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Glamorama Taschenbuch – 2001


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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Diana (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453190149
  • ISBN-13: 978-3453190146
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,3 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.052.146 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Bret Easton Ellis, geboren 1964 in einem Vorort von Los Angeles, wohnhaft in New York City, gilt als einer der kontroversesten, aber auch sprachgewaltigsten jungen Autoren seiner Generation. Mit 19 schrieb er seinen Debütroman, einen schonungslosen Zustandsbericht über das dekadente aber orientierungslose Leben der Yuppies in den 80ern, der 1996 erfolgreich verfilmt wurde. 1987 erschien sein zweiter Roman bevor er 1991 endgültig zum Kultautor aufstieg.

Produktbeschreibungen

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Glamorama ist ein satirisches Massenmord-Opus, das noch kühner ist als Bret Easton Ellis' American Psycho von 1990. Es beginnt als eine ironische Persiflage auf den Unternehmer Victor Ward, Schauspieler-Dressman und Inbegriff des Zeitgeists, der sich bestenfalls für eine Fortsetzung von Flatliners eignen würde. Ellis trifft den Schickimicki-Jargon genau und gibt dem Nachtleben das Aufregende, das Tempo und den Glanz, die ihm in der tristen Realität fehlen. Promi-Namen und Modeausdrücke zitieren kann jeder, aber Ellis' Erzählstil verleiht der Sprache der Bussi-Clique, die dem Ruhm hinterhereilt, literarischen Glanz. Er besitzt einen betont kühlen Humor: Als Victors Freundin versucht, ihm die von ihm beschlossene Trennung auszureden, schnupft sie wütend sechs Häufchen Koks, hält kurz inne und murmelt "falsches Fläschchen", schnupft vier korrigierende Dosen von was auch immer sie in ihrer anderen geballten Faust hält und nimmt dann Anstoß an einer Rivalin auf der Party, die das gleiche Kleid trägt wie sie.

Man muß dabeigewesen sein, und Ellis vermittelt einem das Gefühl, daß man es war. Aber eine solche Satire ist wie eine sehr intelligente Bombe, die auf ein besonders breites Scheunentor zusteuert. Ellis' an Tom Wolfe erinnernder Sachverstand hat jedoch mehr verdient als sich nur mit der Statusangst von Models zu befassen, und Glamorama legt erst richtig los, als Victor für eine mysteriöse Gruppe von Dressman-Terroristen rekrutiert wird, die 747-Jumbos und das Ritz in Paris in die Luft sprengen und dabei Kevlar-gefütterte Armani-Anzüge tragen. Sie benehmen sich immer noch wie seichte Snobs; sprechen "cool" aus, als hätte es zwölf "o". Aber jetzt, wenn einer von ihnen ein Glas Cristal kippt, kann es sehr wohl sein, daß es vergiftet ist -- mit einer entsetzlichen Wirkung, die Ellis fachmännisch und emotionslos beschreibt. Sein Enfant-terrible-Debüt Unter Null (engl. Originaltitel Less Than Zero) versuchte, Joan Didion nachzuahmen. Nun hat sich Ellis zu einer kleineren Ausgabe eines Don DeLillo gemausert -- und das ist ein großes Lob. --Tim Appelo -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Mit derselben Akribie, mit der er in "American Psycho" die Designernamen und Labels auflistet, die Währung der Achtziger, setzt er jetzt die Stars oder besser ihre Namen in seinem fiktiven Panorama des Ruhms in Szene... Wenn "Glamorama" auch vielleicht nicht die kalte Wut des Vorgängers hat, so erweist der Roman doch vor allem eines: Ellis ist ein glänzender Satiriker." (Die Zeit)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Robert Kopitsch am 4. Februar 2008
Format: Taschenbuch
Easton Ellis und die High Society. Eine lange Geschichte. In dem Fall sprichwörtlich.
Ellis begibt sich mit Glamorama über die für ihn üblichen Grenzen seiner Geschichten hinaus. Sowohl was die Länge als auch die eigentlich Geschichte an sich anbelangt.
Erstmals ortet man in einem seiner Romane einen echten Erzählstrang.
Glamorama ist der schillernde, bluttriefende Ausflug Victor Wards, eines Models und Semi-Stars in die Höhen New Yorks und die Abgründe der menschlichen Existenz die sich auf seinem Trip nach Paris offenbaren.
Was zu Anfangs wie eine Satire über das Berühmt- und Coolsein zu sein scheint, entwickelt sich, mit beiläufigen Sex- und Drogeneskapaden zu einem brutalen Thriller, gespickt mit expliziter Schilderung der emotionalen Vorkommnisse, sei es nun Sex oder Gewalt. Alles nahezu greifbar modelliert.
Voctor, der vermeintliche Held in Glamorama wandelt sich während dieser Geschichte von einem unkontrollierbaren, selbstverliebten, blitzlichtgeilen Schönling zu einem in sich zusammengebrochen, verzweifelnden Mann im Prada-Anzug.
Eine Achterbahnfahrt der Eindrücke, Emotionen und Verrücktheiten.
Teil dieser Eskapaden scheint ein allgegenwärtiges Filmteam zu sein, durch das Victor Ward Halt in seiner Welt zu finden scheint und sucht. Nahezu exzentrisch!
Was zu guter Letzt übrig bleibt ist ein hautnaher Kokon einer seelenlosen Schauergeschichte bei den Reichen und Schönen durchzogen vom Blut Unschuldiger und garniert mit jeder Menge Xanax und teurem Schnee.
Ellis schafft es zwar eine Spannung aufzubauen, den Leser zu fesseln, doch schlussendlich zerplatzt Glamorama wie eine Seifenblase und zurück bleibt eine gähnende Leere.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Niclas Grabowski TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 28. November 2007
Format: Taschenbuch
Wenn ein Partyveranstalter einen Rekord bei der Promidichte aufstellt, kommt er ins Fernsehen, am besten zu Exklusiv auf RTL. Wenn ein Autor versucht, in einem Text die maximale Promidichte zu erzielen, was passiert dann? Glamorama ist geschrieben!

Passenderweise geht es bei Glamorama genau um einen solchen Partyveranstalter in New York, also in der Oberliga der Clubs und Partys. Und zu Anfang beschäftigt er sich vor allem mit der Einladungsliste. Und damit, wie er seinen Chef hintergehen kann, ohne dass er es merkt. Und dann gibt es da noch die Frauen, hinter denen er her ist. Und die Frau, die er hintergeht. Und die Mitarbeiter, die er terrorisiert. Er teilt die Welt in Menschen, die er verachtet, und Menschen, auf die er neidisch ist. Den kleinen Ansatz von verzweifelter Liebe in seinem Leben kann man getrost ignorieren. Das mit dem Sex ist dafür ausführlicher und detaillierter beschrieben. Es darf auch mal ein Mann sein, wenn er Modell, in und einigermaßen berühmt ist. Insgesamt lesen wir hier von einem Mann, der ständig auf hundertachtzig ist und der bei seinen Mitmenschen im Roman und beim Leser alle Sympathien verspielt. Und dennoch können wir Leser uns der Faszination über sein Leben nicht ganz erwehren.

Natürlich scheitert unser Protagonist am Ende mit seinen Vorhaben. Typisch Ellis, erst wird der Leser mit dem coolen Lebensstil und viel Sex auf den Geschmack gebracht, und schon folgt das bittere Ende. Und nicht nur das, unser Held gerät auch noch unter eine Gruppe von Terrormodells, die aus nicht so richtig verständlichen Gründen immer wieder für Blutbäder sorgen.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 10. Januar 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich Glamorama von Brett Easton Ellis beurteilen soll. Da wird das Leben von Victor Ward alias Victor Johnson geschildert. Modell, Schauspieler, Frauenheld. Sein Leben besteht aus Clubs, Designermode und Fitnessoasen. Er ist ständig umgeben von Prominenten und die Prominenten suchen seine Umgebung. Da diese fast jedem Leser bekannt sein dürften, verleiht das dem Ganzen eine Pseudo-Realität die alles ein wenig echter wirken lässt. Er steht auf schöne Frauen, Sex und Musik und ständig werden Passagen aus passenden Songs in die Story eingestreut. Ansonsten eher oberflächlich scheint es sein einziges Ziel zu sein, einen eigenen Club zu eröffnen. Er ist cool bis in die Haarspitzen, die Lässigkeit hat er zur Perfektion verfeinert und seine Konversationen sind die Parodie einer intelligenten Unterhaltung. Alles könnte so schön sein, doch plötzlich beginnen die Dinge sich zu ändern. Die heimliche Eröffnung seines Clubs ist in Gefahr, 2 Frauen gleichzeitig in seinem Liebesleben zu integrieren stellt sich plötzlich als fast unmöglich heraus und eine Freundin aus Studientagen erscheint wieder auf der Bildfläche. Irgendjemand trachtet nach seinem Leben und ein ominöser Unterhändler versucht, ihn für einen geheimnisvollen Auftrag zu gewinnen. Die Probleme wachsen Victor über den Kopf. Bis hierhin sind die parallelen zu American Psycho sehr stark. Dekadenz und Glamour prägen eine Welt, in der die Frage was man trägt elementarer ist wir der Wert einer Person. Die Schilderung dieser Scheinwelt gelingt Ellis so gut, das manchmal sogar die gepflegte Langeweile der Schickeria von mir Besitz ergriff.Lesen Sie weiter... ›
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