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Produktinformation
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Die Handlung, in deren Mittelpunkt die Teilnehmerinnen des Wettbewerbs stehen, die ermordet werden (meist durch flammende Explosionen), ist eigentlich sekundär im Gegensatz zu den Intrigen hinter der Bühne und dem satirischen Portrait von Eitelkeiten, Kleinstadtkorruption und Familiendysfunktion. Die Wahl selbst hat nicht viel Spannung zu bieten, aber Dunst ist eine liebenswerte Protagonistin und auch die restliche Besetzung kann mit einigen schauspielerischen Kabinettstückchen aufwarten: ganz besonders Barkin, Brittany Murphy (Clueless), Nora Dunn (eine Ehemalige aus dem Saturday Night Live-Team), und die große Charakterdarstellerin Allison Janney, die in zahllosen Filmen kleine Rollen gespielt hat und hier schließlich die Chance bekommt, als Nachbarin von Barkin und Dunst zu glänzen.
Am Ende bleiben nicht die Scherze und satirischen Anspielungen, sondern die Beziehungen der Charaktere in Erinnerung. Ein kleiner Bonus: Der Soundtrack enthält eine Rockversion der Titelmelodie der "Mary Tyler Moore"-Show, interpretiert von Joan Jett & The Blackhearts. --Bret Fetzer
Der Film bietet im Handlungsverlauf zahlreiche Wendungen und ein überraschendes Ende, dass allerdings nicht für jeden bzw. jede auch zu einem "Happy End" wird (so sie es denn erleben). Herrlich ist auch die Charakterisierung der ländlichen Bevölkerung Minnesotas, die man seit "Fargo" nicht mehr so treffend erlebt hat. Außerdem sind zahlreiche Anspielungen auf die amerikanische (Un-)Kultur und viele Klischees versteckt.
"Gnadenlos schön" ist somit keine flache Komödie, sondern eine Satire mit schwarzem, etwas hintergründigem Humor.
Wiedermal eine schlampig produzierte DVD. Ein nettes Menü kann nicht über die dürftige Zusatzausstattung hinwegtäuschen; zumal ein Großteil derselben bereits im Booklet enthalten ist. Der wirkliche Hammer ist aber, daß die englische Fassung nicht nur nicht ausblendbare Untertitel hat (nicht auf Verpackung angegeben!), sondern auch die deutsche Version des Films zugrunde liegt. Das heißt im Klartext: Personen und Orte werden mit deutschem Text im Bild vorgestellt, dazu läuft der englische O- Ton, und über alles macht sich der unansehnliche deutsche Untertitel breit (zumeist mitten durch die Inserts...) Solche Scherze ist man ja von Kinowelt gewohnt, aber Concorde zieht hier flugs nach. Schade drum.
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