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Global Warning
 
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Global Warning

Jon Oliva, Jon Oliva's Pain Audio CD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (22. März 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Afm Records (Soulfood)
  • ASIN: B00140KO6A
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 238.246 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Global Warning 4:46EUR 0,99
Anhören  2. Look At The World 2:54EUR 0,99
Anhören  3. Adding The Cost 3:49EUR 0,99
Anhören  4. Before I Hang 3:59EUR 0,99
Anhören  5. Firefly 7:08EUR 0,99
Anhören  6. Master 3:59EUR 0,99
Anhören  7. The Ride 5:56EUR 0,99
Anhören  8. O To G 1:44EUR 0,99
Anhören  9. Walk Upon The Water 5:41EUR 0,99
Anhören10. Stories 4:37EUR 0,99
Anhören11. Open Up Your Eyes 4:46EUR 0,99
Anhören12. You Never Know 3:16EUR 0,99
Anhören13. Someone / Souls 7:18EUR 0,99


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Boris Theobald TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Savatage geht nunmehr zum dritten Mal unter dem Namen "Jon Oliva's Pain" in die Verlängerung. Obwohl der Name des Chefs auf dem Cover glänzt, steckt dahinter längst viel mehr als ein Soloprojekt. Zum dritten Mal in Folge setzt Oliva auf die selben Musiker, die zuvor geschlossen von Zak Stevens und seiner Band Circle II Circle zu ihm übergelaufen waren. Wie schon auf Album Nummer 2 waren sie auch dieses Mal wieder heftig am Songwriting mit beteiligt. Es ist eine formidable Band zusammengewachsen unter den Fittichen des Savatage-Altmeisters!

Mit dieser hat er es gewagt, auf "Global Warning" wesentlich mehr Experimente einzugehen. Die Platte ist längst nicht so eingängig wie der Vorgänger. Während "Maniacal Renderings" gleich mit einem Quasi-Nachfolger von "Hall of the Mountain King" eröffnete, heizt nun der Opener "Global Warning" zunächst mit mehreren bombastischen instrumentalen Minuten ein, abgeschlossen von ein paar einleitenden Zeilen Gesang mit urtypischen Savatage-Trademarks wie Band-Breaks für hämmernde Klavierakkorde mit Gesang, schizophrene Oliva-Schreie...

Der Titeltrack wirkt wie eine Ouvertüre und zeigt gleich an, was in der kommenden Stunde zu erwarten ist: Episches, Lyrisches und Dramatisches in Sachen Musik, thematisch ein loses Konzeptwerk um die Sinnlosigkeit von Kriegen und ein Plädoyer für eine bessere Welt. Hoch interessant für alte Savatage-Jünger ist, dass Jon Oliva wie schon bei "Maniacal Renderings" wieder einige wieder entdeckte Songideen aus frühen Savatage-Tagen und sogar der Avatar-Zeit vor der Umbenennung in Savatage verwendet hat.

So taucht sein verstorbener Bruder Criss auch dieses Mal wieder bei einigen Songs in den Credits auf. Die dazu gehörigen Geschichten erzählt Jon Oliva in den Linernotes. So stammt das Material des bluesig angehauchten Klavier-Rockers "Look at the World" aus den ganz frühen 80ern. Und von "Before I Hang", eine episch angehauchten Mischung aus roher Metal-Power und unnachahmlichen Melodien, war einst für "Streets" vorgesehen.

"Stories" und "You Never Know" stammen ebenfalls von früher und sind klassische und hochklassige Savatage-Feinkost. Auch Teile von "Firefly" stammen von Criss Oliva. Es ist mit mehr als sieben Minuten der längste Song des Albums. "Firefly" beschreibt die Sehnsüchte eines Soldaten im Krieg. Gilmour'sche Clean-Gitarren-Atmosphären schaffen eine intime, melancholische Atmosphäre, aus der heraus dramatisch klagende Atmosphären erwachsen. Jon Olivas emotionaler Gesang passt wie die Faust aufs Auge.

Die Stücke ohne Input Criss Olivas treten dabei keineswegs in die zweite Reihe. "Adding the Cost" ist z.B. ein großartiges Stück Metal mit griffigen Düster-Riffs, wütenden Chören und einem aggressiven Shouting des 'Mountain Kings'. "Master", eine Nummer über die Herrschaft der Computer (das hat was vom Spät-80er-Metal!) ist mit einem mechanischem Drive und stark verzerrten Vocals sehr experimental ausgefallen, aber keinesfalls misslungen.

Das Besondere an "The Ride" ist der Einsatz eines Hackbretts in der Strophe - klingt wie eine Mischung aus Akustikgitarre und Zither und bildet zum düsteren Metal-Groove im Chorus einen gelungenen Konstrast. "Open Your Eyes" hat mich als Savatage-Fan besonders angesprochen, weil es mich ein wenig an "When The Crowds Are Gone" erinnert - ein verhaltener Beginn nur mit Klavier und Gesang, langsam steigende Dramatik, einzelne Gesangsstellen in Kopfstimme.

Mit "Someone/Souls" gelingt ein tolles Finale. Ganz in "Streets"-Manier besteht der eine Track aus zwei Songs. "Someone" ist ein prachtvoller epischer Abschluss, der sich nach balladenhaftem Beginn explosiv steigert, bevor "Souls" einen zerbrechlichen, akustischen Nachklang bereitet. Der Bonustrack der Limited Edition, "No More Saturday Nights", eine unveröffentlichte Nummer aus den "Power of the Night"-Sessions ist noch mal ganz großes Kino - ein schauriger Grusel-Rocker mit hohem Unterhaltungswert.

Fazit: Jon Oliva und Konsorten ist schon wieder ein absolutes Meisterwerk gelungen mit der Magie von Savatage gelungen! Im direkten Vergleich mit dem nicht minder großartigen "Maniacal Renderings" glänzt "Global Warning" mehr als Ganzes. Mit seiner Ouvertüre, einer durchgehenden Thematik, einigen Songs, die in medias res mit Gesang beginnen und teils erzählerischen Lyrics wirkt die Scheibe fast wie ein Metal-Musical. Man gönne ihr ein paar Hördurchgänge mehr - es lohnt sich!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von D. Renner
Format:Audio CD
ich habe Global Warning gerade seit gestern, aber bestimmt schon 10mal durchgehört.
Ich fand sofort Zugang zum Album, weil ich schon beim Intro gefesselt war von dem druckvollem Sound, denn das Album ist wirklich erstklassig produziert !!
Das Album kommt insgesamt sehr frisch daher und besonders für Fans alter Gebrüder Oliva/Savatage-Zeiten ein Must-Have.
Die Band-Mitglieder (der ersten beiden JOP-Alben) bleiben dem "besten Metal-Sänger aller Zeiten" auch diesmal treu und machen einen mehr als soliden Job.
"Global Warning" ist sehr vielseitig und trotzdem ein "kompaktes Gesamt-Kunstwerk", bei dem man hört das alle Beteiligten ihr ganzes Herzblut und Können hineingelegt haben.
(Sie stehen ja auch unter keinem kommerziellen Druck, da Jon Oliva genügend Geld mit "Trans-Siberian-Orchestra" verdient, um hier das zu machen was er wirklich liebt !!)
Teilweise singt Oliva sehr agressiv ("Adding the Cost", "Before I hang", "Stories") und dann auch mit klarer, gefühlvoller Stimme ("Firefly", "Look at the World", "O to G" => Gänsehaut, dem leider verstorbenen Produzenten gewidmet).
Mit Metal-Krachern und auch ruhigen, tiefgängigen Balladen sind Songs für viele Lebenssituationen dabei. Jeder der auf gut-gemachten Metal/Rock steht sollte sich das Album zulegen.
Es sind sicherlich auch ein paar Songs dabei die etwas schwächer daherkommen, aber diese Momente sind wirklich rar.
Als Gesamtwerk betrachtet ist dieses Album aussergewöhnlich gut gelungen.
Im Vergleich zu "Streets" würde ich diesem Album nur 4 Sterne geben. Im Vergleich zur heutigen Musik-Landschaft hat das Album mehr Sterne verdient, wie man hier angeben kann. Ein Talent wie Jon Oliva hat sich schon immer von der Masse in ein anderes Universum abgehoben.
So ist es bei den älteren Outputs und so ist es auch noch heute !!!
Da diese Musik unter zu gehen droht,
mein Aufruf =>

Kaufen, Weiter empfehlen, Konzert (im Mai in Essen, Turock) besuchen..
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Boris Theobald TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Savatage geht nunmehr zum dritten Mal unter dem Namen "Jon Oliva's Pain" in die Verlängerung. Obwohl der Name des Chefs auf dem Cover glänzt, steckt dahinter längst viel mehr als ein Soloprojekt. Zum dritten Mal in Folge setzt Oliva auf die selben Musiker, die zuvor geschlossen von Zak Stevens und seiner Band Circle II Circle zu ihm übergelaufen waren. Wie schon auf Album Nummer 2 waren sie auch dieses Mal wieder heftig am Songwriting mit beteiligt. Es ist eine formidable Band zusammengewachsen unter den Fittichen des Savatage-Altmeisters!

Mit dieser hat er es gewagt, auf "Global Warning" wesentlich mehr Experimente einzugehen. Die Platte ist längst nicht so eingängig wie der Vorgänger. Während "Maniacal Renderings" gleich mit einem Quasi-Nachfolger von "Hall of the Mountain King" eröffnete, heizt nun der Opener GLOBAL WARNING zunächst mit mehreren bombastischen instrumentalen Minuten ein, abgeschlossen von ein paar einleitenden Zeilen Gesang mit urtypischen Savatage-Trademarks wie Band-Breaks für hämmernde Klavierakkorde mit Gesang, schizophrene Oliva-Schreie...

Der Titeltrack wirkt wie eine Ouvertüre und zeigt gleich an, was in der kommenden Stunde zu erwarten ist: Episches, Dramatisches und Lyrisches in Sachen Musik, thematisch ein loses Konzeptwerk übrt die Sinnlosigkeit von Kriegen und ein Plädoyer für eine bessere Welt. Hoch interessant für alte Savatage-Jünger ist, dass Jon Oliva wie schon bei "Maniacal Renderings" erneut einige wieder entdeckte Songideen aus frühen Savatage-Tagen und sogar der noch älteren Avatar-Zeit verwendet hat.

So taucht sein verstorbener Bruder Criss auch dieses Mal wieder bei einigen Songs in den Credits auf. Die dazu gehörigen Geschichten erzählt Jon Oliva in den Linernotes. So stammt das Material des bluesig angehauchten Klavier-Rockers LOOK AT THE WORLD aus den ganz frühen 80ern. Und das Rohmaterial von BEFORE I HANG, einer episch angehauchten Mischung aus roher Metal-Power und exzellenten Melodien, war einst für "Streets" vorgesehen.

Die Ideen zu STORIES und YOU NEVER KNOW stammen ebenfalls aus grauer Vorzeit und sind klassische und hochklassige Savatage-Feinkost. Auch Teile von FIREFLY kommen aus der Feder Criss Olivas. Es ist mit mehr als sieben Minuten der längste Song des Albums und beschreibt die Sehnsüchte eines Soldaten im Krieg. Gilmour'sche Clean-Gitarren-Atmosphären schaffen eine intime, melancholische Atmosphäre, aus der heraus dramatisch klagende Atmosphären erwachsen. Jon Olivas emotionaler Gesang passt wie die Faust aufs Auge.

Die Stücke ohne Input Criss Olivas treten dabei keineswegs in die zweite Reihe. ADDING THE COST ist z.B. ein großartiges Stück Metal mit griffigen Düster-Riffs, wütenden Chören und einem aggressiven Shouting des 'Mountain Kings'. MASTER, eine Nummer über die Herrschaft der Computer (das hat was vom Spät-80er-Metal!), ist mit einem mechanischem Drive und stark verzerrten Vocals sehr experimentell ausgefallen, aber keinesfalls misslungen.

Das Besondere an THE RIDE ist der Einsatz eines Hackbretts in der Strophe - klingt wie eine Mischung aus Mandoline und Zither und bildet zum düsteren Metal-Groove im Chorus einen gelungenen Konstrast. OPEN YOUR EYES hat mich als Savatage-Fan besonders angesprochen, weil es mich ein wenig an "When The Crowds Are Gone" erinnert - ein verhaltener Beginn nur mit Klavier und Gesang, langsam steigende Dramatik, einzelne Gesangsstellen in Kopfstimme.

Mit SOMEONE/SOULS gelingt ein tolles Finale. Ganz in "Streets"-Manier besteht der eine Track aus zwei Songs. SOMEONE ist ein prachtvoller epischer Abschluss, der sich nach balladenhaftem Beginn explosiv steigert, bevor SOULS einen zerbrechlichen, akustischen Nachklang bereitet. Der Bonustrack der Limited Edition, NO MORE SATURDAY NIGHTS, ist eine unveröffentlichte Nummer aus den "Power of the Night"-Sessions und noch mal ganz großes Kino - ein schauriger Grusel-Rocker mit hohem Unterhaltungswert.

Fazit: Jon Oliva und Konsorten ist schon wieder ein absolutes Meisterwerk mit der Magie und Qualität von Savatage gelungen! Im direkten Vergleich mit dem nicht minder großartigen "Maniacal Renderings" glänzt "Global Warning" mehr als Ganzes. Mit seiner Ouvertüre, einer durchgehenden Thematik, einigen Songs, die in medias res mit Gesang beginnen und mit teils erzählerischen Lyrics wirkt die Scheibe fast wie ein Metal-Musical. Dieser Scheibe muss man ein, zwei Hördurchgänge mehr geben als gewohnt - es lohnt sich!!
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