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Globus Dei: Vom Nordpol bis Patagonien. Ein Expeditionsroman [Taschenbuch]

Helge Schneider
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 128 Seiten
  • Verlag: KiWi-Paperback; Auflage: 16 (25. Mai 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 346203474X
  • ISBN-13: 978-3462034745
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 57.482 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Manche lieben ihn, manche mögen ihn, manche nervt er. Auf alle Fälle gibt es hierzulande nur wenig so verrückte Vögel wie Helge Schneider. In Globus Dei heben Komiker plus Leser ab zu einer Weltreise skurriler Art. Zur Vorbereitung wäscht sich unser keuscher Reiseführer mit Dioxin. Im Fieberwahn treffen wir eine Menschen fressende Pflanze. Am Nordpol friert es Helge wie einen Schneider.

Die Sprache ist glasklar und flüssig. Seine Art zu denken, zu witzeln und zu schreiben zieht Schneider konsequent durch. Immer, wenn der Komiker völlig davon zu schweben scheint, landet er wieder überraschende Pointen auf dem Boden der Tatsachen. Dabei wird klar: Helge Schneiders Himmelreich umfasst weit mehr als das viel zitierte „Katzeklo“.

Ein von Ideen gejagter positiv Verrückter ist Helge Schneider. Wer schrägen Humor mag, dem bereiten seine Gedankenspiele tierisch viel Freude. Und wer den Spaßvogel noch nicht kennt, sollte diesem Taschenbuch eine Chance geben. Das hat der neben Alf Poier vielleicht schrägste deutschsprachige Komiker schon lange verdient. Übrigens kaum zu glauben: Helge Schneider feiert Ende August 2005 seinen 50. Geburtstag!

Was seine Lese(r)reise vom Pol bis Patagonien betrifft, zitieren wir den Meister selbst: „Alles stimmt, alles ist echt passiert!“ Aber überzeugen Sie sich besser selbst. Wer die im Buch abgebildeten Bilder samt Unterschrift genau unter die Lupe nimmt, zweifelt zumindest an der humoristischen Integrität dieses Mannes nicht mehr im geringsten. Flieg weiter, Helge -- und halte Deinen Kurs! --Herwig Slezak

Pressestimmen

"Helge Schneiders Witz ist einzigartig in der deutschen Humorlandschaft." (Die Zeit)

"Der Titan des Tiefsinns im Trivialen" (SDZ)

"Schamane des Scharfsinns im Schlamassel." (Spiegel)

"Ein Meister der sinnlosen Sätze" (FAZ)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
42 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
„Eiseskälte. Klarer Himmel. Es barst die Luft.“ So vielversprechend beginnt Helge Schneiders „Expeditionsroman“, der die Fans des Meisters bis zur letzten der ca. 120 Seiten begeistern dürfte – und das beginnt schon mit dem schrägen und einfach nur köstlichen Cover. Reisestart (!) ist am Nordpol, wo der neue Weltenbummler bauchfrei bei –80 Grad, ausgerüstet mit Falt-Axt, Topfpflanze und Mickymausheften sich gegen gefährliche Eisbären verteidigt („Er zauderte, mich in Stücke zu zerlegen.“), sich einen Braten schießt und sich wie ein Wurm hin und her wälzt, „um der außerordentlichen Kälte keine Angriffsfläche zu bieten“ und nebenher noch die Zeit findet, der heimischen Stadtverwaltung einen Brief zu schreiben. Schneller als man die Seiten umblättern kann reist Helge Schneider per Hundeschlitten mit 8 Huskies, die er bei Eskimos für eine Probepackung Hustenbonbons aus der Apotheke bekommen hat, über Grönland nach Russland, „über Kanada und ein Stück China“. Auf dem Pferd geht es über den Kaukasus, über Afghanistan nach Persien, an Italien vorbei nach Andalusien, von Gran Canaria mit dem Hoover-Craft nach Marokko, zum Karneval in Rio, über Hawaii zu den „Komödien-Waranen“ auf den Galapagos-Inseln, dann nach Vietnam, Belgien, Portugal, New York... Unterwegs muss Helge eine nackte Frau, die „aus Gastfreundschaft“ im Eskimo-Zelt lag, eine russische Kampfpilotin und viele brasilianische Tanzmariechen enttäuschen, weil er strikt die Enthaltsamkeit vor der Ehe befolgt – ein Running Gag, der sich durch das ganze Buch zieht. Schließlich wird der Pastor kurzerhand direkt ins Schlafzimmer bestellt, um Abhilfe in der moralischen Notlage zu schaffen. Helge zeigt als formidabler Überlebenskünstler den rechten Umgang mit bedrohlichen Wölfen („Ich blieb zwar freundlich, aber bestimmt.“) und gefährlichen Eisbären, denen er „Auge in Auge, na ja, bestimmt nicht weiter weg wie hundert Meter“ mit Ausrufen wie „Hau ab, du Arsch!“ und „Bullebullebullebulle!“ begegnet. Höhepunkte der Reise sind u.a. die Begegnung mit Günter Netzer als einbeinigem Tuareg in Afrika und tibetanischen Mönchen, die für ihre Fasermalerei bekannt sind („Sie malen klitzekleine Geschichtchen auf Fasern, die anschließend zu einem Hemd oder einer Jacke gewebt werden. Dann sind die Geschichtchen nachher natürlich nicht mehr zu sehen, aber die Vibrations und die klare Aussagekraft dieser Geschichtchen sind noch nach dreißig Handwäschen mit Rei in der Tube zu spüren“.) Der Erzählstil ist geprägt von haarsträubenden Abschweifungen („Die Menschheit würde nicht existieren, Würmer würden jetzt die Geschäfte regeln an der Börse in New York, oder ein Elch wäre Bundestagspräsident [...] und Affen würden von den Bäumen als fahrbarer Untersatz zweckentfremdet sein.“), inspirierender Logik („Diese Pein muss so hoch sein, daß die Leute, die so etwas gewagt haben, davon ihr Leben lang positiv erzählen.“) und faszinierende Formulierungen, für die der Autor sicher den Weg in die deutsche Alltagssprache bahnen wird („Ich hustete klar und zynisch“). Mit vielen aberwitzigen ‚Reisefotos’ geschmückt, die in Verbindung mit ihren Untertitelungen zum Schreiben komisch werden, dürfte „Globus Dei“, das in einem 1A-Helge-Schneider-Flow geschrieben ist, zur kurzweiligen (und leider auch kurzen) Lektüre im schrägen Stile ihres Meisters voller sprachlich-anarchistischer Formulierungen ohne Vorankündigung und Anzeichen von Reue werden – und natürlich auch zur äußerst ‚lehrreichen’ Beschreibung der Welt, ganz im Sinne der alten Seefahrer, von denen Helge spricht: „Denn daß die Welt rund war, wußten die Menschen schon, aber nicht, wie rund.“
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend 20. Juli 2006
Von A. Fromme
Format:Taschenbuch
Hmmmmmnunja.

Wie fängt man da an, ein HelgeSchneiderBuch zu rezensieren. Wirre Einfälle, klar. Muss man schon mit umgehen können, sonst bekommt man eh Probleme.

Ich fühlte mich da vor der Lektüre dieses Buchs auch gewappnet und tue das nach wie vor.

Das Problem ist hier aber: die wirren Einfälle sind irgendwie zu beliebig und zu sehr hingeschludert. Wenn jederzeit komplett alles passieren kann, überrascht einen eben auch nichts mehr. Wobei - vielleicht liegt das auch einfach daran, wie stark und originell die Einfälle absurder Situationen sind, die man in diesem Buch so findet.

Globus Dei hat, über diese vermeintlichen Lapalien hinaus, zwei Hauptprobleme: erstens merkt man, je weiter man liest, dass Schneider mit jeder Seite zunehmend die Lust am Schreiben verging. Am Anfang ist alles super und man freut sich, und irgendwann (Schneider ist gerade in Russland) denkt man sich zum ersten Mal "Junge, ich glaub da hatte jemand keinen Bock mehr". Das bessert sich danach dann irgendwie auch nicht mehr nachhaltig.

Das zweite Problem ist, dass die wenigen Stellen, an denen durchscheint, dass Schneider sie tatsächlich selbst erlebt, gesehen oder von Bekannten per aufwändigem und teurem Telegramm erzählt bekommen hat, besser, lustiger und interessanter sind als das meiste dessen, was er sich in Globus Dei ausgedacht hat. Weshalb man sich denkt "Hätte er gern mehr von schreiben können." Tut er aber nicht, hatte ja wie gesagt keinen Bock mehr.

Achso - wunderschön sind allerdings die Fotos im Buch, nebst passenden Bildunterschriften.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Man muss ihn mögen 5. April 2007
Format:Taschenbuch
Wie in meinem Titel schon genannt, sage ich: Man muss Helge Schneider mögen, um dieses Buch zu lesen. Wer mit den CD`s und Filmen von Helge nichts anfangen kann, ist auch bei dem "Reiseführer" an falscher Adresse.

Die Erzählweise des Buchs versetzt den Leser, sofort in eine Situation, als ob Helge Schneider das Buch gerade eben geschrieben hätte und man gerade noch daneben sitzt, wenn er die letzten Seiten zu Papier bringt.

Die Sprüche von Herrn Schneider, wiedergeben seinen trockenen und umstrittenen Humor, so wie man ihn kennt. Leider kommt dieser Humor beim Lesen nicht so an, als würde man ihn Live sehen oder auch nur seine Cds anhören. Und wer hier eine wirkliche Begebenheit erwartet, wird auch enttäuscht, obwohl man sich immer wieder irrwitziger Weise in die Lage versetzt, als wäre man Helges Reisegefährte.

Also, als kleinen Tip schlage ich vor: Wer Helge nicht mag, kann auch mit diesem Buch reichlich wenig anfangen. (Ich habe dieses Buch einem Freund ausgeliehen, der "nicht gerade Helge Schneider-Fan" ist und er war überhaupt nicht von diesem Stoff überzeugt).

Allen anderen (diejenigen die Helge mögen) rate ich zu diesem Kauf. Man wird es nicht bereuen. Man lernt eine andere Seite des Komikers kennen, da es etwas total Anderes ist, als seine Cds , Filme ... usw.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Allet jut...
Bei nem Buch is ja nich so viel falsch zu machen. Steht alles drin, wat drinnen stehn soll. Helge Schneider eben ;)
Vor 7 Tagen von Michiz veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Helges Abenteuer in der weiten Welt
Die Weltreise beginnt exakt am Nordpol, Helge Schneider will Eisbären sehen. Auf die Reise hat er sich gut vorbereitet. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von k_taplan veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Meins, ist es nicht!
Gott sei dank hab ich mir die CD nur ausgeliehen.
Ich dachte schon, Helge hat tatsächlich eine Expidition gemacht und schreib jetzt ein richtig schöne Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von A. Busch veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Unter Wölfen... / Hörbuch Globus Dei
...Eisbären, Schlangen, Waschbären und Robben; einmal um die Welt. Können sie sich vorstellen, dass Helge Schneider ins Expeditionsfach gewechselt ist? Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Thomas Knackstedt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein globaler Gott
Wahrheitsgehalt?
Vermutlich nahe bei Null.
Aber egal, wenn solche Dinge nicht wirklich geschehen, muss man sie sich eben aus der Nase ziehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2010 von Wile E.
5.0 von 5 Sternen "Mein Gehirn fror teilweise ein!"
Eines meiner Lieblingswerke von Helge. Ein wirklich großartiges Hörbuch mit schrillen Klängen, die etwas nerven, aber sonst würden die Hörer wohl nie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juli 2010 von S. Köhler
5.0 von 5 Sternen Flüssig und zäh - perfekt
In seiner grundsätzlich widersprüchlichen Art erzählt der Held von seiner Reise, seiner Expedition. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juni 2010 von El_Gee
5.0 von 5 Sternen nach dem Buch
das ganze nochmal als Hörspiel für's Auto...

Ganz großes Ohrenkino!

Aber ACHTUNG!! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. März 2010 von U. Frera
5.0 von 5 Sternen Einfach ein MUSS
Einfach ein Muss für jeden Helge Schneider Fan!
Helge Schneider erklärt in seinem Stil seine Weltreise.

Awesome
Veröffentlicht am 7. Oktober 2009 von Sebastian Richter
4.0 von 5 Sternen Klasse!
Da ich gerne Helge Schneider sehe und höre wollte ich Ihn nun auch lesen und habe genau das bekommen, was ich erwartet habe. Eine klasse Unterhaltung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. September 2009 von kai brinkmann
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