Wie auch schon von anderen Benutzern erwähnt, unterscheidet sich die 'Express'-Hardware nur durch den Umgebungslichtsensor, den ich aber eh nicht benutzen würde, da ich meine Kalibrierung unabhängig von Sonne/bewölkt/Kunstlicht haben möchte (ist ja der Sinn der Kalibrierung).
Die mitgelieferte Express-Software ist tatsächlich recht eingeschränkt, daher benutze ich lieber die Freeware HCFR. Den Express3-Treiber zu finden, war etwas schwierig, da Datacolor/ColorVision diesen nicht anbietet und HCFR ihn aus Lizenzgründen nicht mitliefern darf. Ich glaube, auf der Hilfeseite eines Monitorherstellers habe ich dann gefunden.
Mit HCFR wird kein Monitorprofil erzeugt, sondern Messungen ausgeführt, und man versucht iterativ per Hardware-Einstellmöglichkeiten (des Monitors), immer näher an Normwerte zu kommen. Dies ist genauer als die Software-Prozedur von Datacolor, die nicht viele Messungen macht, wohl um nicht zu lange zu dauern.
Fazit:
Hardware für den Preis genau und ausreichend (Umgebungslichtsensor finde ich überflüssig und kontraproduktiv), die mitgelieferte Software ist recht simpel (= einfach zu bedienen), aber auch eingeschränkt.
Mit der Freeware HCFR wird der Spyder aber zum 'Profi'-Tool, auch weil man damit andere Geräte messen und kalibrieren kann, wie z.B. DVD-Player/Sat-Receiver mit Festplatte in Kombination mit dem Fernseher.
Der Computer (natürlich am besten ein Laptop) wird nur zum Messen der Werte des Spyder gebraucht, die Einstellungen macht man im Menü des Fernsehers. DVDs mit Messbildern können kostenlos heruntergeladen werden, man brennt sie dann selbst als Video-DVD und legt sie in den DVD-Player.