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Glaubensfrage

Meryl Streep , Philip Seymour Hoffman , John Patrick Shanley    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,95 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Meryl Streep, Philip Seymour Hoffman, Amy Adams
  • Regisseur(e): John Patrick Shanley
  • Komponist: Howard Shore
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch, Kroatisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Touchstone
  • Erscheinungstermin: 16. Juli 2009
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 100 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0026L8MME
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 32.659 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

New York, 1964. An einer katholischen Klosterschule reibt sich der Liberalismus von Pater Flynn mit der Strenge der Leiterin, Schwester Aloysius. Zur Explosion kommt der Konflikt um Glauben, Macht und Autorität, als Aloysius aus der harmlosen Beobachtung einer jungen Schwester einen schweren Vorwurf macht. Hat Flynn in der Zuneigung zu einem Schüler oder seine Kontrahentin in der Reaktion darauf Grenzen überschritten? Mit der Beschuldigung wird eine Kette von Ereignissen ausgelöst, an der Existenzen zerbrechen.

Video.de

18 Jahre nach seiner Erstinszenierung "Joe gegen den Vulkan" kehrt John Patrick Shanley auf den Regiestuhl zurück. Mit einer Verfilmung seines preisgekrönten Theaterstücks, die stilistisch unauffällig ganz der Brisanz der Themen, den starken Dialogduellen und dem Ensemble vertraut, bei dem Meryl Streep und Philip Seymour Hoffman im Mittelpunkt, Amy Adams und Viola Davis in Nebenrollen brillieren. Es ist packend, wie Shanley durchexerziert, wie Gerüchte sich selbstständig machen und Menschen zerstören können.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitlose Parabel 12. September 2009
Von Mrs. Peel
Format:DVD
Die New Yorker Bronx 1964: Die sich in ihrem Urteil für unfehlbar haltende Schwester Aloysious Beauvier (Meryl Streep) führt als Rektorin eine katholische Schule mit harter und drakonischer Hand. Angst und Furcht werden von ihr als Mittel zur Disziplinierung eingesetzt. Als die junge und naive Schwester James (Amy Adams) bemerkt, dass der farbige und von anderen Schülern diskriminierte Ministrant Donald Miller alkoholisiert und verstört von einem privaten Treffen aus dem Pfarrbüro des progressiven und charismatischen Pater Flynn (P. S. Hoffman) kommt, nimmt Beauvier dies zum Anlass, um Flynn auf ganz subtile und perfide Art und Weise des Kindesmissbrauchs zu bezichtigen. Ein eigentlich leicht widerlegbarer Verdacht mutiert zu schweren Anschuldigungen.

Der Film, basierend auf Shanleys Theaterstück Doubt, ist eine zeitlose Parabel über Zweifel und Misstrauen, die klerikalem Glauben und Vertrauen diametral gegenüber gestellt werden. Er wird getragen von der spannungsgeladenen, unüberwindbaren Dialektik der beiden Antagonisten, deren Dialoge als kammerspielartiger Showdown in Szene gesetzt sind. Streep verleiht ihrem Charakter dabei bis zum Schluss hin eine burlesque entlarvende Note. Wohl keine andere Schauspielerin kann den allmählichen Verfall eines Charakters so wunderbar darstellen. Obwohl der Film, wenn auch nur ganz selten, in einigen Momenten in klischeehafte Symbolik abdriftet (so geht bei mancher lautstarken Auseinandersetzung quasi als Zeichen des Himmels öfters eine Glühbirne flöten), bleibt er gerade wegen den darstellerischen Leistungen und des Plots sehr sehenswert. Hoch anrechnen muss man dem Film, dass das Thema, das leicht zu einer reißerischen und gestelzt wirkenden Hollywood-Inszenierung verführt, von Shanley in angemessener Ruhe und mit hohem Realitätssinn verfilmt wird. Exemplarisch dafür ist die fast 10-minütige Dialogsequenz zwischen Beauvier und Donalds um Anstand bemühter Mutter, Mrs. Miller, die von Viola Davis gespielt wird.

Etwas spärlich fällt die Ausstattung der Extras aus:
- Audiokommentar von Autor/ Regisseur John Patrick Shanley
- Von der Bühne auf die Leinwand
- Die Filmmusik von Glaubensfrage
- Die Barmherzigen Schwestern
- Die Besetzung von Glaubensfrage
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42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zweifel... 18. Juli 2009
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
"Glabuensfrage" ist ein Spielfilm des amerikanischen Regisseurs und Dramatikers John Patrick Shanley. Das Drama basiert auf Shanleys preisgekröntem Bühnenstück "Doubt" - also "Zweifel" so auch der Originaltitel, der den Inhalt viel treffender beschreibt.
Herbst 1964: Der Priester Brendan Flynn (Philip Seymour Hoffman)der im Stadtteil Bronx gelegenen katholischen Privatschule St. Nicholas, geht in seiner Predigt auf das Thema "Zweifel" ein. Er ist ein beliebter Priester, der an der Schule gerne liberalere Tendenzen sehen würde, ein moderner kirchlicher Vertreter. Die Leiterin der Schule, Schwester Aloysius Beauvier (Meryl Streep) ist der krasse Gegensatz. Sie führt die Schule mit strenger Hand und harter Disziplin. Eine zu sich selbst und auch ihren Mitmenschen sehr viel abverlangende Frau. Eine, die den geistlichen Orden deshalb gewählt haben muss, um sich in erster Linie Gott zu widmen. In zweiter Linie aber bemüht um die Einhaltung der Regeln, die diese Bestimmung mit sich bringt...und auch als Kontrollorgan darauf zu schauen, ob auch ihre Mitbrüder und Mitschwestern ohne Fehl und Tadel oder ohne Sünde leben, also eine Fundamentalistin.
Sie ist unbeliebt bei den Schülern, weil ihre Strenge und ihre Bestrafungen Angst auslösen, andererseits verteidigt sie dieses Verhalten, weil nur so Respekt erreicht werden kann.
Der neue Priester ist ihr daher ein Dorn im Auge. Die Situation spitzt sich dann zu, als der erste farbige Schüler aufgenommen wird. Hänseleien durch die Mitschüler sind die Folge, der Priester hält die schützende Hand über den hilflosen Jungen. Die noch unerfahrene Lehrerin Schwester James (Amy Adams)missdeutet das Verhalten und wird durch eine vage und unüberlegte Andeutungen an ihre Vorgesetzte, ebenfalls misstrauisch und es kommt bald zum Verdacht, dass der Priester den Jungen Alkohol gab und ihn auch sexuell missbraucht hat...
"Glaubensfrage" war einer der diesjährigen Oscarkandidaten und brachte es auf stolze 5 Nominierungen. Alleine 4 davon konnten die Schauspieler erringen (Meryl Streep, Philip Seymour Hoffman, Amy Adams und Viola Davis als Mutter des schwarzen Jungen) und damit erübrigt sich die Frage, wo der Film seine Stärken hat.
Es ist allerfeinstes Schauspielkino, allen gelingt es ihren Figuren Tiefe Glaubwürdigkeit und Charakter zu geben. Ein grossartig aufspielendes Ensemble, vor allem die wunderbare Darstellung von Meryl Streep ist ein Hochgenuss.
Eine weitere Stärke offenbart der Film in der interessanten "Wendung" als die Ambivalenz sämtlicher Figuren zum Tragen kommt und der Film sich dann dadurch über den Durchschnitt der Hollywood-Dramen setzt.
Auch wenn der Film die 60er Jahre beleuchtet, ein Jahrzehnt der Rassenunruhen und vielen gesellschaftlichen Umwälzungen, ist die Thematik doch recht zeitlos, dieser Konflikt zwischen alt und neu, zwischen Zustand und Wechsel, zwischen Unfehlbarkeit und Ungewissheit existiert heute gleichermassen.
Gut, der Schluss wirkt vielleicht zu theaterhaft aufgesetzt, aber andererseits ist es auch eine geschickte Dramaturgie, die dann "rund" wirkt.
Und ein bisschen erinnert der Film auch an den Hepburn/Mac Laine Klassiker "Infam", bei dem auch durch einen Verdacht(durch die Lüge eines Kindes) Verurteilungen ausgelöst werden....
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grandioses Duell mit flauem Schluss 30. September 2011
Format:Blu-ray
Man merkt dem Film an, daß er auf einem Theaterstück basiert. Das ist nicht negativ gemeint. Im Gegenteil: Es geht um die Kunst der Schauspieler. Im Grunde ist es ein Duell zwischen der Nonne und dem Priester - und die Vorwürfe sind keineswegs so irrational, wie sie scheinen. Kein Rauch ohne Feuer? - Oder ist es doch nur die Nonne, die es, ausschließlich aus Gründen persönlicher Aversion, tüchtig rauchen läßt? Der Schluß ist etwas flau, doch das tut dem Film keinen Abbruch. Denn hinter dem Ganzen steht weniger die Frage, ob nun die Nonne recht hat oder nicht, sondern vor allem, welch Unheil entsteht, wenn Verdachtsmomente angedeutet werden, die Untersuchung aber ausbleibt.
Und wenn das nicht genügt, um dem Film Spannungspotential zuzubilligen: Meryl Streep gegen Philip Seymour Hoffman - das ist eines der großen Duelle der Filmgeschichte. Eigentlich nahezu unschlagbar.
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5.0 von 5 Sternen Ein sagenhafter Film
Hier kann man die Bigotterie des ideologischen Glaubens in großartigem Schauspiel bewundern. Dadurch wird verständlich, was sonst ohne Worte und ohne Bilder kaum zu... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von noma-de veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein Film über Gerüchte und ihre Auswirkungen - Merryl Streep...
Toller Film. Merryl Streep spielt grandios wie immer. Ein Film der kritisch ist und enorm intensiv zeigt in welchen Konflikten sich Menschen befinden können, die an jemandem... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Andreas Post veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen "Nuns Fall. It's the Habit. It Catches Us up More Often than Not."
Diese Erklärung läßt Bühnenschriftsteller und Regisseur John Patrick Shanley in seinem Film "Doubt" (2008) Schwester Aloysius Beauvier (Meryl Streep), die... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Tristram Shandy veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Duell zweier genialer Schauspieler
In dem Film Glaubensfrage geht es hauptsächlich darum, dass eine Nonne, hervorragend gespielt von Meryl Streep, den Verdacht hat der Pfarrer der Klosterschule, Pater Flynn,... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Theophano veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Zweifel
Die katholische Kirche hat es damit immer wieder in die Schlagzeilen geschafft. So ist das Thema 'Missbrauch' immer wieder hoch aktuell. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von zopmar veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unglaublich gut!!
Dieser Film ist meiner Meinung nach einer der besten!
Die Story ist real und so großartig dargestellt dass einige Szenen mich auch nach dem zwanzigsten Mal schauen immer... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von N. Stein veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Den vergisst man nicht
Dieser Film ist unglaublich anspruchsvoll, auch die Darstellerische Leistung ist fantastisch! Gerade meist nur drei Personen zu sehen sind - dennoch wird es nicht langweilig. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von red roses veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk!
Habe mir den Film blind gekauft, da auf die gute Meryl eigentlich immer Verlass ist, hatte ich da keien Bedenken.
der Film hat mich absolut umgehauen! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. April 2011 von DtotheM
4.0 von 5 Sternen Vielschichtiges Drama zeigt auf, was es zu bedenken gibt
Das Drama von 2008 war in je fünf Kategorien für Oscar und Golden Globe nominiert, konnte aber keinen gewinnen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. März 2011 von Tomate
4.0 von 5 Sternen Hat er oder hat er nicht...?
...letztendlich ist das nicht die einzige Frage die während dieses tollen Films gestellt werden kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Januar 2011 von Tyler Durden
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