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Der Goldene Kompass / Das magische Messer / Das Bernstein-Teleskop: 3 Bde.
 
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Der Goldene Kompass / Das magische Messer / Das Bernstein-Teleskop: 3 Bde. [Taschenbuch]

Philip Pullman , Wolfram Ströle , Reinhard Tiffert
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 1344 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (21. Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453406443
  • ISBN-13: 978-3453406445
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre
  • Originaltitel: The Golden Compass / The Subtle Knife / The Amber Spyglass
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 11,8 x 10,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 289.336 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die atemberaubende Fantasy-Saga über den Kampf zwischen Gut und Böse

„Der goldene Kompass“ (1. Band): In einer Welt, die der unseren sehr ähnlich ist, lebt das Mädchen Lyra, das in einem College aufwächst. Als immer wieder Kinder aus der Gegend verschwinden, machen grässliche Geschichten die Runde. Bis sich Lyra entschließt, sich auf die Suche nach den verschollenen Freunden zu machen. Hinter dem Polarlicht betritt sie eine unbekannte, märchenhafte Welt.

„Das magische Messer“ (2. Band): Auf der Flucht vor den Männern, die ihm die Briefe seines Vaters rauben wollten, gerät Will mitten in Oxford in eine andere Welt. Gemeinsam mit Lyra wird er in einen erbitterten Kampf zwischen Gut und Böse verwickelt, bei dem es um die Zukunft der Welten geht.

„Das Bernstein-Teleskop“ (3. Band): Im Abschluss der Trilogie steht Lyra und Will das schrecklichste aller Abenteuer bevor: Sie müssen in die Welt der Toten steigen, um eine alte Schuld zu begleichen und eine Erkenntnis zu gewinnen, die sie nur dort finden können. Währenddessen rüsten die Allermächtigsten zum alles entscheidenden Kampf.

Über den Autor

Philipp Pullman, 1946 in Norwich geboren, wuchs in Rhodesien, Australien, London und Wales auf. Heute lebt er mit seiner Frau und vier Kindern in Oxford. Er schrieb Romane für Jugendliche und Erwachsene sowie ein Theaterstück. Bei Heyne erschien bereits "Der Goldene Kompass", der erste Teil dieser Trilogie.

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Kundenrezensionen

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Xela
Ich habe nun den Roman "Der goldene Kompaß" von Phillip Pullmann im Alter von 33 Jahren, und leider erst nachdem ich den Kinofilm gesehen habe, zum erstenmal gelesen.
Im Vergleich zum Kinofilm war ich von Pullmanns Romanvorlage in der Hinsicht absolut positiv überrascht, daß sowohl der Handlungsaufbau als auch die Beziehungen zwischen den handelnden Figuren einer konsequenten Logik folgen. Schade,daß im Film soviele wichtige Zusammenhänge völlig verdreht oder ausgelassen wurden und obendrein die Handlung dort mit überflüssigem Kitsch aufgebauscht wurde!

Als regelmäßiger und aufmerksamer Leser von Kinder- und Jugendliteratur ist mir bewußt, daß manche Autoren in diesem Genre, wie beispielsweise Cornelia Funke, sich mit einer Sprache an das junge Publikum wenden, welche in literarischer Hinsicht dichter und komplexer ist als die von Pullmann Verwendete. Das habe ich beim Lesen jedoch keineswegs als Nachteil empfunden. Pullmanns Sprache ist direkt, nüchtern, gut strukturiert, unmißverständlich und streng zweckorientiert: sie dient allein der Handlung, ohne dabei trivial oder fade zu wirken. Für einen Erwachsenen liest sich der Roman auf diese Weise wie von selbst, ohne daß literarischer Genuß auf der Strecke bleibt, und selbst einem jungen Leser, wie beispielsweise meinem 11-jährigen Neffen, dürften durch Pullmanns Sprachstil keine unüberwindbaren Hürden gesetzt sein und viel Raum für eigene Phantasie offen bleiben - das finde ich sehr schön.

Weiterhin fand ich die Welt der Kinder sehr schön geschildert; diese erhält eine absolut realitätsnahe Dimension. Ich fand es ganz bemerkenswert, daß die Figur Lyras im Verlauf der Handlung eben nicht zu einer Superheldin degeneriert, sondern bis zum Ende der Handlung glaubhaft als Kind geschildert wird.

Ein Kritikpunkt (aus Sicht eines Erwachsenen!) wäre die streng eingleisig geführte Handlung; ich möchte jedoch unterstellen, daß Pullmann gewiß in Hinsicht auf junge Leser ganz bewußt einen eingleisigen Handlungsverlauf gewählt hat. Mit meinem Wissen nach Lesen des Romanes: Ich würde meinem Neffen das Buch kaufen und auf den Kinobesuch verzichten!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Einfach fesselnd 27. Dezember 2009
Von Veit
Hab diese Bücher vor langer Zeit mal gekauft und gelesen, ich war einfach begeistert, man taucht ein in eine fesselnde Fantasywelt, fast zum anfassen beschrieben. Damals musste ich noch auf das Erscheinen der einzelnen Bücher warten, hier haben sie direkt die Möglichkeit die geschlossene Trilogie zu kaufen, ich kann nur sagen, es lohnt sich. Über den Inhalt möchte ich hier nicht viel verraten, ich kann nur soviel sagen, wer den Film zum ersten Buch bereits gelesen hat, soll nicht enttäuscht sein, denn das Buch ist um Längen besser ;)

Hab diese Box bestellt und verschenkt, kam sehr gut an, ich würde sie wieder kaufen oder verschenken, also schlagt ruhig zu.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Deutsche Übersetzung schwach 26. September 2010
Inhalt dieser Rezension:
1. zur deutschen Übersetzung
2. Rezension des Inhalts
3. Fazit

ZUR DEUTSCHEN ÜBERSETZUNG
========

Die Bewertung (2 Punkte) bezieht sich auf die deutsche Übersetzung (in der Hauptsache von Wolfram Ströle). Buchinhalt und Original hätten von mir nämlich die Höchstpunktzahl 5 (oder gar jenseits davon) erhalten.

Ich habe "Der Goldene Kompass" zunächst auf Deutsch angelesen und war sehr unzufrieden mit der (wie ich finde) holprigen Wortwahl und den knorrigen Satzkonstruktionen. Ein Lesevergnügen wollte sich nicht einstellen. Also habe ich mir die englischsprachige Originalfassung besorgt und war damit ungleich glücklicher.

Die deutsche Fassung schwächelt stark, und ich kann Stimmen verstehen, die die Erzählweise kritisieren. Ich finde sie unglaublich schlecht und sie erweckt bei mir den Eindruck eines schlampigen Erstversuchs. Ich habe mir später auch die beiden anderen Bücher "Das Magische Messer" und "Das Bernsteinteleskop" auf deutsch vorgenommen. Auch hier bekomme ich beim Lesen direkt die Krise - egal welches Kapitel ich versuche.

Beim direkten Vergleich merkt man besonders, wie der originale Erzählfluss durch ein stolperndes Deutsch gehemmt wird. Immer wieder passt für mich ein Satz nicht flüssig an den nächsten oder (unbedacht?) eingestreute Wörter brechen auch innerhalb eines Satzes den Lesefluss auf.

Ein Beispiel:
Ein einzelner Satz wie "When she felt a little cleaner and her thirst was satisfied, she looked up the slope again, to see that Will was awake." wird übersetzt in "Schließlich fühlte sich Lyra ein wenig sauberer, und ihr Durst war gestillt. [PUNKT] Sie drehte sich um. [PUNKT] Auch Will war inzwischen aufgewacht. [PUNKT]" Im Englischen fließt der Text dahin. Im Deutschen bleibt man ständig stehen (deswegen heißt im Englischen der Satzpunkt wohl auch: full stop) und wird sogar noch um Details betrogen. Was spricht dagegen, es folgendermaßen zu übersetzen: "Als Lyra sich sauberer fühlte und ihren Durst gestillt hatte, schaute sie nochmals den Hang hinauf und sah, dass Will aufgewacht war."?

Warum nur diese "gewaltsame" Textverhunzung???

Im gesamten Text findet man größere Umformulierungen, deren Sinn sich mir nicht erschließt, und Elemente der Geschichte werden nicht immer logisch oder im richtigen Zusammenhang übersetzt. Dass die "Spectres" (oder auch "Specters") in den Dark Materials eine besondere Bedeutung haben, dem das deutsche "Gespenst" in keinster Weise entsprechen kann, ist da wieder nur eines von unzähligen Beispielen.

Wenn jemand von Bord eines Schiffes geht, dies aber lediglich als in der Stadt "ankommen" übersetzt wird, ist das eine Simplifizierung des Sachverhalts, der sich in dieser Form durch die ganze Geschichte zieht und auch bei der Sprachverwendung wie Wortwahl und Grammatik zu finden ist. Weiteres Beispiel: "Quit daydreaming and take a sight." wird zu "Träume nicht, sondern schieße." Was soll das?

REZENSION DES INHALTS
========

Dieser Teil der Rezension bezieht sich also auf die englischsprachige Orginialfassung (bzw. die weitgehend identische amerikanische Fassung). Wesentliche Details zum Inhalt der Trilogie "His Dark Materials" (Originalname) von Philip Pullman wurden schon vielfach veröffentlicht, daher will ich diese nicht groß wiederholen, sondern auf Beschreibungen anderer Rezensenten oder die Wikipedia verweisen.

Dies ist also eine Rezension, die sich bemüht, nicht zu viel vom Inhalt der Geschichte preiszugeben. Trotzdem kurz vorab:
Im ersten Band dreht sich die Geschichte im Wesentlichen um Erlebnisse des Mädchens Lyra, die in einer Welt lebt, in der (vereinfacht beschrieben) die Seele eines Menschen in Form eines Tieres außerhalb des menschlichen Körpers lebt. Ab dem zweiten Band kommt ein Junge namens William (oder kurz: Will) dazu, der aus der Welt des Lesers (also unserer eigenen) stammt. Beide Kinder kommen also aus verschiedenen Welten, von denen unzählige "nebeneinander" existieren. Gemeinsam sind sie schließlich hauptverantwortlich dafür, wie sich die Zukunft aller Welten, aller Universen entwickeln wird - zum Guten oder zum Schlechten.

Pullmans Betrachtungsweise der Welt finde ich, ganz schlicht betrachtet, erst einmal interessant und dazu spannend zu lesen. Er greift in seiner Abenteuergeschichte zweier Kinder verschiedene, durchaus reale Aspekte der neuzeitlichen Physik auf und verknüpft sie mit biblisch-religiösen und alternativ-spirituellen Phänomenen. Dabei konstruiert er eine in sich recht stimmige Vielweltentheorie, in der mythologische Erscheinungsformen ebenso ihren Platz finden, wie Hexen, Engel und sogar Gott selbst - obgleich es zu letzterem eine besondere Erklärung/Geschichte gibt, die ich hier nicht verraten möchte.

Nach dem Lesen der "Chroniken von Narnia", in denen mir die omnipräsente christliche Symbolik nicht gefiel, präsentiert sich Pullmans Trilogie, die neben anderen Dingen ebenfalls mit christlichen Ideen durchsetzt ist, erfrischend anders - und dazu noch fantastisch komplex und trotzdem in sich unglaublich stimmig. Philip Pullmann gelingt es, ganz unterschiedliche Disziplinen, wie Physik, Religion, Mythologie, Kulturgeschichte, Ethik und ganz viel mehr derart miteinander zu verweben, dass ich an manchen Stellen beinahe zu glauben geneigt bin: 'Ja, im Kern könnte die Welt und das Leben darin tatsächlich genau so beschaffen sein.' (Dieser Zuspruch für Pullmans Ideen entwickelt sich bei mir auch deshalb, weil ich sowohl in religiös-spirituellen Fragen als auch auf dem Gebiet der Physik durchaus bewandert bin.)

In den "Dark Materials" schafft Pullman eine Welt, in der sich zum Beispiel spirituelle und religiöse Phänomene mit wissenschaftlichen Mitteln erklären lassen - allerdings ist dies eine Wissenschaft, die zwar an die Realität angelehnt, doch in ihren Details frei erfunden ist. In diesem Verflechten von Wissenschaft, Religion, Mythologie, Spiritualität u.v.m. wird aber auch eine typisch strenge wissenschaftlich-technische Betrachtungsweise durch spirituelle Einflüsse aufgeweicht. Unbelebte Materie als Gegenstand wissenschaftlicher Forschung zeigt plötzlich ein intelligentes Bewusstsein; dafür wird z.B. das, was wir als himmlische Mächte betrachten, entmystifiziert. Diese Dinge versteht Pullman in einer packenden Geschichte zu verarbeiten, in der hauptsächlich die beiden Kinder die Zunkunft der Welt (aller Welten) in den Händen halten.

[Achtung: Vereinzelte Bekanntgabe von Inhaltsteilen (=Spoiler) im folgenden Absatz]
Wie Lyra das Alethiometer (den goldenen "Kompass") liest; wie Will das magische Messer erhält und mit ihm umzugehen lernt; wie die Kinder von einer Welt in die nächste wechseln; wie sie sich selbst und ihre Möglichkeiten weiterentwickeln; wie trotz ihrer besonderen Hilfsmittel nicht alle Probleme ganz leicht gelöst werden können; wie sie, ohne es zu wissen, böse Mächte in die Welten einlassen; wie die "Versucherin" die Welt der Mulefa kennen (und den "Staub" zu sehen) lernt; wie dieser "Staub" für die Erklärung unzähliger Phänomene herangezogen wird; wie der "Staub" sogar in unserer realen Welt als echtes Mysterium unserer Wissenschaftler vorhanden ist; wie Lord Asriel seine Festung gegen die Heerscharen eines himmlischen Imperiums rüstet; wie die Kinder die Totenwelt erkunden, und wie sehr sie und ihre "Seelen" darunter leiden; wie sie den Argwohn gegenüber ihren Begleitern in Freundschaft und Zuneigung ändern; wie sie den Moment des Der-Kindheit-Entwachsen erleben; wie die tiefe Freundschaft unterschiedlichster Wesen zueinander entsteht und eine Gemeinschaft entsteht, die immer und überall füreinander eintritt; wie die Kinder ihre (tiergestaltenen) Seelen zu finden und zu retten versuchen; und wie dies alles als Erzählung miteinander in Einklang gebracht wird...

Dies (und noch viel, viel mehr) macht aus der Trilogie keine einfache Erzählung. Ich halte es vielmehr für ein Kunststück, so eine Welt (resp.: viele Welten) zu erschaffen. Und es ist meines Erachtens auch nicht möglich, nach dem ersten Buch "verstehen" zu wollen, worauf Philip Pullman am Ende hinauswill. "Der Goldene Kompass" ist als Einzelwerk nicht zu begreifen.

Wenn ich es richtig verstehe, haben kirchliche Verbände gerade in den USA zum Teil heftig gegen die "Dark Materials" demonstriert. Im Paralleluniversum des Mädchens Lyra, das sich in großen Teilen recht deutlich von unserem unterscheidet, hat eine dominante Kirche, die mit mittelalterlichen Methoden über die Menschen wacht, keinen besonders sympathischen Stand. In vielen dieser parallelen Universen agiert die institutionelle Kirche fehlgeleitet und im Grunde menschenfeindlich, bzw. sogar entgegen einer Art göttlicher Bestimmung. Dass diese Darstellung den christlichen Kirchen nicht gefällt, ist nachvollziehbar. Doch dass Pullman im Kern ganz vehement FÜR ein moralisches und ethisches Miteinander eintritt, das perfekt zu meinem Bild von christlicher Nächstenliebe passt, fällt wohl bei aller Kritik von christlichen Vereinigungen gerne unter den Tisch.

Weiter zur Erzählung:

Etwas störend empfand ich die Sprünge zwischen verschiedenen Erzählsträngen, besonders in Band 2 und 3. Lesen Sie weiter... ›
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