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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 15. Januar 2014
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Wer von dem Buch eine tiefgreifende Analyse im ernährungsphysiologischem Bereich, oder eine umfassende Studie eines Tierrechtlers erwartet, liegt hier falsch.

Der Ansatz des Buches ist ein ganz anderer. Verschiedene Menschen erzählen von ihren Gründen vegan zu leben. Und es gibt neben dem Tierschutz und Nachhaltigkeit unterschiedliche Gründe für ein veganes Leben. Und diese reichen außer dem o.g. von der Fitness/Gesundheit bis zur Schönheit - ich fand das recht spannend.

Natürlich war mir vegan ein Begriff, derzeit ist es recht hipp Veganer zu sein. Vegane (Koch)Bücher sind teilweise Mega-Seller, vegane Restaurants, Läden, Kleidung und Kosmetik erleben einen Boom.

Mir war das oft zu radikal und ich hatte auch bei dem Buch entsprechende Bedenken. Weit gefehlt! Viele Berichte sind erstaunlich tolerant und kaum missionarisch. Natürlich haben die Autoren ein Anliegen, manche sogar eine Vision. Doch ich hatte oft das Gefühl, es werden, neben den eigenen Erfahrungen, eher "Einladungen" ausgesprochen.

Die Kapitel "Kleidung" und Internet-Revolution fand ich sehr interssant. Durch das Netz ist eine Menge an Information erreichbar, selbst auf dem tiefsten Land.

Viele Fakten waren mir nicht ganz neu. Ich wusste auch vorher schon, dass die Umweltbilanz, die Welternährungssituation und die miese Tierhaltung durch den viel zu hohen Fleischkonsum mit bedingt ist.
Dennoch musste ich bei manchen Zahlen und Fakten schlucken.

Doch das Buch löst keine Depression aus, sondern zeigt, dass sich was tut. Manchmal hatte ich Lust, sofort ins nächste vegane Restaurant zu gehen. Es wird zwar argumentiert und informiert, aber die von mir befürchtete moralische Keule wird sehr selten ausgepackt.

Ich bin Fleischesser und ich habe das Gefühl, auch an die Gruppe wendet sich das Buch. Schon bei Anständig Essen: Ein Selbstversuch kam ich ins Grübeln. Doch die "vegane Szene" schien mir zu dogmatisch und darauf habe ich keine Lust. Aber ich habe neue Gedankenanstöße und Einiges werde ich sicher versuchen und vielleicht weiter verfolgen. Viele Adressen, Bücher und Filme sind im Buch zu finden. Das Buch zeigt deutlich, dass ein veganes Leben kein freudloses Dasein sein muss, zeigt aber auch die Hürden auf.
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Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
In "Go Vegan!" schreiben insgesamt über 20 Menschen von ihren Erfahrungen des Vegan seins, über ihre Beweggründe und wie sie dazu kamen.
In jeweils einem Kapitel kommen folgende mehr oder weniger bekannte Menschen (in der veganen Szene wohl eher mehr bekannt) zu Wort:
Surdham Göb
Dr. med. Ernst Walter Henrich - Arzt
Nicole Just und Felicia Mayer-Jendro
Ariane Sommer
Björn Moschinski
Patrik Baboumian
Klaus Wolf
Raphael Fellmer
Stephan Bröckling
Edmund Haferbeck
Antje Schäfer
Claudia Renner
Attila Hildmann
Bernd-Udo Rinas
Jan Bredack
Anja und Sandra Umann
Stephan Becker
Anne Bonnie Schindler und Sara Rodenhizer
Marko und Christina Maas
Sandra Forster

Auf knappen 200 Seiten lassen uns diese unterschiedlichen Leute also an ihren Erfahrungen und Gedanken zum Thema teilhaben. Dabei wird schnell klar, dass nicht alle den selben Beweggrund hatten ein veganes Leben zu führen und es auch nicht für alle so einfach war. Das fand ich persönlich besonders interessant. Ich muss sagen, dass ich weder vegan, noch vegetarisch lebe, Leute, die diesen Lebensstil für sich gewählt haben, aber oftmals aus den unterschiedlichsten Gründen bewundere.

Die Geschichten machen teils wirklich nachdenklich, so dass man als Leser zwar überhaupt nicht den Eindruck hat, man würde nun mit dem erhobenen Zeigefinger belehrt werden, aber trotzdem über seine eigenen Einstellungen und Lebensweisen zum Thema Konsumverhalten nachdenkt. Jedenfalls erging es mir so. Teils sind allerdings auch Geschichten dabei, die mich überhaupt nicht berührt haben, aus denen ich mir nichts ziehen konnte und die ich auch direkt nach dem Lesen schon wieder vergessen hatte.

Insgesamt fand ich dieses Buch für mich aber recht interessant, es gewährte mir ein paar Einblicke in die Thematik, in die Denkweise und Beweggründe von Veganern und auch wenn ich jetzt wohl trotzdem kein Veganer werde, so werden doch einige Informationen und Gedanken noch lange in meinem Kopf herumspuken und wohl auch bei weiteren Überlegungen, z.B. beim Einkaufen, immer mal wieder zur Geltung kommen.

Von mir gibt es vier Sterne für diese kurzen Einblicke.
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TOP 500 REZENSENTam 19. Januar 2014
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich bin kein Veganer, noch nicht einmal Vegetarier. Aber ich versuche, mich im Rahmen meiner eigenen Überzeugung und Essgewohnheiten gesundheitsbewusst, nachhaltig und ökologisch wertvoll zu ernähren. Auch wenn ich auf tierische Erzeugnisse nicht verzichte, nutze ich meine - beschränkte - Macht als Konsument und verweigere, mal mehr und mal weniger konsequent, Produkte aus der Massentierhaltung. Und durch ein hervorragendes indisch-veganes Restaurant in der Nähe meines Wohnortes, habe ich gelernt, dass sich Veganismus und leckere Küche nicht gänzlich ausschließen.

Damit ist und war mein Wissen über "Vegan" erschöpft und erst mit dem Buch "Go Vegan" ist es mir erfolgreich gelungen, etwas mehr über die Lebensphilosophie, den Hintergrund und die zahlreichen Ernährungsmöglichkeiten veganer "Überzeugungstäter" zu erfahren.

Ein wenig Grundinteresse an der Thematik setzt der gut 190-Seiten starke Ratgeber natürlich voraus. Ist diese Offenheit vorhanden, fällt der Einstieg in die verschiedenen Kapitel entsprechend leicht.

Go Vegan - und das ist das eigentlich erfreuliche - ist kein Sachbuch, welches notorisch den moralischen Zeigefinger erhebt. Die Erzählungen, Geschichten und Erklärungen sind unaufgeregt, wollen nicht bekehren und verzichten völlig auf den notorisch herausgestellten Oberlehrer zwischen den Sätzen. Gerade aus dieser Tatsache entwickelt das Buch eine entwaffnende Ehrlichkeit, Schlagfertigkeit und Offenheit - die letztlich den Leser nachdenklich und, wie in meinem Fall, nicht völlig ohne schlechtes Gewissen zurückblicken lässt.

Die gewährten Einblicke der einzelnen Protagonisten sind abwechslungsreich, kurzweilig und humorvoll. Und vor allem sehr weitläufig. Der vegane Spitzenkoch, der überzeugte Aktivist, das hübsche Model, der Kraftsportler, der Arzt oder der Konsumverweigerer - sie alle sind vereint in der Sache und doch gleichzeitig so herrlich unterschiedlich und abwechslungsreich in Ihrem veganen Leben.

So bietet "Go Vegan", neben Grüßen vom Planeten Vegan (Vorwort) und dem hilfreichen Glossar, einen Querschnitt durch insgesamt zwanzig - vielleicht nicht in allen Bereichen nachahmenswerte, aber auf jeden Fall nachvollziehbare und respektable - vegane Existenzen.

Und genau so funktioniert erfolgreiche Aufklärungsarbeit in der Gegenwart.
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am 17. Februar 2014
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Endlich auch mal ein Buch das ohne erhobenen Zeigefinger für nicht Veganer auskommt. Die Abschnitte zu den verschiednen Themen lassen sich locker und leicht lesen. Es macht viel Spass und neugierig auf ein Veganes Leben. Man kann sich über alles mögliche Informieren. Viele Tips und Rezepte und Hinweise wo man noch mehr Info bekommt. Lässt sich auch für nicht Veganer leicht und locker lesen und macht neugierig auf mehr. Ich bin immer noch kein Veganer, aber ich verstehe so manche Sachen jetzt besser und bin auf jeden Fall interressiert
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Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
"Go vegan!" ist ein Buch, das sich vor allem an diejenigen Leser(innen) richtet, die über ein fleischloses Leben nachdenken - und Impulse in diese Richtung brauchen. Überzeugten Veganer(inne)n das Buch zu empfehlen käme dem Predigen vor Gläubigen gleich, denn die im Buch versammelten Berichte und Informationen sind zumindest in grundsätzlicher Form weitbekannt. Allerdings werde sie im Buch um biografische Erzählungen der einzelnen Autor(inn)en ergänzt, und geben dem ganzen so zu sagen Futter.

"Go vegan!" enthält unter anderem den Beitrag "Das sagt der Arzt", der mit vielen Vorurteilen in Richtung Mangelernährung aufräumt, foodsharing.de-Macher und Kapitalismusgegner Raphael Fellmer gibt Einblick in die globale Wirtschaftsvernetzung, es gibt Berichte von Yoga und Tierliebe und auch über tierfrei hergestellte Klamotten und Kosmetika. Hinzu kommen Erklärungen zu den verschiedenen Vegan-Logos, ja, und sogar Sexshop-Betreiberinnen haben einen überraschenderweise zum Thema passenden Text beisgesteuert...

"Go vegan!" ist das erste Buch aus dem riva-Verlag, das ich bisher gelesen habe und das durch inhaltliche Substanz überzeugt. Das Buch wurde vegan erzeugt, der Innenteil - wenngleich mit vielen Fotos versehen - nur schwarzweiß gedruckt.

Insgesamt von mir vier Sterne. Vieles, was in dem Buch steht, ist bereits im allgemeinen Bewusstsein verankert, aber wenn der einen oder dem anderen durch das Buch der nötige Impuls zum Umdenken gegeben wird, ist daran ja sicher nichts falsch.
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TOP 500 REZENSENTam 24. Januar 2014
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Zugegeben, mich hat vor allem der Name "Attila Hildmann" auf dem Cover dazu bewogen, dies Buch zu bestellen, denn ich bin schon länger neugierig auf seine Bücher "Vegan for Fit" und wie sie alle heißen. Attila Hildmann kommt hier zwar lediglich auf einigen Seiten zu Wort, aber auch der Rest ist lesenswert. Man hat das Gefühl, alle Welt spricht momentan von veganer Ernährung, daher wollte ich (Fleischesser) mal sehen was es mit diesem Hype eigentlich auf sich hat.

Go Vegan ist in einzelne kurze Kapitel eingeteilt und es kommen darin ganz unterschiedliche Personen darin vor, die darüber plaudern, wie sie zum Veganer wurden und auch warum. Interessant dabei ist, dass sich diese Wege oft erst langsam über die Jahre entwickelt haben. Von Tierschützern, Köchen, einer Yogalehrerin, Bloggern bis hin zum erfolgreichen Geschäftsmann, der nach einem Burn-Out Veganer wurde und jetzt entsprechende Lebenmittelmärkte für Veganer betreibt, Frauen mit Shops für vegane Mode, Sextoys oder Tattoo-Studios ist alles vertreten.

Sehr gut gefällt mir, dass in dem Buch Fakten dargelegt, aber nicht mit erhobenem Zeigefinger über Fleischesser geurteilt wird. So kann jeder für sich entscheiden, ob er in diesem Buch Anstöße findet, etwas an seiner Lebensweise zu ändern oder sich nur wundert über diese merkwürdige Spezies der Veganer. Ich bin weder Veganer noch Vegetarier und möchte auf ein Mettbrötchen hin und wieder auch nicht verzichten. Die ärztlichen Darstellungen zum Milch haben mich aber zumindest dazu gebracht, hier noch mehr auf Soja-Produkte auszuweichen und zu überlegen, ob noch weitere Änderungen notwendig und machbar sind.

Für Veganer ist das Buch vermutlich eher uninteressant. Die finden hier bestenfalls eine Bestätigung ihres Lebensstils und vielleicht ein paar neue Einkaufs- oder Rezeptadressen. Ich denke mal es ist eher für Leute wie mich geeignet, die etwas an ihrer Ernährung ändern möchten oder einfach neugierig auf die Lebensweise und -Einstellung der Veganer sind.
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TOP 500 REZENSENTam 18. Januar 2014
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Inhalt:
In 'Go vegan!' kommen unterschiedliche Personen zu Wort, die sich zu verschiedenen Aspekten des Veganismus äußern und von ihren eigenen Beweggründen, vegan zu leben, von ihren Schwierigkeiten, akzeptiert zu werden, von ihren Überzeugungen und von ihrem Weg erzählen.

Mein Eindruck:
Ich selbst bin keine Veganerin, sondern Lakto-Vegetarierin mit starker Tendenz zum Veganismus. Ich habe mich schon sehr viel mit Veganismus, Vegetarismus und Tierschutz beschäftigt und habe in 'Go vegan!' zugegebenermaßen wenig Neues gelernt. Dennoch hat mir die Lektüre sehr gut gefallen, und ich halte das Buch für einen sehr geeigneten Einstieg in ein neues (veganes) Leben oder in ein bewussteres Essen.

Durch die verschiedenen Stimmen, die sich zum Thema äußern, entsteht ein sehr komplexes Bild des Veganismus. Das Buch bietet Einblicke in ethische Gründe für ein veganes Leben, erklärt umweltbezogene Vorteile, geht auf gesundheitliche Aspekte ein, klärt auf und informiert, ohne missionieren oder überreden zu wollen. Mir hat dieses Konzept gut gefallen, und ich habe mich im Buch sehr oft wiedergefunden, konnte oft (wenngleich nicht immer) den Autoren zustimmen, habe ähnliche Erfahrungen gemacht, habe eine ähnliche Sicht auf Dinge wie einige der Autoren.

Sehr positiv fand ich zudem, dass das Buch sehr aktuell ist, die Buchempfehlungen Bücher aus dem Jahre 2013 einschließen und veränderte Gesetze erwähnt werden (Tierversuche für Kosmetika).

Mein Resümee:
Von vorn bis hinten spannend, informativ und empfehlenswert.

'Wahre Stärke beweist man nicht, indem man Gewalt über andere Lebewesen ausübt. Im Gegenteil: Die wahre Stärke eines Menschen zeigt sich an seinem Mitgefühl.' (S. 63, Patrik Baboumian)
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am 28. Oktober 2013
Ich lebe noch nicht allzu lang vegan und habe mir dieses Buch gekauft, um noch mehr darüber zu erfahren und die kleinen Geschichten anderer Veganer zu lesen.
Insgesamt muss ich sagen, dass mich nicht alle Kapitel interessiert haben, aber die meisten. Besonders interessant fand ich die Sicht des Arztes und eines PETA Mitgliedes. Auch manche persönliche Erfahrungen habe ich mit Interesse gelesen.
Bei diesem Bauch handelt es sich um eine Sammlung von persönlichen Erfahrungen und mancher Tipps. Für "Neuveganer" sicherlich interessant und so manches neu. Für diejenigen, die schon seit Jahren vegan leben wird sich hier wahrscheinlich nicht viel lesenswertes finden für den Preis. Ist auch viel Selbstvermarktung vorhanden für Kochbücher etc (was mich auf Surdham Göbs Bücher gebracht hat und ich bin sehr glücklich darüber)
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am 14. Oktober 2013
Einige interessante Ausführungen, einige neue Adressen, aber lohnt die Ausbeute ein Buch? Ich denke eher nicht. Und nur eine kleine Bemerkung am Rande : ich habe mein Hochzeitsessen 1996 in der Nähe von Baden-Baden in einem veganen Restaurant veranstaltet. Wie kann dann das Zerwirk 2008 das erste deutsche Vegan-Restaurant gewesen sein? Bayerische Arroganz?
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am 20. Februar 2014
Das Buch geht der Frage nach warum und wieso. Es lässt Menschen zu Wort kommen, die aus unterschiedlichsten Gründen die vegane Lebensweise für sich entdeckt und ihr Leben integriert haben. Diese Menschen erzählen aus ihrem Leben, von ihren Beweggründen. Ohne Anzuklagen und ohne die moralische Keule auszupacken. Das macht das Buch sehr angenehm. Es ist einfach eine Erzählung von den eigenen Überzeugungen und Werten und ein Blick in die Biographie der Einzelnen. Da geht es los bei denen, die mit Liebe und Leidenschaft kochen und die vegane Küche in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken, über den Tierrechtlicher der für die Rechte der Tiere einsteht und dafür Orte aufsucht, die sonst Konsequent gemieden werden um das Leid der Tiere zu dokumentieren, bis hin zum vegetarisch lebenden Winzer, der sein Wein bewußt ohne tierrische Produkte klärt, nicht zu vergessen Kraftsportler und Modell. So unterschiedlich bunt und vielfältig wie die Protagonisten des Buches so unterschiedlich sind die Beweggründe und Lebensgeschichten. So wird das Buch der veganen Szene ein Streifzug durch die Ideen und den Alltag von Menschen die sich für ein Leben jenseits des Tierleids entschieden haben. Wen diese menschlichen Geschichten interessieren und wer die Beweggründe und auch Hintergründe wissen möchte hat hier einen reichlichen Fundus durch alle sozialen Schichten, das hat mir sehr gefallen. Die Erzählungen von den Einzelnen sind unterschiedlich verfasst. während sich der Arzt eher auf wissenschaftliche Fakten stützt hatte ich bei dem Tierbefreier und Tierrechtlicher beim lesen das Gefühl dabei zusein, neben ihm zu stehen und die Situation "vor Augen" zu haben. Das war sehr eindrucksvoll. Auch erklärt das Buch etwas von dem Wandel innerhalb der veganen Szene, weg vom Schatten- und Randdasein in die Mitte der Gesellschaft. Damit sie dort auch bleibt und gesehen wird, dazu will das Buch einen Beitrag leisten. Ich finde, dies ist in vollem Umfang gelungen. Fazit, lesenswert für Veganer, Vegetarier, Fleischesser, Flexitarier und alle anderen.

Für Menschen die einfach noch den letzten Kick brauchen, es einfach mal zu versuchen mit ein bisschen weniger Tierleid auskommen zu wollen, den nimmt das Buch an die Hand und zeigt ihm Menschen die als Vorbilder fungieren könnten, wer will kann sich hier einfach den für ihn richtigen raussuchen.
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