Kurzbeschreibung
Anders als die neoliberalen Glaubenssätze behaupten, hat uns der zunehmend schrankenlose globale Markt nicht allgemeinen Wohlstand beschert, sondern eine tiefe Kluft zwischen Nord und Süd wie Ost und West, weltweite Armut und fortschreitende Ungleichheit. Nicht Wachstum, sondern die Furcht vor globaler Stagnation prägt die Weltwirtschaft. Auch in den Industrieländern zählen immer mehr Menschen zu den Globalisierungsverlierern. Soziale Standards und das demokratische Prinzip selbst stehen auch hier zur Disposition. Doch hat sich zugleich auch ein globales Netzwerk des Widerstands entwickelt. Eine globale Allianz der Opfer zeichnet sich ab. Alternativen zum Marktfundamentalismus sind nicht nur möglich, sie sind notwendig, wenn eine globale Wirtschaftskatastrophe abgewendet, der weltweite Prozeß der Entpolitisierung gestoppt und eine Unterwerfung unter neue totalitäre Herrschaftsformen verhindert werden soll.
Über den Autor
Christoph Burgmer ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht und Medizinrecht in Düsseldorf. Er ist Referent für arbeitsrechtliche Grundlagen- und Spezialseminare und Autor zahlreicher Veröffentlichungen.Stefan Fuchs ist freier Rundfunkjournalist für den SWR, WDR, Deutsche Welle und Deutschlandfunk sowie Lehrbeauftragter für Journalismus an der Universität Karlsruhe. Journalistische Großprojekte: "'Terror Ökonomie' Läßt sich der globale Wettbewerb steuern?" (1998), "Die Stalinismusdebatte in Frankreich" (1998), "Zwischen Globalisierungsfieber und 'Drittem Weg'. Das Europa des 21. Jahrhunderts (1999), "Humboldt im Windkanal - Was wird aus den deutschen Universitäten" (2001).[ ]