Regisseur Gregory Mandry präsentiert mit seinem Regiedebüt einen Kannibalen Film aus England. Der Film ist 82 Minuten lang und wurde in England im Jahre 2008 gedreht, kam aber 2009 erst raus.
Das Cover zeigt eine Hand im Hamburger, die gerade aufgegessen wird.
In dem Film geht es um:
Für einen Spaß Wochenendausflug fahren sieben Freunde in ein abgelegenes Landhaus. Hier werden sie von der Besitzerin Mrs. Obadiah mütterlich umsorgt und mit Fleischpasteten und anderen Leckereien verwöhnt. Doch mit Einbruch der Dunkelheit lauert der blanke Terror auf sie. Ein Kanibale lässt einen nach dem anderen Verschwinden, foltert den jeweiligen aufs brutalste und schlachtet ihn anschließend. Die anderen Gäste bekommen unwissend sein Fleisch in den köstlichen Gerichten serviert. Eine höllische, gewalttätige Nacht nimmt ihren Lauf, bei der nur wenige Glückliche das Morgengrauen erblicken werden.
Ich habe ja nicht viel erwartet. Das ich einen B Movie in der Hand halte war mir klar. Allerdings kommt noch dazu, dass hierbei das Budget des Filmes scheinbar klein war und man sich unbekannte und talentlose Nachwuchsdarsteller zum abschlachten genommen hat. Man sieht zwar einiges an Blut und Folterszenen, vieles davon aber nur via Ton, während die Kamera kurz einen Schwenker macht.
Die deutsche Synchronisation ist richtig schlecht und sehr oft auch nicht Lippen Synchron. So wurden zB. Hintergrund Geräusche im Deutschen Ton ganz weggelassen, welche im Englischen Original allerdings vorhanden sind.
Die Sets des Filmes sind relativ altbacken und langweilig. Sie wirken billig und zeugen von keiner großartigen Kreativität.
Die Story ist selbst ist abgedroschen und könnte typischer und klischeehafter kaum sein. So springt zB. das Auto in der verhängnisvollen Nacht natürlich nicht an, das Haus ist in einem Funkloch für die Handys, die Opfer denken das mit einem Schlag über den Kopf des Killers dieser tot sei, was natürlich nicht der Fall ist.
FAZIT:
Die Idee die Opfer als Fleischpastete den anderen eigenen Kollegen zu servieren ist schon krank genug. Allerdings hat dieser Film schlechte Dialoge, ist verdammt kurz, geht bei den Figuren nicht in die Tiefe, eine sehr billige Set Dekoration und ist auf das Deutsche verdammt schlecht synchronisiert worden. Auch gegenüber der Allgemeinen Umsetzung des ganzen kann man nur den Kopf schütteln.