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Goats Head Soup
 
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Goats Head Soup [Original Recording Remastered]

The Rolling Stones Audio CD
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Musik

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Biografie

Rolling Stones Remastered Serie

Über die Rolling Stones Remastered Serie

ABKCO Records (und Universal Music weltweit) brachten 1986 die ersten Compact Discs des Rolling Stones Katalogs heraus. Seit dem gab es viele Anfragen, diese Alben doch mit den jeweils neuesten Remaster-Techniken wieder zu veröffentlichen. Da es in den letzten Jahren jedoch keine wirklich bahnbrechenden Verbesserungen beim CD… Lesen Sie mehr im The Rolling Stones-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (8. Mai 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Original Recording Remastered
  • Label: Polydor (Universal)
  • ASIN: B001WCN232
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 22.948 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Dancing With Mr D
2. 100 Years Ago
3. Coming Down Again
4. Doo Doo Doo Doo Doo (Heartbreaker)
5. Angie
6. Silver Train
7. Hide Your Love
8. Winter
9. Can You Hear The Music
10. Star Star

Produktbeschreibungen

New 2009 Remaster of underrated 1973 album featuring "Angie" & "Coming Down Again"

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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Toby Tambourine TOP 100 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Eins vorab: die neuen 2009er Stones-Remasters klingen wirklich etwas differenzierter als die '94er Auflage (mit der ich auch schon gut leben konnte) - erstaunlich, was aus den Bändern noch alles rauszuholen ist. Auf der anderen Seite sind die Songs nun noch stärker komprimiert als bisher, was okay sein mag beim Autofahren oder im Fitnessstudio, aber zu Lasten der Dynamik geht. Geschmackssache. Bei dieser Ausgabe fällt Star Star auf, das mir von den US-Bändern übernommen zu sein scheint. Ich hatte immer von einer für die US-LP zensierten Version gelesen, und der "John Wayne" in der Zeile "I'm makin' bets that you gonn' get John Wayne before he dies" wurde leicht, vor allem aber wurde die Zeile "I bet you keep your pu**y clean" deutlich hörbar verfremdet (was den Fokus natürlich umso mehr auf diese Zeile lenkt) - CD-Premiere!

Ihr Status als Steuerflüchtlinge hatte die Stones '71 für die Aufnahmen zu "Exile on Main St" nach Frankreich geführt und Ende '72 für "Goat's Head Soup", das letzte von Jimmy Miller produzierte Stones-Album (und das letzte für lange Zeit, auf dem die Bläsersätze eine feste Größe waren), nach Jamaika. Auf den Vorwurf hin, die Qualität der Stones-Songs ließe langsam nach, räumte Keith später ein, es sei auch schwer, gute Songs zu schreiben, wenn der Songschreibepartner (anders als in den Sechzigern) den größten Teil des Jahres in einem anderen Land verbringe.

Jahrelang empfand ich den Sound des Albums als etwas muffig und manche Songs als leicht unfertig; mit der Zeit hat "Goat's Head Soup" bei mir aber einen Reifeprozess durchlaufen und ist gewachsen. Exemplarisch dafür steht Keiths sehr persönliches Coming down again, das ich früher eher langatmig fand, wenig Text und viel Leerlauf; mittlerweile finde ich es sehr atmosphärisch und genieße jede Sekunde, besonders Bobby Keys' Saxophon-Passagen.

Winter ist eine weitere atmosphärische Stones-Ballade, die sich mit der Zeit so richtig entfaltet. Das abgefahrene, leicht psychedelisch anmutende Can you hear the Music hätte ich mir auch gut auf "Their Satanic Majesties" vorstellen können.

War Sympathy for the Devil beunruhigend und bedrohlich und haben sich Mick und Keith Ende der Sechziger wirklich für Okkultismus interessiert, wirkt Dancing with Mr. D. eher wie eine Pose, wie ein müder, etwas statischer Abklatsch davon; mehr als ein billiger Gruselschocker mit Glam-Rock-Schick ist trotz Schreien aus dem Hintergrund nicht dabei herausgekommen. (Funktionierte live besser.) Vielleicht brauchten die Stones eine Erklärung für den Albumtitel; "Ziegenbockkopf-Suppe" (auf dem beigefügten widerlichen Foto entsprechend illustriert) soll irgendwas mit einem auf Jamaika praktizierten Voodoo-Ritual zu tun haben.

100 Years ago besteht aus zwei Teilen und hat Feuer, auch wenn der Song fertig ist, bevor er richtig gar ist; Mick Taylor bekommt hier, wie auf dem ganzen Album, erfreulich viel Spielraum. Mick Jagger scheint sich die Zeile "don't you think it's sometimes wise not to grow old" Jahrzehnte später zum Lebensmotto erkoren zu haben.

Angie, eine der erfolgreichsten Stones-Singles (UK Nr. 2, US Nr. 1) liebe ich, seit ich es zuerst im Radio hörte. Ich kann verstehen, wenn Leute es kitschig finden; ich würde es wohlwollend als "Edelkitsch" bezeichnen - vielleicht, weil Mick Jagger mir das Gefühl gibt, dass er hier zur Abwechslung mal mit echtem Gefühl über eine reale Person singt (ob es Angela Bowie war, sei dahingestellt). Lenny Kravitz stellte ganz richtig fest, dass Mick weder vorher noch nachher mit solcher Intonation gesungen hat. Bei genauem Hinhören hört man ihn auf dem linken Kanal im Hintergrund zu Keiths Akustikgitarre mitsingen. (Seit "Stripped" spielen die Stones live eine um eine Dreiviertelminute gestraffte Fassung.)

Die B-Seite von Angie, Silver Train, soll wohl daran erinnern, dass die Stones auch Bluesrock können, viel passiert nicht; diesmal hätten sie aus den drei Akkorden etwas mehr rausholen können. Johnny Winter hat's besser gemacht. Hide your Love klingt ein wenig, als hätten die Stones ein Jagger-Piano-Demo nachträglich mit Bandbegleitung unterlegt; ich mag den rumpelnden Charme.

Die andere Single war Heartbreaker, das (trotz des etwas pseudo-sozialkritischen Textes) nicht zuletzt dank Billy Prestons Tastenarbeit (der auf diesem Album ebenfalls viel Spielraum bekommt, ebenso wie Nicky Hopkins am Piano) eine düstere Atmosphäre erzeugt. Auf Bootlegs aus den Siebzigern klingt es aufregender als auf dem Album; heutige Liveversionen sind zu zahm (s. z.B. "Four Flicks"-DVD.)

Den Gute-Laune-Boogie Star Star, mit seinem über den Stereokanal gezogenen Chuck Berry-Intro und dem augenzwinkernden Text über Groupies, werde ich immer lieben. Der nötige Humor, das Lied unter seinem Originaltitel Starfucker zu veröffentlichen, fehlte damals der Plattenfirma ebenso wie den Sendern, es im Radio zu spielen. Jagger kommentierte den Text später, das sei eben das, was er erlebe, und darüber könne er auch genauso gut schreiben.

Through the lonely Nights, ein Outtake aus diesen Sessions, erschien ein Jahr später als B-Seite von It's only Rock'n'Roll und ist mittlerweile auf "Rarities 1971-2003" zu finden.

An der Covergestaltung fand ich immer schade, dass die Stones meinten, Mick Jaggers Gesicht als alleiniges Aushängeschild verwenden zu müssen; immerhin ist Keith (samt seinem restaurierungsbedürftigen Gebiss) auf der Rückseite (so wie später nochmal auf "TATTOO YOU") und die Band in der Mitte des Klappcovers abgebildet. Es lohnt sich, dem Album etwas Zeit zum Kennenlernen zu geben. Laut Bill Wyman (in "Rolling with the Stones") soll es sogar das viertbestverkaufte im Stones-Katalog sein! Mir persönlich gefällt es besser als "Exile on Main Street", auch wenn ich damit wohl ziemlich allein stehe.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Wenigstens für meinen Geschmack wurde und wird GOATS HEAD SOUP gar ein bisschen streng begutachtet - auch von bekennenden Stones-Freunden!

Logisch: EXILE... hatte ein großes Vakuum hinterlassen, das beim besten Willen nicht mit einem Schlag auszufüllen war. Und dennoch beinhaltet GHS genügend Lässigkeit und (ich glaube BEWUSSTE) Abgebrühtheit, um die ewige Forderung nach einem 2. EXILE... gleich im darauffolgenden Jahr verstummen zu lassen (auch, wenn das damals nicht ganz so geklappt hat).

Es sind doch wirklich ein paar hübsche Songs auf der Platte. Und ich meine damit keineswegs etwa "Angie", das meist ohnehin nur Oberflächen-Stones-Fans als "Superhit" bezeichnen (von den Verkaufszahlen der Single mal abgesehen).
Und was bitteschön ist so schlecht an "Dancing With Mister D", dem ungezwungenen spielfreudigen Eröffnungstrack, oder was ist mit "Doo Doo Doo (Heartbreaker)", das mit einem herzerfrischenden Gitarrenpart, der an frühe Computerspielmelodien erinnert, eröffnet wird?
Oder: "100 Years Ago" - eigentlich ein Ohrwurm zum Immerwiederhören. Oder: "Hide Your Love" und "Winter", die, wenn sie auf EXILE... erschienen wären, heutzutage wohl auch Kultstatus besäßen.
Oder: der Skandalsong "Star Star", der ja eigentlich mit "Starf*****" betitelt worden war? Ein schmutziger Stones-Rocker vom Feinsten!
Da ist z.B. die vielgelobtge Zugabe der aktuellen EXILE-Deluxe-Version um einiges schwächer ausgefallen, wie ich finde!

Mag sein, dass Keith ausgelaugt und müde und nicht so richtig bei der Sache war. (Wie viele Interpretationen der Album-Cover-Rückseite, wo er u.a. wie [Zitat] "ein abgebranntes Streichholz" wirkt, sind da nicht schon angestellt worden...). Aber da waren ja noch die beiden Micks (Jagger und Taylor), Charlie, Bill, Bobby Keys und Billy Preston!
Musikalisch kann man den Stones auf GHS - so finde ich - jedenfalls nichts vorwerfen.

Ja, es ist kein Überdrüber-Mörderalbum. Aber nach 4 so starken Vorgängerwerken war es wohl höchste Zeit, um einmal durchzuschnaufen. (Oder, wie es ein anderer Rezensent sinngemäß so schön formuliert hat: "Sie kamen musikalisch wieder auf die Erde zurück...").
Gleichzeitig halte ich GHS mindestens für ebenbürtig mit seinem Nachfolger IT'S ONLY ROCK & ROLL oder auch dem oft etwas zu sehr gehypten SOME GIRLS (1978).

Meine Empfehlung jedenfalls: Wenn man noch nicht alle Studioalben der Rolling Stones besitzen sollte, ist es klüger sich z.B. GHS zuzulegen, bevor man zu einer der vielen eher unnötigen Hit-Collections greift!

Fazit: GHS ist lässig und es besteht eben nicht nur aus "Angie", das ich - wie schon erwähnt - keineswegs herausragend finde (überhaupt wird oft viel zu viel Wind um einzelne Songs auf den Scheiben gemacht!). Es wirkt insgesamt ein bisschen wie eine gewollte kleine Verschaufpause, die als Gesamtkonzept zum Mehrfachhören und Mitsummen einlädt! GHS ist näher dran an EXILE... als sonst irgendein Stones-Album (abgesehen von STICKY FINGERS vielleicht).

Meine Bewertung deshalb: 3-4 Sterne, wobei ich - um meinen positiven Standpunkt gegenüber dem Album zu verdeutlichen - hier zur positiveren Bewertung tendiere!
Für Fans sowieso ein Muss! Für Leute mit lückenhaften Stones-Sammlungen wohl auch eine lohnende Investition. Hören Sie mal rein!
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Stones 11. Mai 2012
Von G.Jan
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Sehr alt, doch immer wieder gut und gerne zu hören!
Die alten Songs werden einfach nicht schlechter und man kann nicht genug davon bekommen!
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