Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Goethe und Lessing
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Goethe und Lessing [Gebundene Ausgabe]

Wilfried Barner


Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation


Mehr über den Autor

Wilfried Barner
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Wilfried Barner auf Amazon

Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Knisternde Nähe

kru. Denkt man über das Verhältnis Goethes zu Lessing nach, fällt einem zunächst wohl das «Emilia Galotti»-Zitat im «Werther» ein. Doch das Motiv wurde von Goethe keineswegs erfunden: Der Philosoph Jerusalem, der für den unglücklichen Werther bekanntlich Modell gestanden hat, hatte bei seinem Freitod tatsächlich die «Emilia Galotti» auf seinem Pult liegen; das Zitat muss deswegen nicht unbedingt als ausdrückliche Hommage des jüngeren Autors an den älteren gelten. Der Göttinger Germanist Wilfried Barner zeigt in seinem Aufsatz «Goethe und Lessing» auf, dass beider Beziehung zueinander eher ein Nicht-Verhältnis war. Kein Zufall also, dass sie einander nie persönlich begegnet sind, obwohl ihre Produktionsphasen sich um etwa ein Jahrzehnt – die Siebziger mit ihrer eminenten soziokulturellen Beschleunigung – überschnitten. Die unbestreitbare geistesgeschichtliche Wirkung der «Emilia» mit ihrer dezidierten Fürstenkritik scheint Goethe sogar ein kleines Ärgernis gewesen zu sein; er sah sie in Konkurrenz zu seinem «Götz». In «knisternde Nähe» zueinander geraten die beiden Dichter, wie Barner ausführt, durch die pikante Tatsache, dass auch Lessing mit einem «Faust»-Projekt schwanger ging, was seit 1759 öffentlich bekannt war. Das vollendete Lessing-Drama, das wegen seiner Humanitätskonzeption in die grösste Nähe zu Goethe gerückt wurde, ist freilich der «Nathan». Aber selbst ihn hat der jüngere Dichter nicht sehr geschätzt. Das Verhältnis der beiden so bedeutenden Autoren war eben doch, mit einem Wort Martin Bubers, eine glatte «Vergegnung».

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Neue Zürcher Zeitung, 09.08.2001
In einer knappen Notiz macht der mit kru. zeichnende Rezensent auf einen interessanten Aufsatz des Göttinger Germanisten Wilfried Barner aufmerksam. Gegenstand ist das Verhältnis von Goethe und Lessing, wobei Barner den Teminus "Nicht-Verhältnis" für treffender halte. Er weist nach, informiert kru, dass die beiden Größen sogar in eine Art Konkurrenz bezüglich ihrer literarischen Projekte gestanden hätten und dadurch, trotz räumlicher Distanz, eine "knisternden Nähe" entstanden sei.

© Perlentaucher Medien GmbH

Tags

 (Was ist das?)
Bei einem Tag handelt es sich um ein Schlagwort, das zum Produkt passt.
Tags erleichtern allen Kunden die Suche und die Sortierung ihrer Lieblingsprodukte.
 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen


Noch keine Kundenrezensionen vorhanden.
Videorezensionen
Videorezensionen
Drehen Sie mit Ihrer Webcam Ihre eigene Video-Rezension zu diesem Artikel und laden Sie sie bei Amazon.de hoch.



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar