... in erster linie wegen der wirklich phänomenalen aufnahme des quartetts op. 47. gould und das juilliard-quartett bieten eine unerreichte intensität und federnd-pulsierendes vorwärtstreiben, wogegen die auch sehr gute aufnahme des quintetts op. 44 mit bernstein (besser als vieles, was sonst hiervon auf dem markt ist) halt doch eher konventionell wirkt. bei den aufnahmen soll es zwischen gould und den mitgliedern des JQ ja zu erheblichen spannungen fast bis hin zum zerwürfnis gekommen sein - das kann man sich genüsslich ausmalen, der aufnahme hat es auf jeden fall nur gut getan. die klangqualität des digitaltransfers ist sehr gut, die schärfe im hochtonbereich, die meine alte cbs-lp aufwies, ist glücklicherweise verschwunden. ein jammer, dass nicht auch die ähnlich epochalen aufnahmen der schumann-streichquartette mit dem JQ längst digital wiederveröffentlicht wurden.