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Als Adam, der achtjährige Sohn von Paul und Jessie, stirbt, lassen sich die gramgebeugten Eltern auf das Angebot des Forschers Dr. Richard Wells ein, das Kind zu klonen. Anfangs scheint alles tadellos zu klappen. Doch da beginnen grauenvolle Alpträume den Gen-Zwilling zu peinigen. Als schließlich auch noch ein Klassenkamerad Adams auf unerklärliche Weise stirbt und der Junge immer tiefer in eine verstörende Parallelwelt abtaucht, beginnen die Eltern immer heftiger daran zu zweifeln, ob sie die richtige Entscheidung getroffen haben.
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Wer schon lange auf ein Remake von "Friedhof der Kuscheltiere" gewartet hat, wird bei Nick Hamms ("The Hole") konventionellem, souverän umgesetzten Horrorthriller bestens bedient. Lässt man sich von Drehbuch-bedingten Ungereimtheiten nicht beirren, kann man sich vom ordentlichen Spiel der Superstars Rebecca Romijn-Stamos ("Femme Fatale"), Greg Kinnear ("Besser geht's nicht") und Robert De Niro in Grusellaune bringen lassen. Sensationell: der junge Adam-Darsteller Cameron Bright, in "Birth" als Nicole Kidmans Lover (!) zu sehen.
Blickpunkt: Film
Es wird wieder geklont: Der britische Regisseur Nick Hamm ('Martha trifft Frank, Daniel and Laurence') inszenierte mit den Stars Greg Kinnear, Rebecca Romijn-Stamos und Robert De Niro in der Rolle eines modernen Dr. Frankenstein eine zeitgemäße Grusel-Variante von Stephen Kings 'Friedhof der Kuscheltiere'. Wie im deutschen Kino zuletzt Rolf Schübel mit 'Blueprint' proklamiert Hamm genetische Experimente am Menschen als eindeutig schlechte Idee, der nur schlechte Ergebnisse folgen können. Die konventionelle Plot-Idee dagegen verwandelt er in einen soliden 'Haunted Child'-Genre-Thriller.
Greg Kinnear, nach dem Klamauk 'Unzertrennlich' wieder in einer ernsten Rolle, und Rebecca Romijn-Stamos, mit (O-Ton) 'hausfrauengerechtem Mutti-Haarschnitt', spielen Biologielehrer Paul Duncan und dessen Frau Jessie, die ihren über alles geliebten Sohn Adam (Cameron Bright) bei einem tragischen Autounfall einen Tag nach seinem achten Geburtstag verlieren. Die trauernden Eltern lassen sich auf ein illegales, genetisches Experiment ein, als ihnen Wissenschaftler Dr. Richard Wells (Robert DeNiro) anbietet, einen exakten Klon von Adam (immer noch Cameron Bright) zur Welt zu bringen. Wie sich acht Jahre später herausstellen soll, unterzeichnen die Eltern damit den Pakt mit dem Teufel.
Mark Bombacks ('Constantine') Drehbuch geht es weniger um die moralisch-ethische Seite seines Stoffs. Tatsächlich klingt der Plot bekannt, wie eine moderne Wiederauflage von Stephen Kings 'Friedhof der Kuscheltiere' - das Gute scheidet zu früh aus dem Leben und will zurückgeholt werden. Doch wenn der Mensch versucht, Gott zu spielen, muss nach dem derzeitigen - auch filmischen - Forschungsstand sein Bemühen tragisch enden - Dr. Wells Fertilitätsklinik 'Godsend' (übersetzt: 'Gottesgeschenk') ist insofern natürlich Teufels Beitrag in Gottes Werk, und der wiederauferstande Sohn muss zwangsläufig seine böse, zweite Hälfte offenbaren: Mit Beginn seines neunten Lebensjahrs wird Adam 2.0 von Albträumen und Horrorszenarien verfolgt und entwickelt eine todbringende, feindselige Neigung, die vor seinen liebenden Eltern nicht Halt macht. Unterdessen spielt sich der 'Mad Scientist' Dr. Wells zwar unaufdringlich aber bestimmt als vaterähnliche Dr.Frankenstein-Figur in den Vordergrund - seine Motivation lässt sich jedoch früh erahnen. Dagegen kann auch DeNiro, dessen Charakter mit dem obligatorischen Tick und obsessivem Forscherdrang ausgestattet ist, nur ansatzweise anspielen. Wie der Junge Cameron Bright hingegen mit dämonischem Blick aus eiskalten Augen seine schleichende Veränderung nach dem Vorbild von 'Der Exorzist' oder 'Das Omen' oder 'The Sixth Sense' subtil ausspielt, lässt vor allem wohl Eltern unter den Zuschauern bisweilen die Angst packen. So entlockt Nick Hamm, der als Regisseur der Royal Shakespeare Company mit der Leinwand-Romanze 'Martha trifft Frank, Daniel und Laurence' auf sich aufmerksam machte und mit 'The Hole' Genre-Luft schnupperte, mit seinem jungen Star dem 'geklonten' Stoff durchaus erfrischende Gruselmomente. cm.
Greg Kinnear, nach dem Klamauk 'Unzertrennlich' wieder in einer ernsten Rolle, und Rebecca Romijn-Stamos, mit (O-Ton) 'hausfrauengerechtem Mutti-Haarschnitt', spielen Biologielehrer Paul Duncan und dessen Frau Jessie, die ihren über alles geliebten Sohn Adam (Cameron Bright) bei einem tragischen Autounfall einen Tag nach seinem achten Geburtstag verlieren. Die trauernden Eltern lassen sich auf ein illegales, genetisches Experiment ein, als ihnen Wissenschaftler Dr. Richard Wells (Robert DeNiro) anbietet, einen exakten Klon von Adam (immer noch Cameron Bright) zur Welt zu bringen. Wie sich acht Jahre später herausstellen soll, unterzeichnen die Eltern damit den Pakt mit dem Teufel.
Mark Bombacks ('Constantine') Drehbuch geht es weniger um die moralisch-ethische Seite seines Stoffs. Tatsächlich klingt der Plot bekannt, wie eine moderne Wiederauflage von Stephen Kings 'Friedhof der Kuscheltiere' - das Gute scheidet zu früh aus dem Leben und will zurückgeholt werden. Doch wenn der Mensch versucht, Gott zu spielen, muss nach dem derzeitigen - auch filmischen - Forschungsstand sein Bemühen tragisch enden - Dr. Wells Fertilitätsklinik 'Godsend' (übersetzt: 'Gottesgeschenk') ist insofern natürlich Teufels Beitrag in Gottes Werk, und der wiederauferstande Sohn muss zwangsläufig seine böse, zweite Hälfte offenbaren: Mit Beginn seines neunten Lebensjahrs wird Adam 2.0 von Albträumen und Horrorszenarien verfolgt und entwickelt eine todbringende, feindselige Neigung, die vor seinen liebenden Eltern nicht Halt macht. Unterdessen spielt sich der 'Mad Scientist' Dr. Wells zwar unaufdringlich aber bestimmt als vaterähnliche Dr.Frankenstein-Figur in den Vordergrund - seine Motivation lässt sich jedoch früh erahnen. Dagegen kann auch DeNiro, dessen Charakter mit dem obligatorischen Tick und obsessivem Forscherdrang ausgestattet ist, nur ansatzweise anspielen. Wie der Junge Cameron Bright hingegen mit dämonischem Blick aus eiskalten Augen seine schleichende Veränderung nach dem Vorbild von 'Der Exorzist' oder 'Das Omen' oder 'The Sixth Sense' subtil ausspielt, lässt vor allem wohl Eltern unter den Zuschauern bisweilen die Angst packen. So entlockt Nick Hamm, der als Regisseur der Royal Shakespeare Company mit der Leinwand-Romanze 'Martha trifft Frank, Daniel und Laurence' auf sich aufmerksam machte und mit 'The Hole' Genre-Luft schnupperte, mit seinem jungen Star dem 'geklonten' Stoff durchaus erfrischende Gruselmomente. cm.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Konventioneller Genre-Thriller, in dem Robert De Niro als Genforscher einem Ehepaar dessen bei einem Unfall getöten Sohn klonen will.
Kurzbeschreibung
Nach dem Unfalltod ihres Sohnes sind Paul und Jessie Duncan so traumatisiert, dass sie sich in die Hände des Genforschers Dr. Wells begeben, der ihnen mit Hilfe eines Experiments ihren verlorenen Sohn klont, den Jessie neun Monate später noch einmal zur Welt bringt. Doch entwickelt das Kind plötzlich ausgeprägte bösartige Neigungen.
Produktbeschreibungen
Als ihr achtjähriger Sohn Adam bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt, bricht für Jessie und Paul Duncan die Welt zusammen. Ohnmächtig vor Schmerz machen sie die Bekanntschaft mit Dr. Richard Wells, einem führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Genforschung. Wells behauptet, er könne Adam aus einer einzigen Zelle klonen: als exakte Kopie mit gleichem Aussehen und identischen Charaktereigenschaften.
Empört und verletzt lehnen die Duncans das Angebot ab. Aber Jessie kann sich ein Leben ohne ihren Sohn nicht vorstellen. So willigen die Duncans schließlich doch noch ein und begeben sich in die Hände des Dr. Wells, der das illegale Experiment in seiner abgelegenen Klinik "Godsend" - Gottesgeschenk - durchführt. Jessie und Paul lassen ihr bisheriges Leben hinter sich und brechen alle sozialen Kontakte ab. Alles scheint glatt zu laufen. Der neue Adam wächst glücklich und behütet auf - liebevoll betreut von Dr. Wells, den Adam vertrauensvoll "Onkel Richard" nennt.
Doch ist der geklonte Adam tatsächlich ein Gottesgeschenk? Kurz nach seinem achten Geburtstag beginnt der Junge, unter schrecklichen Albträumen zu leiden. Die Eltern sind in Alarmbereitschaft, und Wells versucht vergeblich die Duncans zu beruhigen. Mehr und mehr entwickeln sich Adams Albträume zu gewaltsamen Visionen, die sein Verhalten in erschreckendem Ausmaß beeinflussen. Der Junge entwickelt eine todbringende Neigung, die selbst vor den eigenen Eltern nicht Halt macht. In den Duncans keimt ein schrecklicher Verdacht: Hat Wells Gott gespielt, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, dass er die Tür zur Hölle aufstößt? Paul macht sich daran, die Vergangenheit des Genforschers
Empört und verletzt lehnen die Duncans das Angebot ab. Aber Jessie kann sich ein Leben ohne ihren Sohn nicht vorstellen. So willigen die Duncans schließlich doch noch ein und begeben sich in die Hände des Dr. Wells, der das illegale Experiment in seiner abgelegenen Klinik "Godsend" - Gottesgeschenk - durchführt. Jessie und Paul lassen ihr bisheriges Leben hinter sich und brechen alle sozialen Kontakte ab. Alles scheint glatt zu laufen. Der neue Adam wächst glücklich und behütet auf - liebevoll betreut von Dr. Wells, den Adam vertrauensvoll "Onkel Richard" nennt.
Doch ist der geklonte Adam tatsächlich ein Gottesgeschenk? Kurz nach seinem achten Geburtstag beginnt der Junge, unter schrecklichen Albträumen zu leiden. Die Eltern sind in Alarmbereitschaft, und Wells versucht vergeblich die Duncans zu beruhigen. Mehr und mehr entwickeln sich Adams Albträume zu gewaltsamen Visionen, die sein Verhalten in erschreckendem Ausmaß beeinflussen. Der Junge entwickelt eine todbringende Neigung, die selbst vor den eigenen Eltern nicht Halt macht. In den Duncans keimt ein schrecklicher Verdacht: Hat Wells Gott gespielt, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, dass er die Tür zur Hölle aufstößt? Paul macht sich daran, die Vergangenheit des Genforschers