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Produktinformation
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Die Sprache ist glasklar und flüssig. Seine Art zu denken, zu witzeln und zu schreiben zieht Schneider konsequent durch. Immer, wenn der Komiker völlig davon zu schweben scheint, landet er wieder überraschende Pointen auf dem Boden der Tatsachen. Dabei wird klar: Helge Schneiders Himmelreich umfasst weit mehr als das viel zitierte Katzeklo.
Ein von Ideen gejagter positiv Verrückter ist Helge Schneider. Wer schrägen Humor mag, dem bereiten seine Gedankenspiele tierisch viel Freude. Und wer den Spaßvogel noch nicht kennt, sollte diesem Taschenbuch eine Chance geben. Das hat der neben Alf Poier vielleicht schrägste deutschsprachige Komiker schon lange verdient. Übrigens kaum zu glauben: Helge Schneider feiert Ende August 2005 seinen 50. Geburtstag!
Was seine Lese(r)reise vom Pol bis Patagonien betrifft, zitieren wir den Meister selbst: Alles stimmt, alles ist echt passiert! Aber überzeugen Sie sich besser selbst. Wer die im Buch abgebildeten Bilder samt Unterschrift genau unter die Lupe nimmt, zweifelt zumindest an der humoristischen Integrität dieses Mannes nicht mehr im geringsten. Flieg weiter, Helge -- und halte Deinen Kurs! --Herwig Slezak
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Man muss ihn mögen,
Rezension bezieht sich auf: Globus Dei: Vom Nordpol bis Patagonien. Ein Expeditionsroman (Taschenbuch)
Wie in meinem Titel schon genannt, sage ich: Man muss Helge Schneider mögen, um dieses Buch zu lesen. Wer mit den CD`s und Filmen von Helge nichts anfangen kann, ist auch bei dem "Reiseführer" an falscher Adresse.Die Erzählweise des Buchs versetzt den Leser, sofort in eine Situation, als ob Helge Schneider das Buch gerade eben geschrieben hätte und man gerade noch daneben sitzt, wenn er die letzten Seiten zu Papier bringt. Die Sprüche von Herrn Schneider, wiedergeben seinen trockenen und umstrittenen Humor, so wie man ihn kennt. Leider kommt dieser Humor beim Lesen nicht so an, als würde man ihn Live sehen oder auch nur seine Cds anhören. Und wer hier eine wirkliche Begebenheit erwartet, wird auch enttäuscht, obwohl man sich immer wieder irrwitziger Weise in die Lage versetzt, als wäre man Helges Reisegefährte. Also, als kleinen Tip schlage ich vor: Wer Helge nicht mag, kann auch mit diesem Buch reichlich wenig anfangen. (Ich habe dieses Buch einem Freund ausgeliehen, der "nicht gerade Helge Schneider-Fan" ist und er war überhaupt nicht von diesem Stoff überzeugt). Allen anderen (diejenigen die Helge mögen) rate ich zu diesem Kauf. Man wird es nicht bereuen. Man lernt eine andere Seite des Komikers kennen, da es etwas total Anderes ist, als seine Cds , Filme ... usw. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
42 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Welt durch die Augen des Überlebenskünstlers Helge S.,
Von Boris Theobald "www.RockTimes.de" (St. Wendel) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Globus Dei: Vom Nordpol bis Patagonien. Ein Expeditionsroman (Taschenbuch)
„Eiseskälte. Klarer Himmel. Es barst die Luft.“ So vielversprechend beginnt Helge Schneiders „Expeditionsroman“, der die Fans des Meisters bis zur letzten der ca. 120 Seiten begeistern dürfte – und das beginnt schon mit dem schrägen und einfach nur köstlichen Cover. Reisestart (!) ist am Nordpol, wo der neue Weltenbummler bauchfrei bei –80 Grad, ausgerüstet mit Falt-Axt, Topfpflanze und Mickymausheften sich gegen gefährliche Eisbären verteidigt („Er zauderte, mich in Stücke zu zerlegen.“), sich einen Braten schießt und sich wie ein Wurm hin und her wälzt, „um der außerordentlichen Kälte keine Angriffsfläche zu bieten“ und nebenher noch die Zeit findet, der heimischen Stadtverwaltung einen Brief zu schreiben. Schneller als man die Seiten umblättern kann reist Helge Schneider per Hundeschlitten mit 8 Huskies, die er bei Eskimos für eine Probepackung Hustenbonbons aus der Apotheke bekommen hat, über Grönland nach Russland, „über Kanada und ein Stück China“. Auf dem Pferd geht es über den Kaukasus, über Afghanistan nach Persien, an Italien vorbei nach Andalusien, von Gran Canaria mit dem Hoover-Craft nach Marokko, zum Karneval in Rio, über Hawaii zu den „Komödien-Waranen“ auf den Galapagos-Inseln, dann nach Vietnam, Belgien, Portugal, New York... Unterwegs muss Helge eine nackte Frau, die „aus Gastfreundschaft“ im Eskimo-Zelt lag, eine russische Kampfpilotin und viele brasilianische Tanzmariechen enttäuschen, weil er strikt die Enthaltsamkeit vor der Ehe befolgt – ein Running Gag, der sich durch das ganze Buch zieht. Schließlich wird der Pastor kurzerhand direkt ins Schlafzimmer bestellt, um Abhilfe in der moralischen Notlage zu schaffen. Helge zeigt als formidabler Überlebenskünstler den rechten Umgang mit bedrohlichen Wölfen („Ich blieb zwar freundlich, aber bestimmt.“) und gefährlichen Eisbären, denen er „Auge in Auge, na ja, bestimmt nicht weiter weg wie hundert Meter“ mit Ausrufen wie „Hau ab, du Arsch!“ und „Bullebullebullebulle!“ begegnet. Höhepunkte der Reise sind u.a. die Begegnung mit Günter Netzer als einbeinigem Tuareg in Afrika und tibetanischen Mönchen, die für ihre Fasermalerei bekannt sind („Sie malen klitzekleine Geschichtchen auf Fasern, die anschließend zu einem Hemd oder einer Jacke gewebt werden. Dann sind die Geschichtchen nachher natürlich nicht mehr zu sehen, aber die Vibrations und die klare Aussagekraft dieser Geschichtchen sind noch nach dreißig Handwäschen mit Rei in der Tube zu spüren“.) Der Erzählstil ist geprägt von haarsträubenden Abschweifungen („Die Menschheit würde nicht existieren, Würmer würden jetzt die Geschäfte regeln an der Börse in New York, oder ein Elch wäre Bundestagspräsident [...] und Affen würden von den Bäumen als fahrbarer Untersatz zweckentfremdet sein.“), inspirierender Logik („Diese Pein muss so hoch sein, daß die Leute, die so etwas gewagt haben, davon ihr Leben lang positiv erzählen.“) und faszinierende Formulierungen, für die der Autor sicher den Weg in die deutsche Alltagssprache bahnen wird („Ich hustete klar und zynisch“). Mit vielen aberwitzigen ‚Reisefotos’ geschmückt, die in Verbindung mit ihren Untertitelungen zum Schreiben komisch werden, dürfte „Globus Dei“, das in einem 1A-Helge-Schneider-Flow geschrieben ist, zur kurzweiligen (und leider auch kurzen) Lektüre im schrägen Stile ihres Meisters voller sprachlich-anarchistischer Formulierungen ohne Vorankündigung und Anzeichen von Reue werden – und natürlich auch zur äußerst ‚lehrreichen’ Beschreibung der Welt, ganz im Sinne der alten Seefahrer, von denen Helge spricht: „Denn daß die Welt rund war, wußten die Menschen schon, aber nicht, wie rund.“
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Helge Schneider in Bestform,
Rezension bezieht sich auf: Globus Dei: Vom Nordpol bis Patagonien. Ein Expeditionsroman (Taschenbuch)
Eins vorweg: ich habe dieses Buch binnen zwei Tagen verschlungen.Das lässt schon darauf schließen, dass man dieses Buch als Schneider-Fan eigentlich gar nicht weglegen kann. Kurzweilig und sehr fantasievoll berichtet Schneider von seiner "Reise". Interessante Orte und Spitzen-Dialoge werden im typischen Helge-Stil 1a dargestellt. Für mich besonders lustig waren die subrealen Abdriftungen, in die Schneider immer wieder verfällt, einfach köstlich. Fazit: ein absolutes Muss, vor allem bei dem Preis! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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