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Global Players: Warum wir nicht mehr erwachsen werden Taschenbuch – 2005


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Taschenbuch, 2005
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 285 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch; Auflage: 3 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596163684
  • ISBN-13: 978-3596163687
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 13,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 419.847 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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"Vielleicht" mutmaßt Sascha Lehnartz, lässt sich die Welt "heute nur noch ertragen, indem man ihr trotzt wie ein Kind". Jedenfalls, so seine These, wollen die Leute heute ganz offensichtlich partout nicht mehr erwachsen werden. Die "sieben Lebensalter", von denen in Shakespeares King Lear die Rede sei, durchlaufe heute niemand mehr. Entweder blieben sie im zweiten Akt als whining schoolboys stecken oder rauschten "gleich ohne Zwischenstopp in die letzte Szene: Second childishness and mere oblivion". Anders jedenfalls, zeigt sich der Autor überzeugt, könne man wohl kaum erklären, dass Menschen im vorgerückten Alter, ja, selbst solche, die verantwortliche Positionen in der Wirtschaft bekleideten, im ICE oder in der Business Class öffentlich Harry Potter lesen. Und dass der Tagesschausprecher Jens Riwa, immerhin auch schon in den Vierzigern, es sich nicht nehmen lässt, für ein Musikvideo vor dem Badezimmerspiegel in der Pose eines pubertierenden Teenagers in einen Fön zu singen, spricht in der Tat Bände.

Gewiss: Irgendwie ist die Vorstellung lustig, dass "demnächst in unseren Fußgängerzonen junggebliebene 65jährige ihren Ruhestand vertrödeln, indem sie mit ihren Skateboards über Waschbetonblumenkübel und Alutreppengeländer schaben" -- aber so amüsant die mit solchen Bildern gespickte Lektüre dieses geistreichen Essays auch ist: Hinter all dem stehen nicht nur individuell, sondern gesellschaftlich sehr ernsthafte Entwicklungsprobleme. Unbedingt lesenswert! --Andreas Vierecke

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sascha Lehnartz wurde 1969 in Remscheid geboren. Er studierte Vergleichende Literaturwissenschaften in Paris, Berlin, Santa Barbara und New York und promovierte an der Columbia University. Er war Redakteur bei der ›FAZ‹ und Mitarbeiter des ›SZ‹-Magazins. Heute lebt er in Berlin und schreibt vor allem für die ›Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung‹.

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Kundenrezensionen

3.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Anton Kurz am 5. Dezember 2005
Lehnartz hat ein wirklich witziges und intelligentes Buch abgeliefert. Voller Selbstironie und Sprachwitz geht er mit den eigenen Altergenossen (also uns Mittdreißigern) ins Gericht. Das macht über weite Strecken sehr viel Spaß beim Lesen. Natürlich schweift er gelegentlich etwas ab, aber das macht durchaus den Reiz dieses lockeren Essays aus. Und letztlich trifft er mit seinen Analysen auch den Kern unseres momentanen Lebensgefühls: zwar schon Ü30 und mit Job und vielleicht Familie ausgestattet: aber irgendwie doch noch nicht erwachsen. Sehr empfehlenswert!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mark Jaap Piecha am 24. Oktober 2005
Verifizierter Kauf
ist eigentlich die Fortsetzung von Generation Golf. Ist ähnlich lustig geschrieben und genauso ziellos - mit dem Unterschied, daß nicht eine spezielle Generation, sondern eher die allgemein Gesellschaft die Zielgruppe ist. Ich persönlich habe mich an schon unheimlich vielen Stellen ertappt gefühlt.
Manchmal gleitet Sascha Lehnartz etwas vom eigentlichen Thema ab, aber das sagt er ja selber: daran ist die Globalisierung und der Pop schuld. Man hat nicht mehr die Zeit sich auf eine Sache zu konzentrieren. Und dies kann er auch belegen. Manchmal sind auch subtile Meinungen in diesem eigentlich analysierenden Buch zu erkennen. Diese Meinungen teile ich nicht immer. An wenigen Stellen musste er unbedingt noch einen Kapitel abschließenden Satz dran hängen, obwohl er offensichtlich keine wirklich gute Schlußbemerkung hatte - nun gut...
Diese kleinen Schwachpunkte werden aber durch tolle Ideen, viele Denkanstöße und eine wirklich unterhaltsame und lustige Schreibe wett gemacht. Ganz klar 5 Sterne. Insgesamt ein tolles Buch.
Nur Leute, die Antworten erwarten werden enttäuscht sein. Da Sascha Lehnartz das aber schon im Vorwort klarstellt, dass er genauso ratlos ist, sind diese Kritikaster selber schuld, wenn sie das Buch mißbraucht haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 28. November 2005
Zuerst denkt man: hoppla, was ist das. Aber dann überzeugt Lehnartz durch seine orginellen Idee und ironischen Formulierungen. MAcht wirklich Spaß, das Buch zu lesen. Musste mehrfach laut lachen. Außerdem merkt man, dass hier jemand mit Sprache umgehen kann. Endlich mal wieder etwas wirkjlich Geistreiches von einem Autor unserer Generation ;-)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 7. Januar 2006
Liebe mittdreißgjährige Global Players, auch wenn das Buch ab dem ersten Drittel etwas nachläßt (aber nur was den Fun-Faktor angeht, weil auch die theoretische Abhandlung danach durchaus interessant ist), das erste Drittel ist es auf jeden Fall wert gelesen zu werden. Ich habe oftmals laut lachen müssen, so sehr habe ich mich ertappt gefühlt. Fest steht, ich werde mir nach diesem Buch keinen "Hello Kitty"-Trolley mehr zulegen, aber weiter im Flugzeug als "gelangweilte" Vielfliegerin am Gang sitzen;-) Toll, was Herr Lehnartz für eine Beobachtungsgabe hat. Außerdem ist der Schreibstil hervorragend. Kompliment! Das Buch hat mir viel Spaß gemacht! Ist aber -meiner Meinung nach- nur empfehlenswert für Abiturienten mit Geburtsjahrgang 1964-1974, sonst ist es vielleicht nicht so nachvollziehbar und lustig.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 16. Oktober 2005
Nach dem zweiten Weltkrieg hat sich ein weltweites Phänomen breit gemacht, der Jugendkult unserer Erwachsenen. Wie eine Seuche breitete sich das Bewußtsein aus, daß Erwachsen werden bedeutet - der eigenen „Jugend" den Rücken zu kehren. Sascha Lehnartz zeigt in seinem Buch „Global Players" auf, wie es dazu kommen konnte.
Der Autor Sascha Lehnartz hat gut recherchiert für sein Buch „Global Players" und sein Aufenthalt in der USA war dafür nur von Vorteil. Insbesondere deshalb, weil die USA der Vorreiter für den Jugendkult war und ist und von dort aus, die Welt verseucht wurde.
High Potentials überall, mit weit über 40 immer noch in der Jugend - Disco, EGO Shooter, Hanfpflanzen und der Pop Kult, all` dies zeigt den Lesern auf, wie sehr die Gesellschaft bereits auf den Hund gekommen ist. Doch auch die Revolutionsbereitschaft und die Reaktanz vieler Jugendlicher zeigt auf, wie sehr der Wille da ist sich zu unterscheiden und doch bleibt alles in den Fängen des Konsums.
Am Ende des Buches wird schließlich der Autor selbst etwas reaktionär, wenn er schildert woran alles krankt und wie sehr er die Entwicklungen in den Gesellschaften ablehnt. Leider bleibt außer der Erkenntnis nichts übrig und es gibt auch keine Lösungswege, die sich aufzeigen ließen.
Das Buch zeigt auf, wo die Wurzeln des Übels liegen und geht dabei sehr in die Tiefe, es überrascht auch mit Einblicken in Details und Bereiche, welche wahrscheinlich so genau noch nie beleuchtet wurden.
„Global Players" - Erwachsene mit Kinderverstand und Starallüren, na dann, vielen Dank „schöne neue Welt".
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Asmus Puhl am 7. November 2005
Verifizierter Kauf
Sascha Lehnartz hat ein Buch geschrieben, dass eigentlich zweierlei ist:
Einmal eine Beschreibung von Verhaltensweisen und Äusserungen von Menschen in der heutigen Gesellschaft, die – ironisch bis sarkastisch mit meist genialen Formulierungen - so treffend sind, dass man aus dem Lachen nicht mehr herauskommt.
Dann aber vor allem auch eine extrem profunde, detaillierte und tiefschürfende Analyse der Jugend- und Popkultur und ihrer Stars, angefangen bei Elvis Presley, die das nötige Basiswissen gibt, um gesellschaftliche Phänomene und Verhaltensweisen der Nachkriegszeit bis heute zu verstehen.
Zu guter Letzt schiebt er der „Globalisierung“ vielleicht etwas viel in die Schuhe:
Speziell deutsche Probleme wie stagnierende Wirtschaft, massiver Arbeitsplatzabbau und deshalb grosse Schwierigkeiten von Jüngeren bei der Jobsuche sind durch einen nicht mehr zu finanzierenden Sozialstaat, extreme Regulierungsdichte und zu hohe Steuerlast entstanden.
Die Globalisierung bringt das nur ans Tageslicht durch heute stark erhöhte Konkurrenz unter den Standorten, ist aber nicht der eigentliche Grund.
Andere Länder - auch in Westeuropa - haben ja wesentlich weniger Probleme mit der Globalisierung und kennen keine derartige Orientierungslosigkeit oder Zukunftsangst.
Aber das tut der Qualität des Buches keinen Abbruch: Lehnartz wollte ja kein Wirtschaftsbuch schreiben.
Dieses Buch sollte jeder lesen, am besten gleich mehrmals, um alle ironischen und sarkastischen Formulierungen besser geniessen zu können!
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