Endlich einmal die klare Sprache eines Naturwissenschaftlers zur Thematik Vernunft contra Glaube. Im Streit der Deutungshoheit der Religionen zu Weltverständnis und Moral erfrischende Einsichten zur Begrenztheit der Vernunft und des menschlichen Willens. Trotzdem das Bekenntnis zur naturwissenschaftlichen Forschung auf allen Gebieten als unverzichtbares Instrument für die Weiterentwicklung der menschlichen Gesellschaft. Zurückweisung des überzogenen Anspruchs besonders der monotheistischen Religionen in Belange des Staates hereinzureden. Sehr zu empfehlen für alle, die immer noch die Gleichberechtigung von Religions- und Ethikunterricht fordern und noch nie die absurden Passagen der heiligen Schriften zur Kenntnis genommen haben. Im übrigen für alle Nachdenklichen eine kurze Einführung in die neuesten Ergebnisse der Forschung.