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Der Gleichheitsdiskurs in der Tierrechtsdebatte. Eine kritische Analyse von Peter Singers Forderung nach Menschenrechten für Große Menschenaffen
 
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Der Gleichheitsdiskurs in der Tierrechtsdebatte. Eine kritische Analyse von Peter Singers Forderung nach Menschenrechten für Große Menschenaffen [Gebundene Ausgabe]

Claudia Heinzelmann
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 122 Seiten
  • Verlag: Ibidem Verlag; Auflage: 1. Aufl. (28. Juni 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 393260265X
  • ISBN-13: 978-3932602658
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.321.040 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der provokanten These von Peter Singer, daß Menschen und Tiere als moralisch gleich zu betrachten seien und daher zumindest unseren nächsten Verwandten, den Großen Menschenaffen, fundamentale Menschenrechte zugestanden werden müßten, wird in dieser Arbeit ausführlich nachgegangen. Trifft der Vorwurf zu, die Menschen handelten anderenfalls "speziesistisch", vergleichbar mit Rassisten oder Sexisten? Durch eine umfassende Auseinandersetzung mit der Gleichheitsthematik auf der Folie der Gleichheitsdebatte in der feministischen Theorie arbeitet die Autorin die Brisanz und Problematik von Peter Singers Grenzüberschreitung heraus. Dazu spürt sie zunächst den geistesgeschichtlichen Wurzeln der kategorialen Trennung von Mensch und Tier sowie den im Lichte neuer biologischer Verfahren verschwimmenden Grenzen nach und stellt anschließend die tierrechtliche Argumentation von Peter Singer in den Gesamtzusammenhang seiner präferenz-utilitaristischen Moraltheorie. Mit ihrer wissenschaftlich fundierten Analyse deckt die Autorin bedeutsame Widersprüche auf, die es sehr fragwürdig erscheinen lassen, das Singersche Konzept als sinnvolle Basis für Tierschutz zu begreifen. Die überzeugende Darstellung trägt zur Klärung des Gleichheitsbegriffs im Verhältnis von Mensch und Tier bei und bietet damit wichtige Impulse für die theoretische Fundierung der Tierrechtsdebatte, in der nicht nur Gleichheit, sondern auch Differenz eine tragende Rolle spielen muß.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Claudia Heinzelmann untersucht in ihrer Arbeit Peter Singers Forderung nach Menschenrechten für Große Menschenaffen. Um dieses sog. "Great-Ape-Project" kritisch beurteilen zu können, setzt sie sich ausführlich mit der Gleichheitsthematik auf der Folie der Gleichheitsdebatte in der feministischen Theorie auseinander. Sie spürt den geistesgeschichtlichen Wurzeln der kategorialen Trennung von Mensch und Tier nach und analysiert anschließend die tierrechtliche Argumentation von Peter Singer im Gesamtzusammenhang seiner präferenz-utilitaristischen Moraltheorie.

Insgesamt betrachtet enthält Heinzelmanns Analyse einige wertvolle kritische Gedanken, welche gerade die Tierrechtsbewegung ernst nehmen muss, so z. B. die Einsicht, dass auch eine "universale" oder "pathozentrische" Ethik letztlich auf einer anthropozentrischen Grundlage beruht. Mit ihren Schlussfolgerungen (dass "sowohl die Ausgangsargumentation als auch die Forderung nach "Menschenrechten" für die Mitglieder der sogenannten "Gemeinschaft der Gleichen" zurückzuweisen ist") und den sich daraus ergebenden Konsequenzen wird sich aber die Tierrechtsbewegung (hoffentlich) nicht zufrieden geben.

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