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Die Glasbläserin. Amazon.de Sonderausgabe.
 
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Die Glasbläserin. Amazon.de Sonderausgabe. [Gebundene Ausgabe]

Petra Durst-Benning
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 495 Seiten
  • Verlag: Ullstein Buchverlage; Auflage: Amazon.de Sonderausgabe (28. Februar 2003)
  • ISBN-10: 3898340546
  • ISBN-13: 978-3898340540
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 520.059 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Lassen Sie sich in vergangene Zeiten entführen! Petra Durst-Bennings Bestseller "Die Glasbläserin" gibt es jetzt als preisgünstige Amazon.de-Sonderausgabe! Das gebundene Buch in hochwertiger Ausstattung ist das ideale Geschenk für alle Fans historischer Romane. Sie sparen 10 EURO gegenüber dem Kauf der Originalausgabe!

Die junge Marie, Tochter eines thüringischen Glasbläsers, verstößt nach dem Tod von Mutter und Vater gegen alle Traditionen. Um sich und ihre Schwestern zu ernähren, wird sie im Jahr 1890 zur ersten weiblichen Glasbläserin der kleinen Stadt Lauscha, und ihre kunstvollen gläsernen Weihnachtskugeln finden selbst in Amerika reißenden Absatz. Ein historischer Roman über den Lebensweg und die künstlerische Entwicklung einer ungewöhnlich starken Frau, über Liebe und männliche Gewalt und über einen Ort, der durch gläsernen Weihnachtsschmuck Weltruhm erlangte.

Über den Autor

Petra Durst-Benning, geboren 1965 in Baden-Württemberg, lebt mit ihrer Familie als freie Autorin in der Nähe von Stuttgart. Sie hat sich nicht nur mit Sachbüchern einen Namen gemacht, sondern vor allem auch mit historischen Romanen, darunter der Bestseller "Die Zuckerbäckerin", "Die Liebe des Kartographen", "Die Silberdistel" und "Die Salzbaronin".

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85 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mitreißender Schmöker!, 7. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Glasbläserin. Amazon.de Sonderausgabe. (Gebundene Ausgabe)
An einem grauen Wintertag kam mir das Buch genau zur richtigen Zeit in die Finger und hat mich nach den ersten Seiten sofort in seinen Bann gezogen. Die Autorin erzählt die Geschichte dreier junger Schwestern, die sich in der Männergesellschaft eines kleinen thüringischen Glasbläserdorfes durchsetzen müssen. Neben der Familiengeschichte um viel Liebe, Glück und Leid erhält man einen interessanten Einblick in die Kunst der Glasverarbeitung und die Produktion von Christbaumkugeln (hätte nicht gedacht, dass mich diese Themen so fesseln könnten!). Der Roman ist gut recherchiert, authentisch, spannend und sehr gut zu lesen. Ein wirklich gelungener Historienroman, der nicht nur Frauen interessieren dürfte. Wer wieder einmal so richtig "schmökern" möchte, dem kann man dieses Buch uneingeschränkt empfehlen! Und die gebundene Ausgabe zu diesem Preis eignet sich natürlich wunderbar als Geschenk!
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47 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein In-zwei-Tagen-gelesen-Buch, 24. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Glasbläserin. Amazon.de Sonderausgabe. (Gebundene Ausgabe)
Einfach bezaubernd, anders kann ich es nicht sagen. Wer Petra Durst-Benning bereits kennt, wird von der Qualität der Handlung, Recherche und Erzählweise nicht übberrascht sein. Wer sie noch nicht kennt... der lasse sich entführen in das gläserne Paradies:

Stellen Sie sich ein idyllisches Örtchen im Thüringer Wald vor, Lauscha, dessen Bewohner fast ausschließlich von der Herstellung feinster Glaswaren leben. Mittendrin wohnen für diese Zeit, um 1890, drei selbstbewußte Mädchen mit ihrem Vater. Als dieser ganz plötzlich stirbt, stehen Johanna, Marie und Ruth als Waisen völlig mittellos da.
Zunächst finden sie eine Anstellung bei einem der größten Glaswarenproduzenten in Lauscha. Mühsam müssen sie für einen Hungerlohn nun fremde Arbeit tun und werden mehr oder weniger ausgebeutet. Doch es dauert nicht lange, bis jede ihren eigenen Weg findet ihr neues Leben zu gestalten.

Johanna zieht in die nächst größere Stadt Sonneberg, ein Abenteuer für eine ledige junge Frau. Dort arbeitet sie bei einem Verleger, der die Glaswaren aus Lauscha an Kaufmänner aus der ganzen Welt vertreibt. Eine sehr interessante und aufregende neue Welt tut sich Johanna auf, in der sie sich nach anfänglichen Unsicherheiten sehr wohl fühlt. Sie lernt viel über Buchführung und den Umgang mit Kunden und merkt so schnell, dass sie kaufmännisches Talent besitzt. Auch wenn sie in ihrem neuen Wirkungskreis förmlich aufblüht, am Ende kommt doch alles ganz anders....und sie geht zurück nach Lauscha zu ihren Schwestern.

Ruth versucht ihr Glück indem sie den Sohn des reichen Gläsbläsers, bei dem die drei Schwestern arbeiten, heiratet. Mit List und Tücke erreicht sie ihr Ziel seine Frau zu werden. Doch bald nach der Heirat stellt sie fest, dass dies ein Fehler war und der Wunsch Frau Heimer zu sein erscheint ihr nun mehr lästig als erstrebenswert. Der erwünschte erste Sohn wird ein Mädchen, worauf der Gatte seine gekränkte Ehre im Alkohol ertränkt und seine Hand am Ende nicht nur gegen seine Frau erhebt. So trennt sich Ruth von ihrem Mann, eine Unverschämtheit die sich eine Frau eigentlich nicht erlauben dürfte, und zieht wieder zurück in ihr Elternhaus.

So bekommt Marie, die als einzige im Haus des Vaters verblieben war, ihre Schwestern wieder zurück. Sehr zu ihrem Leidwesen, denn inzwischen hat sie sich zu einer begabten Künstlerin entwickelt. Mit tausend Ideen im Kopf, Block und bunten Stiften macht sie die ersten Versuche für neue Entwürfe für die Glasproduktion. Doch zunächst nur zu Gunsten ihres Arbeitgebers, der maries Talent ausnutzt und von ihrem Ideenreichtum profitiert. Eines Tages setzt sie sich selbst an den Bolg, den Arbeitsplatz ihres Vaters, und beginnt Glas zu blasen. Erst heimlich, um ihren Schwestern eine Freude zu machen. Sie bläst die schönsten Christbaumkugeln die je eine Lauschaer Werkstatt hervorgebracht hat. Zu schade um nur von ihnen bewundert zu werden befinden die Schwestern, und bieten die Kugeln dem amerikanischen Kaufmann Woolworth an, der begeistert von der Kunstfertigkeit eine riesige Bestellung in Auftrag gibt.

So entsteht in Lauscha eine Weiberwirtschaft, denn die drei Frauen stellen sich als sehr geschäftstüchtig heraus und haben die Organisation der Produktion bestens im Griff. Gleichzeitig bedeutet das aber einen Skandal, denn eine Frau hat sich noch nie ans Glasblasen gewagt, und das soll nach Meinung der Zunft auch so bleiben. Marie muss sich also behaupten.

So finden alle drei ihr Glück: Marie in der Kunst, Johanna als denkender Kopf des Unternehmens und Ruth...

Ruth findet ihr Glück auf eine ganz unerwartete Weise...

Ein fesselndes Buch das ich in zwei Tagen gelesen hatte. Ich hätte nicht gedacht, dass die Schilderung der Arbeitsgewohnheiten eines Glasbläsers und des Zusammenlebens in dem kleinen Dorf so spannend sein kann. Petra Durst-Benning schreibt in so fesselnder Weise, dass es wirklich nie langweilig wird. Leider hat man am Ende das Gefühl, noch viiiel mehr über das weitere Schicksal der Schwestern wissen zu wollen, besonders von Ruth, die einen völlig neuen Lebensabschnitt beginnt. Aber dem kann glücklicherweise Abhilfe geschaffen werden: Die Amerikanerin ist der Folgeroman zur Glasbläserin und wird vermutlich auch bald in meinem Bücherregal zu finden sein.

P.S.: Kennen Sie schon die Zuckerbäckerin? Auch ein sehr liebevoll erzählter Roman von Petra Durst-Benning....

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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen wunderbar!, 9. Juni 2003
Von 
Alexandra Egli (Frankfurt/M.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Glasbläserin. Amazon.de Sonderausgabe. (Gebundene Ausgabe)
In "Die Glasbläserin" erzählt uns Petra Durst-Benning eine großartige Familiensaga über das Schicksal dreier Schwestern, die, nach dem Tod der Eltern praktisch mittellos, überlegen müssen, wie ihr Leben weitergehen soll. In ihrem Heimatort Lauscha, einem kleinen thüringischen Glasbläserdorf, verbietet es die Tradition, dass Frauen die Arbeit des Glasbläsers hinter der Flamme übernehmen - sie sind nur zum Verzieren und Bemalen der Glaswaren zuständig. Aber um das Überleben der Familie zu sichern, setzt sich Marie, die jüngste der Schwestern, über alle Traditionen hinweg und beginnt 1890 als erste Frau das Glas zu blasen.
Wird Herr Woolworth, der reiche Geschäftsmann und Besitzer einer riesigen Ladenkette in Amerika, wirklich Interesse an Maries Christbaumkugeln zeigen?
"Die Glasbläserin" ist ein wunderbar flüssig geschriebener und interessanter Roman, der den Leser entführt in die Welt der Glasbläser Ende des 19. Jahrhunderts.
Die perfekte Ausarbeitung der Charaktere, die glaubhafte Erzählweise und nicht zuletzt die gute Recherche machen "Die Glasbläserin" zu einem einfühlsamen und überzeugenden Roman, den ich nur empfehlen kann.
Für mich persönlich der erste Roman von Petra Durst-Brenning, aber sicherlich nicht der letzte.
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