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Pressenotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.07.2000
In einer kurzen Rezension bespricht der Rezensent mit dem Kürzel "F.L." zwei Reisebücher über den Großglockner.
1) Wolfgang Pusch, Leo Baumgartner: "Großglockner"
Zur zweihundertsten Wiederkehr der Erstbesteigung, schreibt "F.L.", hat der Berg ein solches Buch verdient. Historische Aufnahmen neben geologischer Information, grandiose Naturfotos von heute neben der Geschichte des Alpinimus, Kritik an "Modesportarten am Berg" und dreißig Aufstiegsempfehlungen, das alles bietet dieser Band. Eine Inspiration für den Bergsteiger, urteilt "F.L."
2) Willi End, Hubert Peterka: "Glockner- und Granatspitzgruppe"
Zu diesem Band, der in der Reihe Alpenvereinsführer erschienen ist, bemerkt "F. L. nur, dass er mit seinen Routenbeschreibungen außer Konkurrenz zu wohl jedem anderen Buch zum selben Thema stehe.
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Kurzbeschreibung
Der Großglockner, Primus inter pares im Land der Berge, übt seit jeher auf Alpinisten aller Herren Länder eine ungebrochen magische Anziehungskraft aus. Und in der Tat bieten seine Grate, Flanken und Wände immer noch Traumziele und Höhepunkte eines Bergsteigerlebens und brauchen einen Vergleich mit westalpinen Größen wie Jungfrau, Matterhorn oder Mont Blanc nicht zu scheuen. Selbst zu Zeiten schwindender Gletscher pilgern jährlich Tausende von Bergfreunden zum höchsten Berg Österreichs und seinen eisüberwallten Trabanten zwischen Pinzgau und Osttirol, Felbertauern und Großglockner-Hochalpenstraße.
Willi End, in der Nachfolge Hubert Peterkas unter anderem auch Autor der Alpenvereinsführer zur Venedigergruppe und zum Dachsteingebirge, dokumentiert in diesem Band alle Anstiege zu den Gipfeln, Scharten und Unterkünften. Sein Hauptaugenmerk legt er dabei auf die Überarbeitung der Hüttenzugänge und Übergänge, da sich in diesem Bereich während des letzten halben Jahrzehntes durch die Schließung des Berghauses Mooserboden weitreichende Veränderungen ergeben haben. Ein weiterer Schwerpunkt wurde in der Berücksichtigung des extremen Gletscherrückgangs und den dadurch stark veränderten Bedingungen gesetzt.
Diese vollständig überarbeitete Neuauflage des Alpenvereinsführers Glockner- und Granatspitzgruppe folgt den strengen Richtlinien der UIAA: Beschreibungsköpfe mit allen technischen Angaben sowie einer kurzen Charakteristik des betreffenden Weges oder der Kletterroute vereinfachen die Auswahl auf den ersten Blick. Den gestiegenen Erwartungen der Kletterer trägt eine stattliche Anzahl von Topos und erstklassigen Wandansichten mit eingetragenem Routenverlauf Rechnung. Übersichtliche Verzeichnisse der Kammverlaufsskizzen, Abbildungen und Anstiegsskizzen sowie ein ausführliches Stichwortregister erleichtern darüber hinaus die Handhabung dieses umfangreichen Führerwerkes.