Wer sich für bizarre Eisformationen und die Formenwelt von Gletschereis begeistert hat oder begeistern kann, für den ist dieses Buch richtig. Das ewige Eis, das doch so vergänglich ist, wie wir angesichts der Klimaerwärmung teils schmerzlich erfahren müssen, ist das Thema dieses Buches. Das Buch führt auch in die Innenwelt der Gletscher, in der man Kathedralen aus Eis finden kann und eine Symphonie von Blautönen in allen Abstufungen. Gefrorene Wasserfälle, gigantische Eiszapfen, Strudeltöpfe und schäumendes Schmelzwasser führen das Wechselspiel von Fest und Flüssig, von Eis und Wasser, vor Augen. Diese formenreiche, faszinierende Welt hat der Fotograf Christian Larit eingefangen. Alle Aufnahmen sind im Nationalpark Écrins (Parc National des Écrins) entstanden, der in den Dauphiné-Alpen liegt, stellen doch die Eismassen des Écrin-Massivs das wichtigste Gletschergebiet der französischen Alpen dar.
Das Buch ist aus dem Französischen übersetzt worden. Es ist ein Bildband, den man gerne durchblättert und dabei die Fotoseiten genießt! Hinten finden sich ein paar Seiten Text: Ein Auszug aus dem Themenheft "Les glaciers", das von der Verwaltung des Nationalpark Écrins herausgegeben wird und der Hintergrundinformationen zum Thema "Gletscher" liefert.
Christian Larit: Gletscher und Eis. Ewig und vergänglich, Stuttgart (Verlag Eugen Ulmer) 2011, 128 Seiten, 108 Farbfotos, gebunden mit Schutzumschlag, ISBN 978-3-8001-7668-7