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Gnosis

Monuments Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (24. August 2012)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Century Media (Universal)
  • Spieldauer: 41 Minuten
  • ASIN: B008HPCYEK
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 126.006 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
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CD

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4.0 von 5 Sternen Prägendes Werk mit Verspätung 4. September 2012
Von gen239
Format:Audio CD
Fast könnte man meinen, Sängerprobleme gehörten zum guten Ton in der Speerspitzen-Riege der djent-Bewegung. Periphery und Tesseract können ein Lied davon singen... und so führten auch Trennung und Streit der Band Monuments mit ihrem vormaligen Sängerduo Neema und Greg, respektive Neusuche, zu einer extremen Verzögerung der Veröffentlichung des Debutalbums "Gnosis".
Manch einem mag jetzt bei der Erwähnung von "djent" ein nicht-schon-wieder-Gähnen übers Gesicht huschen und manch anderer mag sich fragen: Was haben Monuments in einer Reihe mit Periphery und Tesseract zu schaffen?

Es ist das verspätete Erscheinen des Albums, das verschleiern vermag, dass Monuments eine DER prägenden Bands der djent-Bewegung sind, das verschleiern mag, wie eng Monuments mit dem Entstehen der Bewegung verbunden sind.
Monuments sind, nüchtern betrachtet, schlicht die Fortsetzung der Band Fellsilent nach dem Ausstieg des Tesseract-Gitarristen und Masterminds Acle Kahney. Mit Monuments lebte die massiv vom Riffing Meshuggahs durchsetzte Interpretation des manisch-kurzatmigen Post-Hardcore/Jazz/Progressive -Gemisches der Band Sikth weiter, mit der Fellsilent damals einen wesentlichen Teil des, durch Periphery wesentlich popularisierten, heute als typisch geltenden, djent-Klanges vorwegnahm.

Zwar transportiert Monuments damit nicht mehr so sehr den ausgiebigen Ambient-Input Kahneys, dafür jedoch umso mehr Brownes Funk-orientiertes atemlos sprintendes Stakkato.
Es kommt auch kaum ein Zufall, dass der Gitarrenton dabei in seiner stahlblechern sägenden Düsternis zuweilen an Vildjharta erinnert. Waren doch die frühen Fellsilent und Tesseract mehr als offensichtlich prägend für die schwedischen Prog-Deather.
Leicht düster resigniert springen, zucken und rasieren sich Brownes vertrackte Grooves voran, immer wieder mit ebenso düsteren gezupften Melodien im Hintergrund.
Der Bass zieht, gut hörbar, seine eigenen schweren Grooves durch die komplexen und dennoch gut nachvollziehbaren Gitarrenlinien und sorgt mit seinem stählernen Gurgeln für zusätzliches Funk-Flair.
Das Schlagzeug akzentuiert dynamisch aber wenig ambitioniert die Linien der Saiten. Der beinahe wütend ins Gesicht des Hörers springende angespannt-nervöse Riffing-Stil Brownes, der die komplexen polyrhythmischen Aufbauten mehr klingen lässt, wie einen fast schon zum Tanzen, bzw. Headbangen, zwingender Off Beat, der schwerfällig selbstbewusst groovende Bass, das geradlinige Schlagzeugspiel lassen die immer wieder mit Dissonanzen und schrägen Melodieläufen spielenden leicht frickeligen Konstruktionen fast schon straight erscheinen.
Die dahinter wabernden schwermütigen Melodien sorgen immer wieder für ein dezentes versunkenes Ambient-Feeling.

Neusänger Matt Rose mag dabei nicht die Browne folgende atemlose Dynamik seines Vorgängerduos einfangen können, bemüht sich jedoch um einen temporeichen Vortrag seiner rohen Shouts und Screams. In den Refrains sorgt er mit seinem sicheren klaren Gesang für einiges an Ohrwürmern. Seine markante leicht schräge, melancholische Lage erinnert dabei nicht nur dezent an seine Vorgänger, sondern sorgt auch für einen eigenwilligen melancholischen Klang, der sich bestens in die schweren Melodien der Saitenfraktion fügt.

Die beschriebene Mischung ist, soviel ist klar, geradezu prototypisch für die djent Bewegung und, wenn man die Geschichte der Band und ihre Verbindung mit dieser Bewegung betrachtet, an sich sogar archetypisch.
Monuments "Gnosis" ist Modern Progressive Metal nach Rezeptur aus den Anfangszeiten der djent Bewegung. Komplex und dennoch straight und grooveorientiert ohne viele Schnörkel. Und gerade diese Kombination aus Zugänglichkeit, eigenwilligen stilistischen Entscheidungen und technischem Anspruch ist es auch, die den Appeal dieses Albums ausmacht.
Eine Eigenwilligkeit allerdings, die mittlerweile deutlich weniger hervorsticht, als sie es vor ein paar Jahren getan hätte, bzw. hat. Und so läuft "Gnosis" fast schon ein wenig Gefahr, in einer Flut von Bands unterzugehen, die es vielleicht wesentlich hätte prägen können.
Das tut jedoch der Tatsache, dass diese Band hier mit hängerfreiem, auch im aktuellen Kontext noch, oder vielleicht in seiner straightness sogar gerade wieder, herausstechendem Material aufwartet, keinerlei Abbruch.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie erwartet: Monuments vom Feinsten 31. August 2012
Von Jiladah
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Insgesamt kann das Debutalbum der Jungs definitiv überzeugen, so hört sich progressiver Djent-Metal an.

Sie bleiben ihrem Stil treu und erweitern ihn durch viele neue Songs (aber nicht zu viele, sodass die Qualität leiden würde), die melodisch größtenteils auf ihren Ursprungssongs aufbauen.

Das Mixen und Mastern ist- im Gegensatz zu Vildjharta- deutlich gelungen, lediglich ein paar Gitarrensolos hätte ich mir "definierter" gewünscht, sie gehen teilweise im sehr vollen Mix unter. Dafür trifft das Artwork meinen Geschmack so gar nicht, wiederum im Gegensatz zu Vildhjarta ;), aber darauf kommt es auch nicht an.

Selbst die pre-release Titel wurden zwar vom Gesang und Teile der Passagen verändert, aber nicht verschlechtert. Nach 3-4maligem Anhören hatte ich mich auch an die neuen Titel gewöhnt.

Meine Empfehlung: zugreifen und genießen!
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