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am 29. September 2007
Christopher Hitchens folgt mit diesem Buch dem derzeit populären Outing der Agnostiker/Atheisten/Humanisten, und haut in dieselbe Kerbe wie Richard Dawkins, Sam Harris, Daniel Dennett (in USA) sowie Michael Schmidt-Salomon, Franz Buggle und Hans Albert in Deutschland. Im Gegensatz zu manchen anderen vermeidet er jedoch die theologisch/philosophische Debatte um die Existenz Gottes und konzentriert sich stattdessen auf die im Namen der Religionen oder von religiösen Menschen ausgeübten Untaten. Auch hier kann man den Inhalt mit dem alten Spruch zusammenfassen: Es gibt auf der Welt gute Menschen, die Gutes tun, und böse Menschen die Böses tun, aber nur durch Religion bekommt man eigentlich gute Menschen dazu, Böses zu tun.

Im Falle des Christentums wissen wir das eigentlich schon lange (zumindest in Deutschland) durch das Lebenswerk von Karlheinz Deschner. Christopher Hitchens ist jedoch in den USA lebender Engländer, und dort scheint diese Erkenntis erst in den letzten Jahren Anhänger gefunden zu haben.

Er bleibt jedoch nicht bei einer Religion hängen, sondern zeigt auch im Kapitel über den Islam (die Weitergabe von Gottes Wort durch einen Engel an einen analphabetischen Kaufmann in der Wüste), die überall auf der Welt existierenden Schattenseiten dieser Religion auf. Ein weiteres Kapitel ist den östlichen Religionen gewidment, die er ebenso als ungeeignet für ein ethisches Verhalten entlarvt (Konflikt zwischen Hindus, Moslems und Buddhisten in Indien bzw Sri Lanka, Rolle des Buddhismus bei Japans Imperialistischer Politik im letzen Jahrhundert). Spätestens hier bringt er Facetten, die bei den anderen derzeit populären Religionskritikern fehlen.

Das Buch ist flüssig zu lesen, und die Argumentationsweise ist weniger polemisch als bei Dawkins oder Harris. Dennoch wird das Buch dem dogmatisch Gläubigen jeglicher Religion die Zornesröte ins Gesicht treiben, denn der Autor spricht schonungslos aus, was viele weichgespülte Pseudokritiker zu relativieren suchen und euphemistisch umschreiben: Alle Religionen disqualifizieren sich als ethische Grundlage für ein vernünfitiges Zusammenleben in der heutigen Zeit. Auch wenn in der Bibel oder dem Koran auch "Gutes" zu finden sein mag (was immer exemplarisch herausgepickt wird), so steht darin so viel menschenverachtender Unsinn, dass man diese für nomadisierenden Hirtenvölker der Eisenzeit geschriebenen Stammesregeln einfacht nicht als Richtschnur seines heutigen Handelns nehmen kann.
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In den USA hat es Christopher Hitchens Buch mit dem provozierenden Titel "God is not Great - How Religion poisons everything" bis auf Platz 2 der Amazon-Bestsellerliste geschafft. Im angeschlossenen Diskussionsforum zeigt sich, warum die Amerikaner zur Zeit ein in sich gespaltenes Volk sind. Da wird Hitchens einerseits wegen seiner ketzerischen Ideen verdammt und dazu aufgefordert, seine Äußerungen zurückzunehmen, um seine Seele vor der ewigen Verdammnis zu bewahren. Andererseits wird er für seinen Mut gelobt, endlich einmal die Wurzel allen Übels klar und deutlich zu benennen: Der durch Vernunft nicht zu rechtfertigende Glaube an einen Gott oder mehrere Götter.

"We atheists do not require any priests, or any hierarchy above them, to police our doctrines [...] To us no spot on earth is or could be "holier" than another: to the ostentatious absurdity of the pilgrimage, or the plain horror of killing civilians in the name of some sacred wall or cave or shrine or rock, we can counterpose a leisurely or urgent walk from one side if the liberary or the gallery to another, or to lunch with an agreeable friend in pursuit of truth and beauty" (6).

"God is not Great" ist einerseits eine kompromisslose Abrechnungen mit allen Religionen (auch den polytheistischen), die trotz des Leides, welches sie seit Jahrtausenden der Menschheit zufügen, immer noch gesellschaftlich anerkannt und respektiert werden. Dazu analysiert Hitchens die durch und durch weltliche Entstehungsgeschichte der monotheistischen Buchreligionen und die machtpolitischen Motive der Verfasser. Auch den Einwand, dass Religionen die Menschen mit moralischen Kategorien versorgen und somit zu einem besseren Handeln anleiten, lässt der Autor nicht gelten. Im Kapitel "Does religion make people behave better" (173-193) legt Hitchens überzeugend dar, dass diese Behauptung nicht nur falsch, sondern in vielen Fällen genau das Gegenteil der Fall ist. Allen Religionen ist gemeinsam, dass sie Außenstehenden, also "Ungläubigen", mit Folter und Tod drohen, um die Stabilität und Identität der eigenen Gruppe zu stärken. Ein nur kurzer Blick auf Bibel und Koran bestätigt dies. Auch wenn viele der Gewaltexesse ursprünglich vielleicht nur metaphorisch gemeint waren, spielt das heute keine Rolle mehr, da vor allem der Islam einen blinden und nahezu nekrophilen Glauben an die toten Buchstaben des Korans vorschreibt und auf jede Kritik mit einem penetranten Beleidigtsein (oder Mordanschlägen) reagiert.

Ist Hitchens objektiv? Ganz bestimmt nicht, aber das fällt bei dieser Thematik auch schwer. Kapitelüberschriften wie "Religion as an Original Sin" oder "Is religion child abuse?" sprechen eine deutliche Sprache. Doch trotz aller Polemik hat Hitchens Darstellung Hand und Fuß und ist sehr gut zu lesen. Überzeugend und mit Feuereifer wirbt er für einen sekulären Humanismus und eine Welt, in der die Einsichten von Shakespeare, Milton und Dostojewski die von Bibel und Koran ablösen.

Aus drei mach vier! Nachdem im vergangenen Jahr die "new atheists" unter Führung von Richard Dawkins ("The God Delusion"), Daniel Dennett ("Breaking the Spell") sowie Sam Harris ("The End of Faith") der Religion den Krieg erklärt haben, reiht sich nun auch Hitchens in diesen Kreis ein. Und eines ist klar: Die Welt braucht diese neue Aufklärung! Nahezu alle Kriege auf der Welt haben auch eine religiöse Komponente oder werden religiös gerechtfertigt. Es wäre zum Wohle Aller, wenn diese gefährliche Waffe entschärft werden könnte.
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am 10. Juni 2015
Wenn eine Diskussion um den Atheismus geführt wird, fallen immer wieder die gleichen Namen von Bestsellerautoren, die dieser Denkrichtung literarische Munition geliefert haben. Sie alle sind in Habitus und Argumentation klar unterscheidbar. Während bspw. Sam Harris der smarte Republikaner von der Sonnenbank ist, gibt Richard Dakwins den gediegenen, britischen Professor. Christopher Hitchens ist hingegen der Typ Mensch, der in Hollywoodfilmen der schmierige, aber aufrechte investigative Journalist ist.

Entsprechend diesem Habitus ist auch „god is not great“ geschrieben. Während Dawkins' Buch eine kühle, logische Abhandlung zur Frage ist, ob es Gott überhaupt gibt, ist Hitchens Buch ein emotional aufgeladener Angriff auf die Religion als kulturelle Praxis und Institution. Er schreibt deutlich giftiger und aggressiver als Dawkins und ergeht sich auch mehr im Klein-klein von Beispielen. Dadurch hat das Buch mehr das Geschmäckle, dass man sich wirklich in den Clinch mit der Gegenseite begibt – aber dennoch ist „god is not great“ keine billige Giftspuckerei. Hitchens argumentiert zumeist sauber und nachvollziehbar, allerdings ist seine Belegarbeit ein Trauerspiel: Nur der kleinste Teil der Aussagen hat Belegstellen erhalten.

Insgesamt ist es durchaus erfrischend, einen solchen moralischen Furor auf der Basis von göttlicher Absenz zu erleben: Das wiederkehrende Argument, dass Atheisten ebenso feste, ja sogar fundiertere Wertegefüge haben können wie/als Gläubige, wird so anschaulich umgesetzt. Lernen tut man auch noch einiges, denn a) liefert Hitchens zum Christentum einige spannende Aspekte, die zumindest mir noch nicht bekannt waren und b) arbeitet er sich auch an den anderen Religionen der Welt mit Verve ab und spätestens wenn man bei der Instrumentalisierung der japanischen Expansion durch Gandhi angekommen ist, werden die meisten unter uns etwas neues gelernt haben.

Insgesamt ein lesenswertes Büchlein, dem der Aha-Effekt eines „The God Delusion“ jedoch abgeht.
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am 23. Juli 2007
. . . let no man put asunder." The recent spate of books challenging the hegemony of religions have received much notoriety and no little calumny. From Sam Harris, through Daniel Dennett to Richard Dawkins, 09 September 2001 generated a renewed interest and analysis of why people murder for religion. All are agreed that while the attack on the World Trade Towers was shocking, it was hardly new or novel. Christopher Hitchens has produced the latest of these investigations. His analysis reaches beyond the three giant monotheistic faiths to demonstrate religion is a man-made power exercise. As such, it is subject to re-evaluation and revision. With a journalist's verve, underpinned by a rage at the hypocrisies and deceptions religions have effected on the "faithful", he calls for his readers to confront their beliefs. Such a confrontation, he hopes, will lead to a new Enlightenment.

At the outset, let us concede the book is poorly titled. Hitchens doesn't challenge the idea of deities, although he insists that since religion is humanly devised, then the gods have no real substance. Therefore, he wastes no words on metaphysical or theological contentions stating otherwise. His focus is on the practices of religions, which are simply a means for certain individuals to exert power over credulous adherents. His concern is to establish what is "true" and to contend with those who declare they are in possession of "Truth" - two very distinct concepts. It's not "god" nor what is "true" or not that concerns him, but human behaviour in the name of "faith" and how we react to those practices. He doesn't chide the laity for blindly following the dictates of their religion's officialdom. He does, however, think church "leaders", of whatever stripe, be held accountable for their actions. And if those actions are a violation of their own religion's precepts, then no excuse can be granted. Worse, if the actions are justified as divinely ordained and are themselves unjust, then those rules need closer scrutiny. If they have no basis, then there is no reason to sustain them. As human-contrived concepts, they must be judged in human terms.

Chronicling how the various religions have manipulated facts and misled believers, he notes that the earliest religions came at a time when "nobody had the smallest idea of what was going on". Now that we are better informed about life and the cosmos, there is no need to sustain the idea of a metaphysical force underlying them. The "Arguments from Design" have no substance, nor does any form of "revelation". Instead, religion is the major force in dictating human behaviour. The three "great monotheisms", Hitchens notes, declare humans depraved and abject sinners. This status allows them to be easily manipulated in a variety of ways. Religion, he says, dictates that it has the sole guide to human behaviour. Its roots and its practices, however, demonstrate that stance is false.

Hitchens thoroughly demonstrates how religion is a sham and its leadership frauds. Why, then, does it sustain itself? He fails to address this question. Even the skimpy source list at the end offers no clues to what might be going on in the human mind to allow the sort of control mechanisms religions dictate and enforce. Even Eastern "mysticism", that purported escape from the dogmas of Western monotheism, offers little consolation. Indeed, its own practices fare no better under his scrutiny. He shows how it also poisons the life of those turning to it by allowing the same sort of controls monotheism uses. It simply shifts the responsibility from a deity to a Dalai Lama. His failure to note how cognitive science has demonstrated how "mysticism" results from simple sensory deprivation is an unfortunate lack. Some explanation of this type of experience might have given his readers an understanding his narrative doesn't offer. While all of Hitchens' challenges to religion are valid, the book remains incomplete. That's regrettable given his ability to communicate. [stephen a. haines - Ottawa, Canada]
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am 15. August 2008
... mit der Religion. Wenige Dinge in diesem Buch sind wirklich neu, aber sie werden überwiegend in gut strukturierter Form präsentiert und mit zahlreichen Beispielen unterstützt (wer hat schon die Bibel oder den Koran ganz gelesen?); all das gewürzt mit einer guten Prise englischen Humors.

Der Titel macht schon deutlich, dass hier niemand geschont wird; die (überzeugt) Gläubigen unter den Lesern sollten also ihren Blutdruck im Auge behalten.

Für alle Anderen liefert das Buch die wichtigsten Argumente gegen Religion als solche und die großen Kirchen im Speziellen, wobei der Autor seine Thesen mit zahlreichen Belegen stützt. Ein gewisser Grad an Polemik wird zwar schon deutlich, macht das Lesen allerdings auch sehr spannend.

Speziell die großen Buch-Religionen werden geschickt auseinander genommen, wobei deren politische (idR machtpolitische) Motive deutlich zu Tage treten. (Was das Christentum betrifft, kann ich übrigens auch "Fünfhundert Jahre Verirrung" von Helmut Knolle empfehlen, das wesentlich sachlicher geschrieben ist, aber durchaus nicht weniger eye-openers zu bieten hat.)

Abseits von der Polemik (die für überzeugte Gläubige wohl sehr verletzend sein kann) transportiert Hitchens sehr deutlich seinen Wunsch nach mehr Aufklärung, nach selbstständigem Denken und nach Vernunft im Allgemeinen.

Wer also zu denen gehört, die die Augenbrauen hochziehen, wenn
- Mobs Botschaften anzünden (oder Flaggen oder Bücher)
- sie an das europäische Mittelalter denken
- über das Zölibat gestritten wird
- von der Frau als bloßer Gegenstand die Rede ist
- der Papst sich zum Thema Sex äußert
, der/die sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen!
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am 6. November 2007
Christopher Hitchens Buch ist nicht sehr systematisch und enthält kaum wirklich neue Argumente zu Gottesglauben und Religion. Aber es hat einen großen Vorzug: Der Autor schreibt seine komprimierte Kriminalgeschichte der Religionen nicht in erster Linie aufgrund historischer Quellen, sondern vor allem aus persönlicher Erfahrung. Hitchens hat zum einen durch persönliche Partnerschaften mehrere Religionen aus der Innenansicht erlebt und ist zum andern durch seine langjährige journalistische Tätigkeit weit herumgekommen und in den verschiedensten Ecken der Welt mit den Deformationen und Qualen konfrontiert worden, die die Religionen den Menschen antun. Er präsentiert dieses Material sehr gut lesbar und engagiert, aber ohne Gehässigkeit. Man mag einwenden, dies sei alles sehr einseitig und man müsse doch auch die Vorzüge und Verdienste der Religionen darstellen. Obendrein könnten auch säkulare Heilsversprechen in totalitären Horror abgleiten. Nun, in einer historischen Situation, in der das Fortbestehen und sogar Wiedererstarken religiöser Vorstellungen und Fanatismen den humanitären Fortschritt bedroht, kann man es Hitchens nicht verdenken, daß er es den Anhängern der Religionen überlässt, deren soziale Leistungen anzupreisen. Soweit diese Leistungen wünschenswert sind, sind sie auch auf einem säkularen Hintergrund zu erreichen und allenfalls durch bestimmte historische Entwicklungen an religiös geprägte Institutionen gebunden. Der Illusion, die institutionalisierten Religionen könnten die Menschen veranlassen, sich moralisch besser zu verhalten und säkularen totalitären Ideologien konsequenten Widerstand entgegenzusetzen, widmet Hitchens ein ganzes Kapitel. Hier referiert er die Geschichte des moralischen Versagens der Religion vom Nationalsozialismus bis zum tribalistisch motivierten Genozid in Ruanda. Hitchens Buch ist eine sinnvolle und notwendige Ergänzung der religionskritischen Trilogie von Dawkins, Dennett und Harris.
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am 21. Oktober 2014
Bevor ich dieses Buch gelesen habe, hatte ich mir viele Debatten von Christopher Hitchens auf Youtube angeschaut. Mir hat seine Art immer sehr gefallen und ich war sehr beeindruckt von seinen literarischen Kenntnissen. Ich konnte das Buch gleich nach den ersten Seiten kaum noch aus der Hand legen, es war viel zu interessant und ich wollte immer mehr wissen und immer mehr erfahren. Der anfangs hart erscheinende Grundton, den der Autor verwendet, erklärt sich von selbst, wenn man mehr und mehr erfährt in wie weit Religion die Menschen zum negativen beeinflusst hat und immer noch beeinflusst. Man fühlt sich geradezu genötigt einen aktiven Atheismus zu leben und dies auch zu verkünden um dem Irrsinn der Religionen Einhalt zu gebieten. Absolut lesenswert. Den einen Stern Abzug gibt es für einige faktische Fehler im Buch, bei denen sich der Autor von seiner persönlichen Überzeugung hat verleiten lassen ein wenig über die Stränge zu schlagen.
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am 8. März 2015
Hitchens, of course, is right: god is not great. Made up, mythological fantasy stories and creature can be great, as proof of human creativity and for sheer entertainment value. Gods don't fall in that category, as less intellectually endowed Homo Not-Really-Sapiens tend to take them seriously - and then it gets really ugly.
This is what Hitchens describes in detail and at length in this book. What's truly sad is that there are still people out there, who need such a book to finally do away with their superstitions and free their minds to turn sapient. And even worse is the fact that there are so many who oppose it with harebrained non arguments and violent threats.

Religion and the belief in god(s) is, simply put, like an alternative brand of mathematics. While most sapient beings are very confident, that there is enough proof to support the hypothesis that 1+1=2, there remain legions of devout, who believe that 1+1 equals -20 or 7 or 5 or -6 or 99 or +/- infinity or 0 or any other absurd result, to be found in one or the other part of some scripture (claiming mutually exclusive results in the same book). Or worse, they believe in made up results proclaimed by some priest, imam, rabbi, shaman, prophet, or other exploitationist, who clearly has a distinct advantage if the gullible believe him (or occasianaly her).

I don't get, why something so absurd needs such an elaborate book to argue against it. Probably because religion conclusively proves one thing: there is no limit to human stupidity (or call it irrationality, when you care to be polite).
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am 20. Februar 2011
Christopher Hitchens bringt viel zur Sprache was viele nicht zusagen wagen. Als überzeugter Atheist kann ich hier nicht behaupten ein 100% unvoreingenommenes Urteil über dieses Buch zu schreiben. Also bitte kein HateMail. Es kann natürlich auch sein, dass ich hier einige Dinge wiederhole die schon von Anderen über das Buch gesagt worden sind.

'God is not Great' ist ähnlich dem Buch 'The God Delusion' und 'The End of Faith' lässt aber die Debatte um eine mögliche göttliche Existenz außen vor. Hitchens schreibt ganz vom Anfang an sinngemäß, dass ihm das Glauben von Menschen eigentlich egal ist solange es nicht sein Leben oder das Leben 'Unbescholtener' beeinflusst und baut von dort weg seine gesamte Argumentation, meiner Meinung nach sehr brillant und geistreich auf.

Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, dem das Thema auch nur am Rande interessiert oder auseinandersetzen will.

Er ist natürlich sehr zynisch und sarkastisch gerade das macht das Lesen besonders leicht und locker. Für all diejenigen die nicht wirklich gut Englisch können, er verwendet sehr viele für (English as a Second Language) unübliche Ausdrücke an die man sich aber sehr schnell gewöhnt. Für all diejenigen, welche es nicht auf Englisch lesen wollen die Deutsche Fassung ist meiner Meinung nach gut übersetzt. (Fälschlicher weise steht Übersetzung aus dem Amerikanischen obwohl er ja eigentlich ein Englisch pflegt.) Der Herr ist kein Hirte: Wie Religion die Welt vergiftet

Ich hoffe all denjenigen die sich noch nicht sicher sind ob dieses Buch etwas für sie ist oder nicht eine kleine Entscheidungshilfe gewesen zu sein.
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am 25. Januar 2016
"There is no 'Eastern' solution" - I was especially curious about this chapter and it woke me up from I dream I had thought to be safe, after all Buddhism is not a religion like Christianity, isn't it? Maybe Hitchens is right when he writes: "A faith (or a philosophy - as I would say) that despises the mind and the free individual, that preaches submission and resignation, and that regards life as a poor and transient thing, is ill-equipped for self-criticism. Those who become bored by conventional "Bible" religions and seek "enlightenment" by way of dissolution of their own critical faculties into nirvana in any form, had better take a warning. They may think they are leaving the realm of despised materialism, but they are still being asked to put their reason to sleep, and to discard their minds along with their sandals."
Maybe it is not such a good idea to desperately want to go beyond reason.

As for the main content of the book, I have long suspected monotheistic religion to be dangerous, and Hitchens explains and argues very well why that assumption is a realistic one.
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