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Glasvegas
 
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Produktinformation

  • Audio CD (30. Januar 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Col (Sony Music)
  • ASIN: B00198HE4C
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2. Geraldine - Album Version
3. It's My Own Cheating Heart That Makes Me Cry
4. Lonesome Swan
5. Go Square Go
6. Polmont On My Mind
7. Daddy's Gone - Album Version
8. Stabbed
9. S.A.D. Light
10. Ice Cream Van

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Auch im Musikbusiness geschehen noch Zeichen und Wunder, wie im Fall der schottischen Band Glasvegas und ihrem gleichnamigen Album, das in Großbritannien längst Kultstatus genießt. Nun ist es endlich auch hierzulande erhältlich. Schon allein die beeindruckenden, holzschnittartigen Illustrationen auf Cover und im Inneren des Booklet sind eine Genuss, vor allem in Kombination mit der darin enthaltenen Portion Lyrik, wie “How You Are My Heroe, How You Are Never Here Though.“ Beim Hören wird schnell deutlich, dass hier Sprache und Musik perfekt miteinander harmonieren. Ein hoher Anspruch, der James und Rab Allen (Gesang und Gitarre), Paul Donoghue (Bass) und Caroline McKay (Drums) seit Jahren miteinander verbindet. Eine überraschende Parallele zu Portishead, ebenso wie die Tatsache dass der Bandname Aufschluss über die jeweilige geografische Herkunft gibt. Davon, dass Glasgow gut und gerne ein wenig vom Lichterglanz der Stadt Las Vegas vertragen könnte, weiß Caroline McKay als Verkäuferin in einem Secondhand-Klamottenladen ein Lied zu singen, ebenso wie die restlichen Jungs von Glasvegas, die zuweilen einen Job haben und sehr oft auch keinen. Ihre Songs sind reine Notwehr gegen die Tristesse von Arbeitslosigkeit und mangelnder Perspektive. Das wohl beeindruckendste Beispiel hierfür ist der Song “Stabbed“, in dem James Allan ein Gedicht über “die Angst“ zu einer besinnlichen Klavier-Improvisation von Beethovens Mondscheinsonate vorträgt. Von Kitsch keine Spur! Woher nur nehmen die Schotten die Intuition, “hart“ und “zart“ derart gekonnt miteinander in Einklang zu bringen, wie einst Aereogramme mit ihrer sagenhaften Kombination von Streichquartettklängen und Heavy Metal-Sounds auf ihrem Album A Story In White? Anstatt Streicher, haben Glasvegas endlos verhallte und verzerrte Gitarrrenklänge gewählt, die höchst differenziert klingen; mal wie das entfernte Summen eines Wasserkochers oder das atmosphärische Rauschen im Äther, dann wieder wie das Heranrücken einer unheilvolle Gewitterfront (“Ice Cream Van“). Das weckt spontane Assoziationen an Namen wie Eno, Fripp und Byrne, zuweilen auch an This Mortal Coil und David Bowie mit seinen Songs der 70er Jahre (“Geraldine“). Manchmal atmet die Musik Pathos des großen Kinos, wie etwa in “S.A.D-Lights“, einem Song, der daherkommt wie ein verspäteter Beitrag für das grandiose Soundtrack-Album Passengers, auf dem sich unter anderem einst U2 und Luciano Pavarotti von ihrer stärksten Seite zeigten. Doch auch Freunde handfesten Rocks kommen auf Glasvegas auf ihre Kosten, etwa in Songs wie “Lonesome Swan“ und der schottischen Aufforderung zur Klopperei “Go Square Go“. - Andreas Schultz

motor.de

In Großbritannien wird das Quartett als neue Super-Indieband gefeiert. Mit einem halben Jahr Verspätung erscheint ihr selbstbetiteltes Debüt jetzt in Deutschland und scheidet die Geister: Glasvegas - nerviges Gejaule oder geniale Komposition?

Bereits der erste Song „Flowers & Football Tops“ macht klar, was man von dem Album erwarten kann. Der eigenwillige Gesang von James Allen und der nicht zu überhörende schottische Akzent, dazu Feedback-Noise-Gitarrenwände, die die Songs scheinbar zu einem Stück machen. Auch textlich wird der Charakter der Band bereits im ersten Song deutlich: Authentizität. James Allen singt über die reale Ermordung eines 15jährigen, die in der Stadt Glasgow für Aufregung sorgte. Überraschend das Ende als Glasvegas plötzlich einen Teil von Jimmie Davis´ “You are my Sunshine“ einflechten.

Song Nummer zwei und erste Singleauskopplung „Geraldine“ zeigt musikalisch kaum Unterschiede zum Vorgänger. Er erzählt die Geschichte einer Sozialarbeiterin, die ihren Job kündigt, um mit einer Band zu reisen. Tatsächlich haben die Jungs eine ehemalige Sozialarbeiterin als Merchandise-Kraft. Etwa eine romantische Mitarbeitermotivation?

Im Song "It's My Own Cheating Heart That Makes Me Cry” wird eine weiteres Stilmittel der Glasgower deutlich: Das Zitieren. Zeitweise wird aus Sänger James Allen ein Liam Gallagher, der Zeilen aus „Stop the Clocks“ und „What's the Story Morning Glory“ schmettert. Trotzdem bleibt alles im schwingenden, emotionalen Glasvegas-Gewand. Man bemerkt wieder, wie schwer es ist, in den verzerrten Gitarrenwäldern herauszufinden, wo ein Song endet und der nächste beginnt.

Nach den ersten sieben Songs ist man entweder begeistert von Glasvegas oder absolut genervt vom Gesang. Umso mehr überrascht Titel acht, namens „Stabbed“: Man hört zum ersten und letzten Mal einen sprechenden Herrn Allen und das zu Beethovens Mondscheinsonate.

Mit dem vorletzten Song „S.A.D. Lights“ kehren Glasvegas textlich zu den Mustern der ersten Stücke zurück. S.A.D. ist die Abkürzung für "Seasonal Affective Disorder", zu Duetsch die Winterdepression. Die Band als Therapeut mit dem Licht am Ende der Depression? Man lässt sich entweder tief in seinen persönlichen Blues fallen und wieder rausholen oder man springt gleich zum letzten Song und ergibt sich dem Weltschmerz. In „Ice Cream Van“ besingt James Allen allgemeine Irrungen und Wirrungen, hofft aber auf Besserung. Eigentlich haben Glasvegas mit ihrem Debütalbum „Glasvegas“ alles richtig gemacht: sie ziehen ihren eigenen Stil konsequent durch und ernten dafür viel Lob aber auch Kritik. Warme verzerrte Gitarren, ein emotionaler Sänger und echte Geschichten, das ist das Debüt der Jungs (und dem Mädchen) aus Schottland. „Glasvegas“ ist wirklich ein Album, das schwer mit anderen verglichen werden kann. Die Songs sind nicht unbedingt für die Tanzfläche gemacht, aber genau das Richtige für melancholische Abende am WG-Küchentisch.

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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen großes ohrkino !!!, 10. Januar 2009
glasvegas haben hier eine ganz große nummer abgeliefert. ich verstehe nicht wie einige vorredner schreiben können diese platte sei langweilig. das ist absolut nicht der fall. die songs haben eine ungeheuere starke, dunkle und melancholische atmosphäre. allein der operner "you are my sunshine" hat es in sich. lange aufbauzeit, dann kracht es ordentlich und schließlich braucht es lange um zu enden und geht dann nahtlos in den kracher "geraldine" über. weltklasse !!! so müssen die ersten songs einer platte sein. vergleiche mit jeseus and mary chain gabs hier ja schon genug, das muß ich also nicht mehr erwähnen. persönlich erinnern glasvegas mich aber auch ein bischen an ganz frühe u2 songs (82-84). jeder der auf wave sachen aus den frühen achtzigern steht wird diese platte mögen und seine eigenen vergleiche ziehen. freunde von interpol, editors usw werden hier wohl auch freude dran haben.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Billy Bragg meets Joy Division, 5. Februar 2009
Von motterrible "NewOrder" (Aschaffenburg, Unterfranken) - Alle meine Rezensionen ansehen
mich haben Rezensionen an sich schon immer abgeschreckt ... fragte ich mich doch, welchen Sinn es machen sollte, wenn x-beliebige Leute ihren subjektiven Senf zu irgendetwas geben, was ihnen auf irgendeine Art und Weise mehr oder minder gefiel oder mißfiel. Überflüssig, unnötig ... und doch für so manch anderen hilfreich, der hierüber Informationen zu finden hofft.
Glasvegas klingen wie der gute "alte" Billy Bragg: britisch, schottisch, schmutzig, gut ... aber das ist ja auch wiederum sehr subjektiv.
Also, Leute, hört selbst rein, in diese Platte und gebt nicht allzu viel auf das, was andere davon halten!
Manch einer hatte vielleicht einfach nur 'mal einen schlechten Tag und hätte diese Platte besser am nächsten Tag erst hören sollen, so hätte er/sie nicht so anmaßend darüber geurteilt.
Nichts für ungut.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einfach Genial, 6. Februar 2009
Normalerweise komme ich aus der etwas härteren Ecke, wie Slipknot, Killswitch Engage, Sonic Syndicate usw, manchmal sind auch aber auch etwas leisere Klänge von Coldplay den Killers oder Breaking Benjamin dabei. Aber als ich die Single Geraldine hörte, wurde ich neugierig. Ich kaufte mir das Album und wurde nicht entäuscht. Ein Weltklasse Album, von Anfang bis Ende. Ich verstehe einige der Vorredner hier wirklich nicht, ist doch egal ob Kommerz oder nicht, die scheibe hört sich super an nur das zählt.
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4.0 von 5 Sternen Da geht was.
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Glasvegas quillt aus den Lautsprechern und es kommen mir unmittelbar Namen wie "Aztec Camera", "The Armoury Show" und Richard Jobson (Stabbed) ins... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Marco Rosenkranz veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen da scheiden sich die Geister...
Tja wo fängt man da an... Ich bin jedenfalls vor gut 4 Monaten zufällig auf Glasvegas gestoßen (Daddy's gone), gefiel mir auf Anhieb gut und habe mir dann auch nach kurzer... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von rtc84 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Endlich wieder die große Indie-Rockgeste
Der große Graben zwischen den vertretenen Rezensionen hat mich dazu gebracht, meine eigene beizusteuern. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von empty arena veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Bestes Album 2008/2009

Bin froh, dass ich per Zufall auf diese Band gestoßen bin.
Kenne wenige CD`s bei denen mir 6-7 Songs sehr gut gefallen. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Matthias Gölz veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Schönes album!
Ein sehr gelungenes und atmosphärisch stimmiges Album. Immer wieder erstaunlich, dass aus UK so viele interessante Bands in einer Regelmässigkeit auftauchen!
Vor 10 Monaten von M. G. Limia veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Melancholischer Brit-Gitarrenpop
Mit einer Gitarrenhymne beginnend, gute, nachdenkenswerte Texte nutzend, tanzbar aber auch sanft und todtraurig: das sind Glasvegas! Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Wolfram Westphal veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Vielversprechendes Debütalbum
Aufmerksam auf die CD wurde ich durch den Hype in der Musikpresse, was mich erst einmal eher abgeschreckt hat. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von elajones veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Feuerzeuge raus!
Oha: das klingt aber ganz wie die erste große Enttäuschung des Jahres. Wenn die nette Bandgeschichte mal nicht vom Majorlabel zusammengeschustert wurde! Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von dreamjastie veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Der Hype ist nicht berechtigt.
Die Musik ist im Prinzip okay, aber, wie schon einige Rezensenten hier bemerkt haben, ist das Material auf CD-Länge zu langweilig. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Christian Zumwinkel veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen From the roots! To the stars?
Player an, Glasvegas rein und ab geht's.Ich höre Big Country. Und U2. Aber auch die Beach Boys und ... The Smiths. Nicht alles ist neu, aber warum auch. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von H. Unger veröffentlicht

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