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Glaube, Blut und Vaterland [Blu-ray]


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Produktinformation

  • Darsteller: Dougray Scott, Wes Bentley, Charlie Cox, Derek Jacobi, Geraldine Chaplin
  • Regisseur(e): Roland Joffe
  • Format: Blu-ray
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Ascot Elite Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 24. April 2012
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 126 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B006Y8NIKQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 75.803 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Madrid in den 1970er Jahren: Der in Spanien aufgewachsene Londoner Journalist Robert Torres besucht die Stadt, um für ein Buch über Opus Die-Gründer Josemariá Escrivá zu recherchieren. Mit großem Erstaunen stellt er fest, dass sein im Sterben liegender Vater Manolo eine rätselhafte Verbindung zu Josemariá hatte. Je tiefer Robert bei seinen Recherchen in die Vergangenheit eintaucht, desto mehr erfährt er über die Ereignisse in den Jahren des Bürgerkrieges. Es sind schreckliche Geschehnisse, die eine Freundschaft zweier Männer trennten, die seit ihrer frühesten Kindheit Freunde waren. Einer der Beiden wählt den Weg des Friedens und wird Priester. Er kümmert sich in einer Zeit, in der Geistliche systematisch exekutiert werden, aufopferungsvoll um alle, die seinen Beistand brauchen. Seine Vision einer engen christlichen Gemeinschaft in der Alltags- und Arbeitswelt, er nennt sie Opus Die, gewinnt immer mehr Anhänger. Sein ehemaliger Freund hingegen ergibt sich dem Hass und wird zum Spion der Faschisten. Viele Menschen finden seinetwegen einen grausamen Tod. Doch eines Tages stehen sich Josemariá und Manolo wieder gegenüber …

 Glaube Blut und Vaterland
 Glaube Blut und Vaterland
 Glaube Blut und Vaterland
Bereits das Erstlingswerk The Killings Fields – Schreiendes Land erhielt unzählige Preise, darunter drei Oscars. Der Historienfilm The Mission gewann in Cannes die Goldene Palme und bekam einen Oscar für die beste Kamera – der britische Filmemacher Roland Joffé zählt ohne Zweifel zu den erfolgreichsten Regisseuren des zeitgenössischen Kinos.

Mit seinem neues Werk Glaube, Blut und Vaterland lässt Joffé die dramatischen Begebenheiten der 1930er Jahre wieder lebendig werden. Faschisten und Republikaner lieferten sich in Spanien einen gnadenlosen Bürgerkrieg. Im Mittelpunkt des Filmes steht die Geschichte des jungen Priesters Josemariá, verkörpert von Charlie Cox (Der Sternenwanderer). In weiteren Hauptrollen des brillant inszenierten Filmes sind Ex-Bond-Girl Olga Kurylenko (Centurion), Wes Bentley (Ghost Rider) und Dougray Scott (Mission Impossible 2) zu sehen.

VideoMarkt

Josemaria, ein Knabe aus einfachem Arbeiterhaus, und Manolo, der Sohn eines Industriellen, sind im frühen 20. Jahrhundert erst Jugendfreunde, dann Jugendrivalen, und finden sich schließlich im gleichen Priesterseminar wieder. Wo sich ihre Wege gleich wieder dramatisch trennen. Denn in Spanien ist der Bürgerkrieg ausgebrochen, und Manolo landet bei den Republikanern, die mit Kirchentreuen wie Josemaria kurzen Prozess machen. Jahrzehnte später rekonstruiert Manolos Sohn die Ereignisse von damals. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: DVD .

Kundenrezensionen

3.5 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Padre Pio - Fan am 25. November 2012
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Roland Joffe, bekannt von The Mission (einem meiner Lieblingsfilme) hat sich m.E. sehr phantasievoll und einfühlsam in die Lage vom jungen Escriva eingefühlt. Natürlich werden Opus Dei Mitglieder nicht in allem "Ihren Heiligen" wiedererkennen - unmöglich bei der "Wucht" seiner außerordentlichen Persönlichkeit... Die Grundzüge des Werkes werden aber dennoch sehr gut herausgestellt. Das ist umso erstaunlicher, weil allgemein in der öffentlichen Meinung ein total verzerrtes Bild vom Opus Dei vorherrscht.

Auch ist der Film kein üblicher langatmiger Heiligenfilm, sondern strickt gekonnt eine spannende Story aus verschiedenen Lebenslinien z.Zt. des spanischen Bürgerkrieges zusammen versehen mit einem schönen Happy End :-). Christliche Liebe, die (auch) im Verzeihen ihren Ausdruck findet ist eine der schönen Botschaften des Films...

Fazit: Sehenswert, recht spanned und zum Nachdenken geeignet.
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15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sonataka am 4. April 2012
Format: DVD
Es ist schon faszinierend das einige mit Halbwissen in jedem Portal posten dürfen, ohne Hintergründe zu kennen und dann nur diffarmieren.
Der Film zeigt das was wa(h)r. EIn wenig Pathos gehört zu solchen Produktionen (leider) dazu, macht den Film aber deshalb nicht schlehter. Gute recherce und ein stimmiges Bild über Josemarie Escriva!
Für fünf Sterne reicht der Film nicht, da gehört mehr dazu. Aber: Geschichtlich Top und dazu mit einer vernüftige Botschaft. Darstellerisch kann der Film sich mit den ganz großen aber icht messen!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von sabine abeßer am 2. Oktober 2013
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Der Film als socher gefällt mir nicht so Sehr da es ein Komplexes Thema ist was mir zu Oberflächlich behandelt wird Qualität ist gewohnte Blue-Ray HD
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11 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von C. Meiß am 2. Juli 2012
Format: DVD
Technisch sehr aufwendig gestaltet, aber das ist auch schon der einzige Stern, den ich vergeben kann. Der Inhalt des Films ist geradezu "kitschig" und pathetisch, als dass man diese Geschichte für wahr halten könnte. Die Story befasst sich nur oberflächlich mit den Geschehnissen des spanischen Bürgerkrieges. Als wenn Geschichte so einfach wäre. Die Komplexität des zeitlichen Geschehens wird auf zwei Gegensätze reduziert. Die Guten und die Bösen. Es findet auch keine kritische Auseinandersetzung mit dem entstehenden Opus Dei statt. Josemaría Escrivá wird eine übernatürliche Aura angehaftet, die ihn außerhalb jeder Kritik setzt. Wie schade, denn wenn uns eins Geschichte lehrt, dann ist nichts so wie es scheint, schon gar nicht ein später heiliggesprochener Josemaría Escrivá.
Ich verstehe nicht, wie Roland Joffé sich zu so etwas (nach "The Killing Fields ' Schreiendes Land" und "Mission") hat hinreißen lassen können.
Er hätte sich vielleicht Rudyard Kiplings Worte "Die Wahrheit ist das erste Opfer des Krieges" zu Gemüte führen sollen, vielleicht hätte der Film dann mehr und eine bessere Tiefenschärfe auf das Thema "Spanischer Bürgerkrieg" und "Opus Dei" bekommen.
Dieser Film jedoch ist Schmu!
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von N. Figula am 2. Juni 2012
Format: Blu-ray
Zum Beginn des 122minütigen Films erhält man die Informationen über den geschichtlichen Hintergrund: Als sich Faschismus und Kommunismus in Europa ausbreiten, entscheiden sich die Spanier für eine linksgerichtete Republik. 1936 führen rechte Armeegeneräle eine Rebellion an. Ein blutiger Bürgerkrieg beginnt. Familien werden zerrissen. Brüder töten Brüder. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: auf die Bibel schwören - oder auf sie spucken.

Und dann heißt es: "Jeder Krieg beginnt, lange bevor der erste Schuss fällt - und dauert, lange nachdem die letzte Kugel abgefeuert wurde..."

Dehalb lässt Erfolgsregisseur Roland Joffé ("The Killing Fields", drei "Oscars", The Mission", Goldene Palme in Cannes) seinen Film auch einige Jahre früher beginnen und erst Jahrzehnte nach den dramatischen Begebenheiten der 1930er Jahre, als Faschisten und Republikaner sich in Spanien einen gnadenlosen Bürgerkrieg lieferten, enden. Im Mittelpunkt stehen die frühen Jahre des "Opus Dei"-Gründers Josemariá Escrivá und die Erlebnisse des jungen Priesters in den blutigen Wirren des spanischen Bürgerkriegs.

Doch anders als es der Film-Untertitel "Die wahre Geschichte des Opus Dei" vermuten lässt, erzählt der Film nur wenig über den verschwörerischen Geheimbund der katholischen Kirche und so gut wie nichts über die Rolle der umstrittene Laienorganisation im Bürgerkrieg und in der Franco-Ära. Auch das Leben und Wirken von Josemariá Escrivá kommt zu kurz und endet mit dessen Flucht Ende 1937 über die Pyrenäen nach Andorra.
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11 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von dietmar am 19. April 2012
Format: DVD
Der Film "Glaube, Blut und Vaterland" ist leider eine etwas dürftige Schilderung des historischen Wirkens von Josemaria Escriva, dem Gründer des Opus Dei.
Wenig erfährt man über die Lehre von Escriva, über seine theologischen Ansichten und über die Organisation und die von Opus Dei vertretenen Werte.
Der Film schildert Escriva durchgehend und ziemlich eindimensional als positive Lichtgestalt. Den Menschen Escriva mit seinen Schwächen und Stärken lernt man viel zu wenig kennen. Über ihn und seine Ansichten erfährt man zu wenig. Da ist die Geschichte mit der Einbettung in den spanischen Bürgerkrieg eher auf ereignisreiches Actionkino abgestellt.
Das Opus Dei eine konservative katholische Einrichtung ist, wird aus dem Film nicht deutlich, da erscheint Escriva eher als progressiver Reformer. Da hätte man sich schon mehr Tiefgang und mehr Analyse gewünscht. Auch den Focus mit dem Jugendfreuend Escrivas auf die internationalen (kommunistischen) Garden und ihren Kampf gegen die katholische Kirche zu legen, wird einer wissenschaftlich korrekten Betrachtung der spanischen Bürgerkriegsparteien nicht gerecht. Da wäre eine stärkere Betrachtung auch des rechten Lagers, der Putschisten und ihres Terrors gegen die Republikaner und Demokraten von Nöten gewesen. Auch kein Wort verliert der Film über die Kollaboration von Kreisen der katholischen Kirche mit den putschenden Militärs General Francos, die ja durchaus eine Ursache des Grolls gegen die Kirche waren. Die war ja nicht gerade als Verbündeter der Demokratie bekannt, sondern betrachtete lange Zeit im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Demokratie als Gefahr für die eigene Stellung in der Gesellschaft.
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