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Unter'm Strich kann man sagen, er hat einen verdammt guten Job abgeliefert, zusammen mit seinem neuen besten Freund Tim "Ripper" Owens (in einigen Fanforen umbenannt in "Iced Ripper")...
Das Album besticht durch seinen typischen hohen Wiedererkennungswert, den Iced Earth ausmacht. Allerdings wagt Jon sich in neue Gefilde, experimentiert ein wenig herum mit softeren Klängen und Streichern, um dann doch wieder metalmäßig das Brett vor den Kopf zu liefern.
Ich persönlich denke, es ist Geschmackssache, mir gefällt es, ich weiß aber auch, daß es einige IE-Fans nicht oder nur teilweise gefallen wird.
Zu den Songs
Star Spangled Banner : dürfte allgemein bekannt sein, gut in Metal umgesetzt
Declaration Day : ein guter, schneller Song, der mich erst nach 3-4 x hören richtig begeistert hat!
When the Eagle cries : patriotischer Text über den 11.9., das Lied an sich ist nicht übel, Tim singt gefühlvoll, auf der Albumversion ist es etwas härter umgesetzt, es gibt noch eine softere Variante
The Reckoning : schon bekannt von der EP, ein guter, schneller Track mit einem kreischenden, jaulenden Tim in Höchstform, erinnert etwas an Judas Priest. Leider stelle ich bei Reckoning fest, daß man sich dran überhören kann.
Greenface : eines der besten Songs, der Track hat eine Kraft in sich, die jedes Metalherz höher schlagen läßt - leider zu kurz!
Attila : einer der stärksten Lieder auf dem Album, auch hier wie bei Greenface eine wahnsinnige Power, in der Mitte des Songs ist eine schnelle, heftige Passage, die einen kaum mehr losläßt - TOP!!!
Red Baron : ein bretthartes Stück mit vielen schnellen Passagen und guten Riffs, leider auf Dauer etwas langweilig.
Hollow Man : auch bekannt von der EP Reckoning, hier scheiden sich die Geister, ich finde das Stück schön, es ist eher wie eine Ballade, außerdem hat es Ohrwurmcharakter. Sollte noch mit auf Horror Show, wurde aber zurückgestellt
Valley Forge : der Track hat mich erstaunt, ist etwas IE-untypisch und dann doch wieder nicht, sehr eingängig, saß schon beim ersten Hören bombenfest, kurzweiliger Song, der mir irgendwie gut gefällt!!! Tim singt gut! VF war auch schon auf der EP.
Waterloo : war für mich gewöhnungsbedürftig, bei näherem Hinhören erschließt sich der Song aber dann doch sehr schnell, ein klasse Song!
When the Eagle cries unplugged : die andere Variante von der EP, anders und gefühlvoller umgesetzt, meiner Meinung nach im Chorus mit dem sehr vermissten Matthew Barlow im Background. Gefällt mir besser wie Track 03 dieses Albums.
Gettysburg-Trilogie :
sehr mutig von Jon, das Orchester so einzusetzen! Gettysburg ist eine der besten Trilogien und kann man immer wieder hören. Devil to Pay ist der fulminante Anfang, Hold at all Costs der kräftige, aber wunderschöne Mittelteil und High Water Mark das tragische Ende !!! Die Kanonenschüsse und Kampfimpressionen sind wunderbar in die Musik eingefügt! Hut ab!
Man sieht sich auf der Tour in Deutschland im Frühjahr!
Matt, die Fans vermissen Dich, aber Iced Earth sind mit Tim nicht untergegangen sondern machen klasse weiter. Man darf nur nicht vergleichen mit Barlow. Wenn man IE mit Tim Owens seperat betrachtet, kommt das Album gut rüber.
Das Artwork der Limited Edition ist herausragend. Die Bilder zur Thematik sind wirklich gut gelungen. Das Booklet ist umfangreich und schön gestaltet.
Ein Tip an alle Fans : auf der deutschen Iced-Earth-seite im Web findet ihr viele aktuelle Infos und ein Forum mit regem Austausch!
Stay Metal!
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