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Glasvegas

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Produktinformation

  • Audio CD (30. Januar 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Col (Sony Music)
  • ASIN: B00198HE4C
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Flowers & Football Tops 6:56EUR 0,99
Anhören  2. Geraldine 3:45EUR 0,99
Anhören  3. It's My Own Cheating Heart That Makes Me Cry [Explicit] 4:25EUR 0,99
Anhören  4. Lonesome Swan 2:43EUR 0,99
Anhören  5. Go Square Go [Explicit] 3:22EUR 0,99
Anhören  6. Polmont On My Mind 3:50EUR 0,99
Anhören  7. Daddy's Gone [Explicit] 4:22EUR 0,99
Anhören  8. Stabbed 2:20EUR 0,99
Anhören  9. S.A.D. Light 3:59EUR 0,99
Anhören10. Ice Cream Van 5:56EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Auch im Musikbusiness geschehen noch Zeichen und Wunder, wie im Fall der schottischen Band Glasvegas und ihrem gleichnamigen Album, das in Großbritannien längst Kultstatus genießt. Nun ist es endlich auch hierzulande erhältlich. Schon allein die beeindruckenden, holzschnittartigen Illustrationen auf Cover und im Inneren des Booklet sind eine Genuss, vor allem in Kombination mit der darin enthaltenen Portion Lyrik, wie “How You Are My Heroe, How You Are Never Here Though.“ Beim Hören wird schnell deutlich, dass hier Sprache und Musik perfekt miteinander harmonieren. Ein hoher Anspruch, der James und Rab Allen (Gesang und Gitarre), Paul Donoghue (Bass) und Caroline McKay (Drums) seit Jahren miteinander verbindet. Eine überraschende Parallele zu Portishead, ebenso wie die Tatsache dass der Bandname Aufschluss über die jeweilige geografische Herkunft gibt. Davon, dass Glasgow gut und gerne ein wenig vom Lichterglanz der Stadt Las Vegas vertragen könnte, weiß Caroline McKay als Verkäuferin in einem Secondhand-Klamottenladen ein Lied zu singen, ebenso wie die restlichen Jungs von Glasvegas, die zuweilen einen Job haben und sehr oft auch keinen. Ihre Songs sind reine Notwehr gegen die Tristesse von Arbeitslosigkeit und mangelnder Perspektive. Das wohl beeindruckendste Beispiel hierfür ist der Song “Stabbed“, in dem James Allan ein Gedicht über “die Angst“ zu einer besinnlichen Klavier-Improvisation von Beethovens Mondscheinsonate vorträgt. Von Kitsch keine Spur! Woher nur nehmen die Schotten die Intuition, “hart“ und “zart“ derart gekonnt miteinander in Einklang zu bringen, wie einst Aereogramme mit ihrer sagenhaften Kombination von Streichquartettklängen und Heavy Metal-Sounds auf ihrem Album A Story In White? Anstatt Streicher, haben Glasvegas endlos verhallte und verzerrte Gitarrrenklänge gewählt, die höchst differenziert klingen; mal wie das entfernte Summen eines Wasserkochers oder das atmosphärische Rauschen im Äther, dann wieder wie das Heranrücken einer unheilvolle Gewitterfront (“Ice Cream Van“). Das weckt spontane Assoziationen an Namen wie Eno, Fripp und Byrne, zuweilen auch an This Mortal Coil und David Bowie mit seinen Songs der 70er Jahre (“Geraldine“). Manchmal atmet die Musik Pathos des großen Kinos, wie etwa in “S.A.D-Lights“, einem Song, der daherkommt wie ein verspäteter Beitrag für das grandiose Soundtrack-Album Passengers, auf dem sich unter anderem einst U2 und Luciano Pavarotti von ihrer stärksten Seite zeigten. Doch auch Freunde handfesten Rocks kommen auf Glasvegas auf ihre Kosten, etwa in Songs wie “Lonesome Swan“ und der schottischen Aufforderung zur Klopperei “Go Square Go“. - Andreas Schultz

motor.de

In Großbritannien wird das Quartett als neue Super-Indieband gefeiert. Mit einem halben Jahr Verspätung erscheint ihr selbstbetiteltes Debüt jetzt in Deutschland und scheidet die Geister: Glasvegas - nerviges Gejaule oder geniale Komposition?

Bereits der erste Song „Flowers & Football Tops“ macht klar, was man von dem Album erwarten kann. Der eigenwillige Gesang von James Allen und der nicht zu überhörende schottische Akzent, dazu Feedback-Noise-Gitarrenwände, die die Songs scheinbar zu einem Stück machen. Auch textlich wird der Charakter der Band bereits im ersten Song deutlich: Authentizität. James Allen singt über die reale Ermordung eines 15jährigen, die in der Stadt Glasgow für Aufregung sorgte. Überraschend das Ende als Glasvegas plötzlich einen Teil von Jimmie Davis´ “You are my Sunshine“ einflechten.

Song Nummer zwei und erste Singleauskopplung „Geraldine“ zeigt musikalisch kaum Unterschiede zum Vorgänger. Er erzählt die Geschichte einer Sozialarbeiterin, die ihren Job kündigt, um mit einer Band zu reisen. Tatsächlich haben die Jungs eine ehemalige Sozialarbeiterin als Merchandise-Kraft. Etwa eine romantische Mitarbeitermotivation?

Im Song "It's My Own Cheating Heart That Makes Me Cry” wird eine weiteres Stilmittel der Glasgower deutlich: Das Zitieren. Zeitweise wird aus Sänger James Allen ein Liam Gallagher, der Zeilen aus „Stop the Clocks“ und „What's the Story Morning Glory“ schmettert. Trotzdem bleibt alles im schwingenden, emotionalen Glasvegas-Gewand. Man bemerkt wieder, wie schwer es ist, in den verzerrten Gitarrenwäldern herauszufinden, wo ein Song endet und der nächste beginnt.

Nach den ersten sieben Songs ist man entweder begeistert von Glasvegas oder absolut genervt vom Gesang. Umso mehr überrascht Titel acht, namens „Stabbed“: Man hört zum ersten und letzten Mal einen sprechenden Herrn Allen und das zu Beethovens Mondscheinsonate.

Mit dem vorletzten Song „S.A.D. Lights“ kehren Glasvegas textlich zu den Mustern der ersten Stücke zurück. S.A.D. ist die Abkürzung für "Seasonal Affective Disorder", zu Duetsch die Winterdepression. Die Band als Therapeut mit dem Licht am Ende der Depression? Man lässt sich entweder tief in seinen persönlichen Blues fallen und wieder rausholen oder man springt gleich zum letzten Song und ergibt sich dem Weltschmerz. In „Ice Cream Van“ besingt James Allen allgemeine Irrungen und Wirrungen, hofft aber auf Besserung. Eigentlich haben Glasvegas mit ihrem Debütalbum „Glasvegas“ alles richtig gemacht: sie ziehen ihren eigenen Stil konsequent durch und ernten dafür viel Lob aber auch Kritik. Warme verzerrte Gitarren, ein emotionaler Sänger und echte Geschichten, das ist das Debüt der Jungs (und dem Mädchen) aus Schottland. „Glasvegas“ ist wirklich ein Album, das schwer mit anderen verglichen werden kann. Die Songs sind nicht unbedingt für die Tanzfläche gemacht, aber genau das Richtige für melancholische Abende am WG-Küchentisch.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Vorweg mal die Meinung eines Heavy Metal affinen Bekannten, mit dennoch erweitertem Musikhorizont, dem ich fast die ganze Cd während einer längeren Autofahrt vorgespielt habe: "Das ist doch ganz schon zäh auf längere Zeit!"
Persönlich mag ich aber diese Art Musik mit triefendem Pathos, á la "Echo & the Bunnymen", "Jesus & the Mary Chain"auch wenn z.B. "Stabbed" im Auto nicht wirklich funktioniert. Die Single "Geraldine" dagegen weckt nach oftmaligem Hören aber immer noch den Wunsch nach mehr, und ist für mich das beste Stück des Albums."S.A.D. Light" und "Go Square Go"(vom Stil wie eine Fussball Mitgröhl Hymne) folgen dicht auf.
Voll Vorfreude wollte ich mir Glasvegas dann 2009 live am Frequency Festival ansehen.Aber bei 35°C Hitze um 14:30h nachmittags kamen die Songs leider echt nicht gut rüber, und wenn ein schwitzender Sänger im ärmellosen adidas Tanktop von großen Gefühlen schmachtet, während dem Zuseher die Sonne auf den Pelz brennt, passt das leider absolut nicht zusammen. Also wenn Live Konzert, dann besser in einem dunklen Club, oder zumindest nachts. Seit dem Konzert betrachte ich die CD zwar kritischer, aber ich würde sie mir trotzdem wieder kaufen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Der große Graben zwischen den vertretenen Rezensionen hat mich dazu gebracht, meine eigene beizusteuern. Man kann den pathetischen "Wall Of Sound"(oftmals sind einzelne Gitarrenriffs nicht mehr identifizierbar)entweder fühlen oder von ihm gelangweilt sein. Ist Geschmacksache.

Aber: Endlich hat eine britische Band mal wieder die große Indierockgeste gewagt. Nach tausenden von redundanten Schrammel-Alben. Die Schotten bringen die großen Emotionen, den Pathos, und kommen absolut authentisch rüber. Leidenschaft, Melancholie, Feeling.

"My Own Cheating Heart..." ist ein gigantischer Song, eine Powerballadenhymne, die sich jede Sekunde mehr entlädt, bis zum großen Finale ("...this is the grand finale...") Hört man die Platte, so klingt es fast nach einem "Konzept-Album", die Übergänge zwischen den Stücken sind fließend, alles blendet in einander über. Am besten am Stück hören.

Habe Glasvegas im März live in New York gesehen und Hut ab: Wer traut sich mit einer burschikosen, stehenden Drummerin mit nur Snaredrum und Standtom auf die Bühne?

Es lohnt sich, Glasvegas eine Chance zu geben. Ihr Sound ist wieder der Name: Melancholisch und rauh wie Glasgow gemischt mit dem Glitzer und Glam von Vegas. Endlich hat die britische Rockszene wieder eine Band, die sich traut seinen eigenen Weg zu gehen - mit unglaublich viel Schmerz und Leidenschaft. Und noch mehr Effektgeräten...
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
großes ohrkino !!! 10. Januar 2009
Format:Audio CD
glasvegas haben hier eine ganz große nummer abgeliefert. ich verstehe nicht wie einige vorredner schreiben können diese platte sei langweilig. das ist absolut nicht der fall. die songs haben eine ungeheuere starke, dunkle und melancholische atmosphäre. allein der operner "you are my sunshine" hat es in sich. lange aufbauzeit, dann kracht es ordentlich und schließlich braucht es lange um zu enden und geht dann nahtlos in den kracher "geraldine" über. weltklasse !!! so müssen die ersten songs einer platte sein. vergleiche mit jeseus and mary chain gabs hier ja schon genug, das muß ich also nicht mehr erwähnen. persönlich erinnern glasvegas mich aber auch ein bischen an ganz frühe u2 songs (82-84). jeder der auf wave sachen aus den frühen achtzigern steht wird diese platte mögen und seine eigenen vergleiche ziehen. freunde von interpol, editors usw werden hier wohl auch freude dran haben.
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Billy Bragg mutiert zum Shoegazer und berichtet - eingesunken in breite, dicht atmosphärische Gitarrenwände - von den negativen Seiten der englischen Arbeiterschaft:... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. April 2010 von Andreas Hilzensauer
Da geht was.
Da geht was.

Glasvegas quillt aus den Lautsprechern und es kommen mir unmittelbar Namen wie "Aztec Camera", "The Armoury Show" und Richard Jobson (Stabbed) ins... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Dezember 2009 von Marco Rosenkranz
da scheiden sich die Geister...
Tja wo fängt man da an... Ich bin jedenfalls vor gut 4 Monaten zufällig auf Glasvegas gestoßen (Daddy's gone), gefiel mir auf Anhieb gut und habe mir dann auch nach... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. September 2009 von rtc84
schon pathetisch und so!
Das ist also der nächste Hype aus Glasgow. Sehr schön, was dunkel, und jeder ruft: The Cure/Joy Division in neu. So weit möchte ich nicht runtergehen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juni 2009 von Andre Mörs
Bestes Album 2008/2009
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Veröffentlicht am 11. Mai 2009 von Matthias Gölz
Schönes album!
Ein sehr gelungenes und atmosphärisch stimmiges Album. Immer wieder erstaunlich, dass aus UK so viele interessante Bands in einer Regelmässigkeit auftauchen!
Veröffentlicht am 14. April 2009 von M. G. Limia
Melancholischer Brit-Gitarrenpop
Mit einer Gitarrenhymne beginnend, gute, nachdenkenswerte Texte nutzend, tanzbar aber auch sanft und todtraurig: das sind Glasvegas! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. März 2009 von Wolfram Westphal
Vielversprechendes Debütalbum
Aufmerksam auf die CD wurde ich durch den Hype in der Musikpresse, was mich erst einmal eher abgeschreckt hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. März 2009 von elajones
Der Hype ist nicht berechtigt.
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Nachdem ich die Single "Geraldine" gehört habe, war ich sehr begeistert. Eine sehr ansteckende Stadion-Rock-Hymne. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Februar 2009 von D. Iffert
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