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Gladiatoren: Kampfspiele auf Leben und Tod Taschenbuch – 12. April 2002


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Taschenbuch, 12. April 2002
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (12. April 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442151570
  • ISBN-13: 978-3442151578
  • Größe und/oder Gewicht: 18,5 x 12,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.531.750 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Alan Baker wurde 1964 in Birmingham geboren und studierte in Reading Philologie. Er hat bislang vier Bücher veröffentlicht, darunter "Invisible Eagle. The History of Nazi Occultism" (2000).

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kunde am 13. Januar 2002
Was läuft in der Mittagspause? Hinrichtungen. Verbrecher, darunter nicht wenige Christen, werden am Kreuz angezündet. Damit sie schön brennen, sind ihre Tuniken in Teer getränkt. Der bessergestellte Römer isst derweil zu Hause und freut sich auf den Nachmittag, die „Prime Time", wenn die Gladiatoren auftreten. Den Tod in der trägen Mittagsschwüle bejubeln nur die Armen, die um ihre Sitzplätze fürchten - und Claudius, der angeblich so versessen auf die Spiele war, dass er sich sein Essen in die Kaiserloge liefern ließ.
Baker erzählt die Geschichte der todbringenden Spektakel lebendig und faktenreich. Entstanden als private Festspiele zum Totengedenken (munus), entwickelten sie sich unter Augustus zur Staatsveranstaltung mit dem Zweck der Staatserhaltung.
Baker stellt uns die einzelnen Kämpfertypen vor, u.a. in einem realistisch geschilderten Duell zwischen einem retarius (Netzschwinger) und dem secutor, einem gepanzerten Schwertkämpfer. Eingebettet ist das Ganze in das fiktionale Kapitel „Ein Tag in der Arena", das fast auf Thrillerniveau geschrieben ist.
Im Gegensatz zu Hollywood verliert der Autor auch die Hintergründe nicht aus den Augen. Wer waren die Gladiatoren? Wie wurden sie ausgebildet? Warum ergriffen sogar nobiles diesen Beruf? Und warum trieben sich immer wieder verheiratete Damen aus bestem Haus in Gladiatorenschulen rum?
Erhellend ist das Buch für alle, die bisher glaubten, in der Arena schlugen sich nur Duellanten die Köpfe ein. Man kommt aus dem Staunen nicht mehr raus, wenn Baker die Tierhetzen (venationes) schildert. Dabei wurde an einem Vormittag die Staffage eines abendfüllenden Grzimek-Films gemetzelt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 9. September 2002
Ich kann die positiven Rezensionen auf dieser Seite nicht nachvollziehen. Das Buch wirkt, als habe es der Autor an einem Wochenende hastig aus einigen anderen Büchern abgeschrieben. Es gibt keine klare Gliederung, statt dessen etliche inhaltliche Wiederholungen und einige Passagen, die schlicht nicht zum Thema gehören.
Fazit: Lieblos und oberflächlich. Daumen nach unten!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas Wahl am 24. November 2002
Das Buch ist kurzweilig und leicht zu lesen, jedoch nicht unbedingt für schwache Nerven geeignet. Der Autor versucht nachhaltig, das Leben in dieser Zeit unter Commodus facettenreich
und lebendig zu beschreiben, schweift aber m.E. etwas vom Titel ab. Sicherlich werden die einzelnen Gladiatoren-Typen beschrieben, und das sehr gut (wobei ein paar wenige Bilder oder Zeichnungen sehr hilfreich gewesen wären), aber der Dreh-und Angelpunkt(und hier täuscht etwas der Titel), sind die Spiele auf Leben und Tod in dieser Zeit. Es werden ebenso die Hinrichtungen beschrieben als auch die Tierkämpfe. Wer sich nur für die Gladiatorenkämpfe interessiert, kommt mit diesem Buch nur zu 50 % auf seine Kosten, wer sich jedoch für die Spiele und die Lebensweise interessiert, der hat an diesem Buch 100 % Spass.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 22. Juli 2005
Verifizierter Kauf
Das Buch glänzt besonders durch klischehafte Darstellungung und einseitige Schilderung römischer Herrscher.So werden über Nero,besonders krass über Caligula und auch über Commodus "Tatsachen" verkündet,die im wesentlichen der christlichen Propaganda entstammen,mit der heutigen Forschung aber nicht das geringste zu tun haben.Alles sehr reisserisch,Legenden als Wahrheit dargestellt(z.B. Zeugung des Commodus),Schilderung des Attalus bei Seneca entliehen usw.,endlose Auffüllungen durch Viten der verschiedensten Personen,kurz ein Buch auf unterem Niveau,dass die Meinung verfestigt,römische Herrscher waren irre,dem Sex und Suff ergeben.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 4. September 2002
Alan Baker schafft es mit seinem Buch, dass einem die "netten und abwechslungsreichen" Tage der Römer, wenn sie das Kollosseum besuchen, um ein paar "Metzeleien" zu sehen, bildlich vor Augen stehen. Was für grausam und barbarisch ist, war für den Römer eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung.
Es zeigte ihm, dass er mächtiger ist als die Natur und ihm alles Untertan ist. Dass Gladiatorenkämpfe ursprünglich zum Gedenken und zur Ehrung der Toten abgehalten wurden, ist rasch zur Nebensache geworden. Das Volk wollte Belustigungen und die bekam sie auch. Immer glanzvoller und aufwendiger mussten die Spiele sein.
Um sich zu beweisen, ließen sich auch schon einige der römischen Kaiser (Commodus, Caligula und Nero) dazu "herab" und metzelten auch einige der Gladiatoren nieder. Dass diese sich dabei gegen ihren Kaiser nur mit einem mickrigen Holzschwert verteidigen durften, steigerte den Unterhaltungswert.
Dieses Buch ist spannend und interessant. Man kann den Schweiß, das Blut und die Verzweiflung derer, die in den Arenen stehen und um ihr Leben kämpfen, spüren und sogar fast riechen. Es wird mit Vorurteilen und "Legenden" aufgeräumt und sogar Geschichtliches (Spartacus) wird geschildert. Sogar "Geschichtsmuffel" wird dieses Buch gefallen.
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