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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ich hatte ja keine Ahnung...,
Von Gernot Lessewand (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: God Is a Bullet (Audio CD)
... dass solche Musik noch geschrieben bzw. produziert wird. Goth Rock verbinde ich straight mit den Achtzigern, als die Fields noch groß waren und The Mission aus dem Schatten der Sisters hervortraten. Doch das ganze endete Anfang der Neunziger. Wayne Husseys Schaffen nach dem Masque-Album ist mir nicht mehr bekannt, somit kann ich keine Vergleiche zum Vorgängeralbum ziehen, doch mit "God is a bullet" habe ich etwas wiedergefunden, das ich nicht mehr existent glaubte: Es gibt noch guten Goth Rock! Kurz: Man kennt dem Album nicht an, dass Hussey nun schon mehr als 20 Jahre im Geschäft ist. Die Songs klingen frisch und nicht erzwungen retro, die Texte sind weder übertrieben pathetisch noch kitschig, sondern halten elegant die Balance zwischen tragischer Romantik und bitterer Weltbefangenheit. Die 15 Songs klingen auch nicht gewaltvoll ins Depri-Rock-Schema gepresst. Nein, hier wechseln sich melancholische Melodielinen mit balladeskem Wohlgefühl ab, wobei eine völlig eigene Komplexität und Dynamik erzeugt wird. Ein klasse Album, das ich so nicht erwartet hätte.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Back to the roots...,
Von darkstar242 "darkstar242" (Osnabrück) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: God Is a Bullet (Audio CD)
.. trotz allen eher mäßigen Kritiken und Reviews, die ich auch hier gelesen habe: God Is A Bullet zählt für mich zu den positiven CD-Überraschungen in 2007 und ist sicherlich eines der besseren/besten Mission-Alben - War Aura noch sehr um ein modern-aktuelles "Gothic-Ambiente" bemüht - zu bemüht! - ist GIAB sehr souverän und schöpft aus der Kraft der "alten" Mission bis ca. 1990 ohne sich selbst zu kopieren. Das ist sicherlich nicht der heute hippe Düstersound für die oversexten und mit Hell-Electro und Splatter-EBM aus der Konserve gemästeten Szene-Kids, aber für alte Schwarzjacken wie mich ist das sehr authentischer, melodischer Wave-Rock - jenseits des Kommerzes. Anleihen an U2 kann ich auch beim besten Willen nicht erkennen. Es sei denn, die Gitarrenorientierung ist damit gemeint. Defintiv 1000mal besser als das letzte Album von The Cure. Soundtechnisch orientiert man sich (Gitarrenarbeit und auch Schlagwerk) stark an den ersten drei Alben, und auch das Songwriting kann überzeugen. Nichts für die Charts, aber ein Album das mit jedem Durchgang wächst! Kompliment, Mr. Hussey, das hatte ich nicht mehr erwartet...!!! See you live...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
was lange währt wird gut,
Von IG "frenchquarter" (rostock) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: God Is a Bullet (Audio CD)
Ganze 17 Jahre ließ Wayne Hussey seine Fans zappeln, bis endlich der würdige Nachfolger zu Carved in sand erschien. Aber die Altvorderen der 80er Jahre haben so ihre Schwierigkeiten. Andrew Eldritch glaubt niemand mehr, dass er nochmals ein Album veröffentlichen wird. Carl Mc Coy ist irgendwo im musikalischen Nirvana abgetaucht und Robert Smith hat seit Wish auch nichts wirklich Gutes mehr veröffentlicht.Doch zurück zu The Mission. Das wirklich große Manko von God is a bullet ist die Länge. Ich denke, maximal 11 Songs hätten ausgereicht. Es streckt sich alles zu sehr, hier hätte man ruhig kürzen können. Ohne jetzt Songs wie Grotesque weh zu tun, aber davon hat das Album reichlich. Hier hätte Wayne Hussey sein Output drosseln können. Aber alles in allem Frage ich mich, warum Hussey uns erst Sachen wie Masque oder Blue antun musste. Hat man doch bei dem neuen Album das Gefühl, als wäre es ihm leicht gefallen, die Songs aus dem Ärmel zu schütteln. Die Zeitreise zurück in die Endachtziger/frühen 90er ist definitiv geglückt. The Mission klingen wie zu ihren besten Zeiten. Da gibt es die schönen Balladen ebenso wie ihre Hymnen. Gekonnt verzaubert Hussey mit dieser schon damals einzigartigen Mischung aus Glamrock und den Wave der 80er. Und wenn man sich dann noch die Liste der beteiligten Musiker durchliest, kriegt man ein kurzes Herzflattern, denn selbst Simon Hinkler gibt sich die Ehre. Zu Go dis a bullet kann man nur sagen, dass The Mission ihre Popularität der späten 80er zwar nicht mehr zurückgewinnen werden. Aber für diese Reise back to the roots kann man The Mission nur ein allerherzlichstes Danke schön sagen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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