Produktinformation
|
|
Tracks wie der Titelsong, "Serious Wreckage", "Haunted Man", "Smackin' The Clowns" oder "Mascara Tears" verbinden das Beste aus Progrock, Pop, Metal und Jazz, klingen zutiefst emotional und werden von der nach wie vor fantastischen Stimme Steves getragen. Das surrealistische Coverartwork erinnert fast an Dali und bringt den musikalischen Inhalt des super produzierten Scheibchens perfekt auf den Punkt. Anspruchsvolle Musikkonsumenten sollten sich diese Tour de force nicht entgehen lassen. --Boris Kaiser
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Glossolalia (kommt aus dem "indianischen" und heißt ungefähr
"mit gespaltener Zunge sprechen") entstand zeitgleich mit dem letzten Kansasalbum
"Somewhere to Elsewhere", an dem Steve Walsh nur unter der
Bedingung mitwirkte, dass er seine Parts bei sich zu Hause
aufnehmen dürfe und nicht im Studio erscheinen müsse - er wollte
sich voll und ganz auf sein eigenes Soloalbum konzentrieren und
das hat sich gelohnt - was Walsh präsentiert strotzt nur so von
Experimentierfreude und Verspieltheit. Daran ist unter anderem
Trent Gardener schuld, der zusammen mit Walsh an dessen Songs
gefeilt hat.
Aber nun zum Album, das auch gleich mit dem Titeltrack
"Glossolalia" eröffnet wird, einem Song, der mit harten
Gitarrenriffs beginnt um anschliessend in eine Art Sprechgesang
überzugehen, der sich dann immer wieder mit härteren Passagen
abwechselt. Beim Schreiben merke ich, dass dieser Song wirklich
schwer zu beschreiben ist - man muss ihn einfach gehört haben, da
es ebenfalls schwer fällt etwas vergleichbares anzugeben.
Weiter geht das Album dann mit "Serious Wreckage", einem Song, der
mit einem balladenmässigem Pianointro beginnt, sich dann aber mehr
und mehr "reinsteigert" und im Mittelteil auch einen schönen
Instrumentalteil besitzt. Inhaltlich erzählt der Song von einem
Alkoholiker, der ein Kind überfahren hat und dessen verzweifelten
Wunsch, dies rückgängig zu machen und mit der Situation
zurecht zu kommen - "One drink to remember, one more to forget, That serious wreckage."
Besonders erwähnt seien hierbei die Emotionen,
die Walsh in seine Stimme legt - Gänsehautatmosphäre.
Nun kommt "Heart Attack", ein funkiger und elektronisch
angehauchter Rocksong - wieder wird sehr experimentell mit Gesang
und Instrumentalisierung umgegangen.
Mit "Kansas" präsentiert Steve Walsh den Song des Albums, der
(nicht nur wegen seines Namen) am meisten an Walsh' Stammband
erinnert - ein "klassisch" anmutender "Bombast"progsong, der von
den Indianern in Kansas handelt.
Mit dem darauffolgenden Song "Nothing" präsentiert uns Steve Walsh
eine musikalisch einfacher gestrickte Ballade, die aber unter die
Haut geht.
"Haunted Man" wiederum geht richtig ab - vor allem der Refrain
dieses Songs rockt einfach!
Mit "Smackin' the Clowns" folgt der mit knapp über 10 Minuten
längste Song des Albums, der gleichzeitig einer meiner Favoriten
ist. Wiederum ein sehr abwechslungsreiches Lied, das einen von
Moment auf Moment überrascht und mitreißt. Inhaltlich geht es um
den Brand in einem Zirkus, der aus Sicht eines kleinen Kindes
beschrieben wird - einer der Songs, bei dem einem alles bildlich
vor Augen kommt.
Gleich darauf kommt mein zweiter Favorit - "That's What Love's All
About", eine schnellere und "funky" Nummer - überragend hierbei
ist die Stimmweite (wie nennt man sowas wie vocal range eigentlich
in deutsch?), die uns Walsh hierbei präsentiert, singt er die
Strophen recht tief, zeigt er im Refrain, dass die Höhen auch
heute noch kein Problem für ihn darstellen.
Mit "Mascara Tears" und "Rebecca" folgen noch zwei weitere
Balladen, letztere basiert übrigens auf Alfred Hitchcocks
Klassiker. Interessant ist wieder, wie Walsh mit seiner Stimme
variiert und den Songs somit ihr ganz eigenes Flair verleiht.
Alles in allem ist dies meine absolute LieblingsCD - dies liegt
einerseits an der Spiel- und Experimentierfreude, die Steve Walsh
(und seine Mitstreiter - allen voran sei noch Gitarrist Mike
Slamer erwähnt) versprühen und auf der anderen Seite wegen
Walsh' einzigartigen Stimme, der ich einfach gerne zuhöre. Als
Soloalbum eines Sängers ist das Album natürlich auf diesen
zugeschnitten, weswegen man Walsh' Gesang schon mögen muss, um
auch an Glossolalia seine Freude zu haben. Desweiteren sei
erwähnt, dass man der Platte den ein oder anderen Durchlauf gönnen
sollte, bevor sie so richtig zündet!
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|