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Ein Glas voll Mord
 
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Ein Glas voll Mord [Taschenbuch]

Charlotte MacLeod , Mariana Leky
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 223 Seiten
  • Verlag: Dumont Buchverlag (24. August 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832183345
  • ISBN-13: 978-3832183349
  • Originaltitel: A Pint of Murder
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 820.203 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Held: Inspector Madoc Rhys ist ein Mounty ohne Pferd und roten Waffenrock, aber ausgestattet mit dem scharfen Verstand bester britischer Polizeidetektive. Der Schauplatz: Pitcherville, ein ausgedachtes Dorf im Südosten Kanadas – mit den Abgründen solch kleiner Dörfer Das Motto: »Mein Job ist es, jeden zu verdächtigen.« Neben den Balaclava- und den Boston-Krimis schrieb Charlotte MacLeod unter Pseudonym eine weitere erfolgreiche Krimiserie, in der Inspector Rhys ermittelt. Als die alte Aggie stirbt, tippt ihr Landarzt auf falsche Ernährung. Nur Aggies hübsche, handfeste Nachbarin Janet schöpft Verdacht – und entdeckt zusammen mit Inspector Rhys Anzeichen dafür, dass bei diesem Todesfall nicht alles mit rechten Dingen zuging. Gierige Erben, ein fehlendes Dokument und ein unter den Dielen vermutetes Geheimnis – bei ihren Nachforschungen kommen Rhys und Janet nicht nur einem eigentümlichen Fall auf die Spur sondern auch einander näher …Charlotte MacLeod beweist erneut ihren rabenschwarzen Humor, wenn sie von jeder ihrer Figuren – zu Recht – das Allerschlechteste annimmt. Ein Schmunzelkrimi von der ersten zur letzten Seite. Charlotte MacLeod wurde 1922 in Bath, Kanada, geboren und wuchs in Massachusetts, USA, auf. 1978 erschien der erste Balaclava-Band, 1979 der erste aus der Boston-Serie, die begeisterte Zustimmung fanden und ihren Ruf als zeitgenössische große Dame des Kriminalromans festigten.

Über den Autor

Charlotte MacLeod, geb. 1922 in Kanada und wuchs in Massachusetts, USA, auf. Sie studierte am Boston Art Institute und arbeitete danach kurze Zeit als Bibliothekarin und Werbetexterin. 1964 begann sie, Detektivromane für Jugendliche zu veröffentlichen. 1978 folgte der erste 'Balaclava'-Band, 1979 der erste aus der 'Boston'-Serie. Für ihr Werk erhielt MacLeod fünf American Mystery Awards sowie den Nero Wolfe-Award. 2005 ist die preisgekrönte kanadische Schriftstellerin im Alter von 82 Jahren gestorben.Mariana Leky, geboren 1973 in Köln, studiert nach einer abgebrochenen Buchhandelslehre Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Ihre Erzählungen gewannen schon Preise beim Allegra-Wettbewerb und beim Niedersächsischen Literaturwettbewerb Junge Literatur. 2003 erhielt sie den Förderpreis Literatur des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine neue Serie in guter Macleod-Tradition, 11. Oktober 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ein Glas voll Mord (Taschenbuch)
Es fängt wie immer in einer nicht ganz so heilen, aber liebenswerten Welt an, um dann plötzlich die Heldin mit dem Tod zu konfrontieren. Auch der Held ist nicht der typische Strahlemann, sondern ein liebenswerter Sonderling, der zum ganzen Plot passt. Die ganze skurille Kleinwelt im englischen Kanada wird liebevoll vorgeführt. Das dabei diverse Morde aufgeklärt werden ist um so schöner.
Allen viel Spass beim Lesen, es darf geschmunzelt werden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Madoc Rhys - Band 1, 2. Juli 2006
Von 
Lilian Grobis "Lilian" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ein Glas voll Mord (Taschenbuch)
"Tante Aggie, ist alles in Ordnung mit Dir?"
"Verdammt ... dämliche ... Frage."
Das sind die letzten Worte von Agatha Treadway, bevor sie röchelnd in ihrer Küche aus dem Leben scheidet. Lebensmittelvergiftung? Ihre Nachbarin Janet scheint da ganz anderer Meinung zu sein. Schließlich war Agatha äußerst pingelig, wenn es ums Essen ging. Doch noch bevor der Verdacht auf Mord aufkommt, gibt es die nächste Leiche im ansonsten beschaulichen Pitcherville...

Unter dem Pseudonym Alisa Craig veröffentlichte Charlotte MacLeod die Madoc-Rhys-Serie. Wie von einem Vor-Rezensenten bereits erwähnt, ist dies nicht der beste Krimi, den die (leider 2005 verstorbene) Autorin verfasst hat. Zwar tauchen auch in diesem Roman viele skurrile Charaktere auf, an die gewohnte "Boston- oder Balaclava-Quälität" reicht der Roman aber leider nicht heran. Vielleicht haben die Folgeromane mehr Biss zu bieten, bisher wurden sie jedoch noch nicht übersetzt.

1. A Pint of Murder - Ein Glas voll Mord
2. Murder Goes Mumming
3. A Dismal Thing to Do
4. Trouble in the Brasses
5. The Wrong Rites
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Charlotte MacLeod kann es besser, 16. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Ein Glas voll Mord (Taschenbuch)
Charlotte MacLeod begann erst relativ spät mit dem Schreiben von Detektivromanen, doch sie startete gleich mit zwei Serien und mit großem Erfolg. Einmal mit ihrem Professor für Nutzpflanzenzucht und Hobbydetektiv Peter Shandy und als Gegenpart dazu mit der Lady aus der reichen Bostoner Gesellschaft Sarah Kelling. Nur zwei Jahre später veröffentlichte sie unter dem Pseudonym Alisa Craig einen Krimi, der den Grundstein zu einer weiteren Serie legte, die in Kanada spielt. Hauptfigur ist ein Inspector der berittenen kanadischen Polizei, deren Angehörige auch hierzulande unter dem Namen "Mounties" bekannt sind. Madoc Rhys - der aber ohne Pferd auftritt - lernt in diesem Buch seine spätere Frau Janet Wadman kennen, deren Nachbarin unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt.

Die alte Dame starb an einer Lebensmittelvergiftung, eine Tatsache, die Janet nachdenklich macht, da Agatha Treadway äußerst penibel beim Einmachen gewesen ist, seit ihr Mann nach dem Verzehr einer Dose Tomaten verstarb. Außer Mehl, Zucker, Salz und Tee kaufte sie nichts mehr im Lebensmittelgeschäft ein und Speisen, die sie nicht selbst gekocht hatte, nahm sie gar nicht zu sich. Dass eine Nachlässigkeit Agathas beim heiklen Einmachen der grünen Bohnen Grund für ihren Tod sein sollte, ist für Janet unvorstellbar und so will sie mit dem Dorfarzt über ihren Fund sprechen: Ein Glas mit Bohnen aus dem Keller des Herrenhauses, die nicht geschnitten, sondern gebrochen sind - ein Indiz für Mord. Doch Janet kommt zu spät, denn während sie sich im Wartezimmer aufhält, hat der Arzt einen tödlichen Unfall.

Charlotte MacLeod stellt mit diesem Buch abermals unter Beweis, dass sie die Figurenzeichnung beherrscht. Ihre Vorliebe für skurrile Persönlichkeiten kommt auch hier zum Vorschein, was ihre Geschichten ein wenig unwirklich macht. Fast alle im Dorf sind entweder Tratschbasen, geldgierig, faul, untreu oder treudoof oder sie spielen keine größere Rolle in der Geschichte. Nur Janet Wadman, das einundzwanzigjährige Mädel, das nach einer enttäuschten Liebe wieder bei ihrem Bruder auf dem Bauernhof lebt, ist zu lieb um wahr zu sein. Aber auch sie muss von Madoc Rhys verdächtigt werden, denn schließlich kann er den Fall nur lösen, wenn er unvoreingenommen bleibt, was ihm zugegebenermaßen sehr schwer fällt.

Mit einem Schmunzeln auf den Lippen verfolgt man die Bemühungen des Mounties, Licht ins Dunkel zu bringen. Dass dabei am Ende die Glaubwürdigkeit des Tatmotivs auf der Strecke bleibt, kann man Charlotte MacLeod als Fan möglicherweise verzeihen, da die Aufklärung von Verbrechen nur scheinbar im Mittelpunkt ihrer Bücher steht, jedoch habe ich schon deutlich Originelleres von ihr gelesen. Ein Autor muss sich eben immer an seiner besten Geschichte messen lassen. Ein Leser, der noch nie mit ihrem Werk in Berührung gekommen ist, sollte daher meines Erachtens mit der Shandy-Reihe starten, vielleicht mit dem ersten Buch "Schlaf in himmlischer Ruh", bei dem der Funke ihres ganz eigenen Witzes leichter überspringt. Für jemanden, für den Thrill und Action in einem Krimi unverzichtbar sind, ist "Ein Glas voll Mord" ebenso wie die anderen Bücher von Charlotte MacLeod sicherlich nicht empfehlenswert. Dennoch, ich bin gespannt, wie es mit Madoc Rhys und seiner Angebeteten weitergeht und hoffe, der Dumont-Verlag veröffentlicht auch noch die weiteren vier Abenteuer.

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