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The Golden Bough
 
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The Golden Bough

Atlantean Kodex Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (1. Oktober 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Cruz Del Sur (Alive)
  • ASIN: B003Z6XL84
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 27.464 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Anhören  4. Temple of Katholic Magick 8:20EUR 0,99
Anhören  5. Disciples of the Iron Crown 4:11EUR 0,99
Anhören  6. Vesperal Hymn 6:15EUR 0,99
Anhören  7. The Atlantean Kodex 7:18EUR 0,99
Anhören  8. A Prophet in the Forest15:00Nur Album
Anhören  9. The Golden Bough 1:50EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Rezension

Ehre, wem Ehre gebührt: So befremdlich und wenig old-schoolig die Online-Forumsgrätschen eines Band-Mitglieds auch sind in Form von The Golden Bough ist den Bayern der ganz große Epic Metal-Wurf direkt mit dem Debütalbum gelungen. Niemand beherrscht das Spiel mit den stampfenden, barbarischen Rhythmen der Prä- Fighting The World -Manowar so gut und kitzelt ihnen ein Vielfaches an Dramatik und majestätischer Größe heraus. Kein Wunder, dass die Band damit auch auf dem Hammer Of Doom-Festival das Zeitlupen-Publikum im Nu in der Hand hatte. Wo die ebenso wesensverwandten Twilight Of The Gods -Bathory (Stimmung, Effekte) nur noch auf Epik setzen, dabei naturgemäß sehr skandinavisch klingen, und While Heaven Wept (die göttlichen Twin-Gitarren) eine progressive Schlagseite haben, da binden ATLANTEAN KODEX den truesten Traditionsstahl diesseits der Alpen ein. Erhabene Chöre in verschiedenen Klangfarben und bis ins Detail stimmige Gesangsharmonien inklusive. Im Genre sind die obskursten Lieben oder hassen -Stimmen gängig, aber der klare, sich nie überschlagende Gesang von Markus Becker ist von einem solchen Wohlklang, dass er die Metal-Gemeinde nicht spalten wird. Man möchte wetten, dass der ausgedehnte Ahahah -Teil in Pilgrim (zu jedem Song gehört zusätzlich noch ein erklärender Subtitel) sich auf die ganz alten Meister Uriah Heep und Deep Purple ( Child In Time ) beruft. ATLANTEAN KODEX können es sich leisten, als Titelstück eine zu Tränen rührende Melodie auf der Akustikgitarre, umspült von Meeresbrandung und einer entrückten Erzählstimme, ans Album-Ende zu stellen. Die mehrheitlich überlangen Kompositionen sind ohne Zweifel das Fesselndste, was der traditionelle Metal und Doom seit Ewigkeiten erlebt hat. Genau so edel wie die Musik ist auch die Cover-Gestaltung: Keine kultige Warrior-Schmiererei, sondern Die Toteninsel von Arnold Böcklin, seines Zeichens als Schweizer dennoch Hauptvertreter des deutschen Symbolismus. Das Doppel-Vinyl wird garantiert schon ausverkauft sein. Aber egal in welchem Format: An diesem gewaltigen Opus führt kein Weg vorbei. (BTJ) (14/15 Punkten) (Legacy)

Kurzbeschreibung

Endlich! Endlich ist es da, das erste Full Length Album der Band Atlantean Kodex. -The Golden Bough- heißt es und ohne Übertreibung können wir hier von einem Album reden, auf das die Szene mehr als nur gespannt ist. Eine handvoll limitierte Veröffentlichungen im Eigenvertrieb haben der Band eine stetig wachsende Fanschar und Einladungen zu ein paar namhaften Festivals (Keep It True, Hammer of Doom, Up the Hammers) beschert. Jetzt sind sie bereit den nächsten Schritt in ihrer Karriere zu machen. 'Ich bin ein großer Anhänger epischer Metall-Musik und kenne auch eine Menge, aber das, was die Vilsecker Buam da eingespielt haben, übertrifft selbst meine galaxienweite Erwartungen. Vielleicht ist dies das beste Album, das jemals eine deutsche Band eingespielt hat.' (Michael Kohsiek - SacredMetal.de / Rock Hard) Heaviness, Melodien und Killersoli sowie Killervocals machen dieses Album zu dem, was ein Metalfan braucht. Hörbare Referenzen sind ganz klar die frühen Manowar, Bathory und auch Solstice: -The Golden Bough- lässt keinen Metaller kalt und ist ein ernsthafter Kandidat für die Jahrespolls 2010. Oder aber: '.....eines der besten Alben einer deutschen Metalband überhaupt, dafür verdiente 15 Punkte. Ich lege mich jetzt schon fest: Das Album des Jahres 2010.....' (15/15 - Christian Schmitz - Musikreviews.de)

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Kundenrezensionen

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Die CD is ok - aber der Hype ist völlig übertrieben, 5. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: The Golden Bough (Audio CD)
Die Band war mir bis vor wenigen Tagen noch völlig unbekannt.

Auf Grund der zahlreichen 5 Sterne - Kritiken habe ich mir das Album "The Golden Bough" (ungehört) gekauft und war sehr gespannt - leider überwog die Enttäuschung mehr als die Begeisterung.

Eins vorneweg: Die Songs haben durch die Bank weg ein wahnsinniges Potential.

Allerdings ist ein entscheidender Kritikpunkt die Produktion der CD. Ich habe noch nie ein dermaßen "überproduziertes" Album gehört. Die Bässe werden einem um die Ohren gehauen, dass es nur so rummst, dabei bleiben die begleitenden Gitarren und vor allem die Gitarrensoli völlig auf der Strecke. Es ist absolut keine klare Trennung der einzelnen Instrumente vernehmbar, oder ist das Absicht?? (Für Zweifler: Nein, es liegt nicht an meiner Musik - Anlage.)

Weiterhin macht meiner Meinung nach die stimmliche Qualität des Sängers einer Band ca. 50 % auf den Gesamteindruck bzw. den Erfolg bei der Hörerschaft aus. Markus Becker hat ohne Frage Talent, aber leider gibt es auch hier Anlass zur Kritik meinerseits: Warum wurde seine Stimme bei der Abmischung nicht weiter "nach vorn" geholt, so dass sie stärker (lauter) zu vernehmen ist? So hat er nicht den Hauch einer Chance, sich durch die undurchdringliche Wand aus Instrumenten zu kämpfen.

Den Output als "eine der besten deutschen Produktionen" zu bewerten halte ich ebenfalls für übertrieben, ich erinnere an die letzten beiden Alben von AHAB bzw. DOOMSHINE oder die alten Werke von HELLOWEEN oder den SCORPIONS. Bei den letztgenannten Band beachte man dabei die zu dieser Zeit vorhandenen technischen Möglichkeiten.

Fazit: Die Jungs haben sicherlich noch eine geile Zukunft vor sich. Allerdings würde ich bei der nächsten Produktion etwas akribischer zu Werke gehen, dem Gesang mehr Aufmerksamkeit widmen und diese "FETT PRODUZIERT IST GUT" - Mentalität ablegen. Manchmal ist weniger einfach mehr.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Frischer Wind für alle Traditionalisten, 22. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: The Golden Bough (Audio CD)
Nachdem bis vor einigen Wochen nur die recht rege Diskussion in den einschlägigen Foren auf ein Metal-Highlight 2010

hindeuteten, wird nun spätestens das RockHard-Review, verbunden mit der Auszeichnung zur CD des Monats,

dafür sorgen, dass den Bayern für "The Golden Bough" die verdiente Aufmerksamkeit entgegengebracht wird.

Die Zutaten für die abwechslungsreiche Scheibe sind wohlbekannte Großtaten aus etwas länger zurückliegenden Zeiten.

Manowars - Gates of Valhalla oder auch die genialen Werke von Quortons legendären Bathory stehen genauso Pate wie

doomiges von While Heaven Wept oder Solitude Aeturnus.

Highlights der Platte sind mit Sicherheit die ausschweifenden Epen "The Pilgrim" und "A Prophet in the Forest",

mir sind aber auch spezielle Momente der CD ans Herz gewachsen, wie zum Beispiel der kurze Schluss-Titeltrack mit einem gesprochenen Teil, der mich an meinen Lieblingssong der Scorpions "Born to touch you feelings" erinnert.

Geniale Seiten der Band sind aber auch flotte Momente wie "Disciples of the crown", zweistimmiger Gesang etwa wie Fates Warning oder das zunächst ganz ruhige "Vesperal Hymn", welches mit einem Kawumm-Einsatz dann für Gänsehaut

sorgt.

Ein Album welches von den Einflüssen zwar nicht NEU ist, aber aus Liebe zu den alten Größen von Fans für Fans entstanden ist. Punktabzug mit etwas Wehmut für den Gesang, welcher leider im Gesamtbild deutlich abfällt und mir einfach zu dünn und qualitativ schwächer als der Rest der Mannschaft ist.

Vielleicht sind es aber gerade diese kleinen Schwächen, welche sich von der breiten Masse der glattproduzierten, kommerziellen Megaacts abheben, Potential zur weiteren, kreativen Steigerung bieten und Atlantean Kodex zu einem klassischen Fall von 100prozentig authentischen Dauerrohr-Musik machen!

Für mich ein atmosphärischer Höhepunkt des starken Metaljahres 2010!

Daumen nach oben und Spannung für die Live-Darbietungen im Jahre "Golden Boughs"
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen The new iron age!, 1. Oktober 2010
Von 
Mario Karl "musikansich.de" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Golden Bough (Audio CD)
Der traditionsmetallische Untergrund lebt. Und das italienische Label Cruz del Sur schafft es immer wieder, die eine oder andere Perle aus dem Nebel zu ziehen. Die neueste Entdeckung sind Atlantean Kodex aus der bayerischen Oberpfalz, die bereits in der Szene mit ihren Pnakotic Demos mit ordentlich Vorschusslorbeeren versehen wurden. Ob ihr Albumdebüt wohl den hohen Erwartungen entspricht? Um es kurz zu machen: Ja, in der Tat! Wenn es eine deutsche Band gibt, die den Spirit alter Manowar (Stichwort Into glory ride - lange bevor sie sich in eine Witzkombo verwandelt hatten) und Bathory zu ihren Wikingertagen wiederbelebt, dann sind es wohl Atlantean Kodex. Mit einfacher Instrumentierung schafft es die Band auch ganz ohne Keyboard- und Orchesterfirlefanz bombastisch zu klingen. Dazu kommt noch eine doomige Schwere und Erhabenheit der Marke Candlemass und Solstice. Aber trotz all dieser Referenzen schaffen es Atlantean Kodex einfach nach Atlantean Kodex zu klingen!

Die überlangen Songs von The Golden Bough werden dominiert von schweren, aber relativ einfachen Riffs, ausladenden Arrangements und den erhabenen Melodielinien von Sänger Markus Becker, der seine Texte mit klarer und heller Stimme vorträgt und für ein gewisses Maß an Melancholie sorgt. Und obwohl in den Songs gar nicht allzu viel passiert, reißen sie doch unheimlich mit und werden zu keiner Sekunde langweilig. Beste Beispiele sind das doomige "A prophet in the forest" und das grandiose und ergreifende "Pilgrim", das sich spätestens mit seinem "Child in time"-Gedächtnispart am Ende ins Gedächtnis fräst. Ein Pluspunkt sind auch die Gitarrenleads und Soli, welche an sich zwar simpel sind, aber einfach emotional und manchmal zum Heulen schön rüber kommen.

Irgendwann wird man regelrecht verzaubert und treibt man einfach nur dahin, was nicht nur an den Songs, sondern auch am guten Fluss der Platte liegt. Diverse Zwischenspielchen sorgen für einen Zugewinn für Atmosphäre und passend gesetzte Breaks für die richtigen Überraschungsmomente und Wendungen. Vom stampfenden Midtempo, über sakralen Doom und stellenweise auftauchende Doublebass-Gewitter und wieder zurück. Dabei wirkt der etwas untypische Powersong "Disciple of the Iron Crown" regelrecht erfrischend und der fast rockige Charme und der Mitsingrefrain der Bandhymne "Atlantean Kodex" lässt endgültig die geballten Fäuste in den Himmel schnellen.

Endlich mal wieder ein Metalalbum, welches alles andere als digital und leblos klingt (rustikaler Sound inklusive), das atmet und sich so im Ohr entfaltet, das auch ohne die übliche Drachen-und-Schwerter-Lyrik auskommt und einfach berührt. Das haben im letzten Jahr Griftegård mit Solemn, sacred, severe und vor allem die Labelkollegen While Heaven Wept mit Vast oceans lachrymose geschafft. Dieses Jahr sind es eben Atlantean Kodex mit ihrem The Golden Bough. Ein Platz in der Jahres-Topten ist der Band damit definitiv sicher!
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