Im schmalen Band (124 Seiten) analysiert der Theologe die aktuelle Situation von Glauben und Kirche in 12 gut lesbaren und lesenswerten Kapiteln:
Vorspiel: "Wir können nix machen"
Absturz ins Bodenlose: die Glaubenssprache ist unverständlich geworden
Die Wahrheit des Evangeliums Jesu ist etwas anderes als die Wahrheit einer Glaubenslehre
Die Sprache des Glaubens verhindert den Glauben
Unerkannter Austausch
Jesus starb, wie er lebte: nicht um die Menschen zu erlösen, sondern um zu zeigen, wie man zu leben hat
Die Gottesbotschaft Jesu ist egalitär: Sie sprengt alle Trennungen und führt in die Völkerwelt
Theologie ist Anthropologie. "Gott verstehen wir nur soweit, als wir uns selbst in der von uns begriffenen Welt verstehen"
Das neuzeitliche Denken kennt "keine Fakten, die zwar in der Geschichte stehen, aber nicht aus der Geschichte stammen"
Wahrheit verlangt Wahrhaftigkeit
Reformunwillig und reformunfähig?
Wege aus der Sackgasse
Zum Nach- und Weiter-Denken ein empfehlenswertes, kluges Buch!