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Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild gefällt, allerdings fällt eine Bewertung aufgrund des gewollten Filtereinsatzes schwer und so liegt es im persönlichen Geschmack begründet, ob man diese Art der Präsentation schätzt. Der Ton ist hochwertig und vital. Das Bonusmaterial ist durchwachsen, der Audiokommentar etwa vollkommen überflüssig.
Bild: Wie bei Danny Cannon nicht anders zu erwarten, arbeitet auch dieser Film sehr viel mit Filtern im Farbbereich. Darum stellt sich fast durchgängig eine zu hohe Sättigung ein, was man jedoch als Stilmittel verstehen muss (00:04:29). Dazu kommt ein steiler Kontrast, der in hellen Flächen oftmals zu blühenden Ergebnissen führt, in dunklen Details außerhalb des primären Handlungsgeschehens nur wenig erkennen lässt. Der Schwarzwert ist hoch und sorgt für eine tief wirkende Dunkelheit. Rauschen ist vorhanden und teilweise auch störend (00:24:40). Hinzu kommt, dass die Kompression nicht unauffällig ist. Bisweilen tauchen stehende Rauschmuster auf (01:22:37). Das Bild leidet in Sachen Schäfe bei den besonders schnellen Bewegungen des Spiels, bei denen eine gewisse Instabilität auffällt. Der Transfer ist größtenteils gut gelungen, nur hin und wieder erlaubt er sich einen Patzer. So fällt etwa bei 00:05:19 ein blauer Lichtblitz auf (entlang der Socke).
Ton: Der deutsche Ton ist dem Original etwas überlegen. Er klingt kräftiger und vitaler, wobei dies sowohl für die Umgebung als auch die Dialoge gilt. Letztere sind im Deutschen besser verständlich und heben sich von dem übrigen Tongefüge ab. Im Original sind sie etwas unterdrückt und werden von Musik und Umgebung des öfteren etwas unterdrückt, so dass das Verständnis etwas darunter leidet. Besonders lebendig ist der Ton bei den Fußballszenen, die über ein Höchstmaß an Musik verfügen und durch den Jubel des Publikums zusätzliche Schwere erlangen. Der Bass wird immer wieder wuchtig eingesetzt.
Extras: Die Interviews mit den Hauptdarstellern und dem Regisseur umfassen insgesamt nur gute 17 Minuten. Alle Beteiligten mühen sich, Interessantes zum Besten zu geben, doch es bleibt oberflächlich. Dasselbe gilt leider auch für das Making Of, das zu kurz ist, als dass es in irgendeiner Weise in die Tiefe gehen könnte. Man bekommt die üblichen Standards eines Making Ofs dieser Länge geboten. Interessant ist, dass Kinowelt einen eigenen Audiokommentar erstellen ließ. Leider fand sich niemand, der etwas Interessantes zum Film hätte beitragen können. Und so ergeht sich Phillip Köster, früherer Spieler und Chefredakteur des Magazins "Elf Freunde", in der Fußballthematik. Und da er soviel auch nicht zu sagen hat, ergeben sich auch längere Pausen. Für Fans vielleicht noch unterhaltsam, für Leute, die sich allenfalls für den Film interessieren jedoch ohne großen Wert. Abgerundet wird das Ganze durch den Trailer. --movieman.de
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