- Dieser Titel nimmt an der folgenden Aktion teil: Wählen Sie aus über 5000 Titeln - 3 CDs für 15 EUR - Versandkostenfrei. Weitere Informationen (Geschäftsbedingungen)
Produktinformation
|
Passend zu der optisch opulent inszenierten Bilderflut im imposanten Cinemascope-Format samt seiner vielen Schlachtszenen, erklingt auch die Musik primär in Pomp und Gloria. Hans Zimmer schrieb für das Lyndhurst Orchestra eine Reihe von majestätischen Kompositionen (inklusive diverser elektronischer Sound-Effekte), bei denen diese (vor allem in den Fanfaren mit Pauken und Trompeten) ihren ganzen Klangkörper voll entfalten können. Konträr zu den Songs des deutschen Oscar-/Grammy-Gewinners (Der König der Löwen), sprich für die melancholischen Momente des 100-Millionen-Dollar-Actionspektakels, ist Lisa Gerrard zuständig. Die Mitbegründerin und Sängerin von Dead Can Dance frönte schon bei dem australischen Duo ihrer Liebe zu besonders ausgefeilten ätherischen Sounds. Diesem Faible fürs Sphärische bleibt sie auch diesmal treu.
Aufgrund seines Facettenreichtums ist die Score-CD, die 62 Minuten Musik des 145-minütigen Brot-und-Spiele-Spektakels enthält, ein vielseitiger Hörgenuss. Und dass Gerrard mit Zimmer auch gut gemeinsame Sache machen kann, zeigt sich im letzten Lied: Das stilistisch an Adiemus gleichnamigen Hit von 1995 erinnernde "Now We Are Free" besitzt zweifelsohne Chartpotential! --Thomas Hammerl
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Wer den Film gesehen hat und den Soundtrack hört, sieht gleichsam die jeweiligen Szenen vor dem geistigen Auge vorbeiziehen - so eng verbandelt, so gewaltig ist der Soundtrack. Das bekannteste Stück des Soundtracks ist wohl "Now We Are Free" - wer daran denkt, wie Maximus wieder mit seiner auf Befehl des Comodus geschändeten und ermordeten Familie vereint wird, nachdem er den psychopathischen und tyrannischen Herrscher in einem letzten Kraftakt besiegt hat, dem wird bei diesem Stück eine Gänsehaut den Rücken hinauf laufen.
Die unvergleichliche Stimme und Gesangsleistung der Lisa Gerrard (Dead can Dance), die auch aktiv an den Arrangements mitgearbeitet hat und das meisterhafte Können des Duduk-Spielers Djivan Gasparyan (z.B. in "To Zuccabar") erzeugen zusammen mit der Orchester-/Synthie-/Ethnomixtur von Hans Zimmer einen unvergleichlichen, meisterhaften Soundtrack.
Eine uneingeschränkte Kaufempfehlung!
Als Randbemerkung sei erlaubt, dass die Arrangements nicht sehr komplex erscheinen mögen und das auch nicht sind. Das ist aber völlig unwichtig, da sie ja keine Chartbreaker sein sollen, sondern einen hervorragenden Film mit meisterhaften Bildern veredeln und unterstützen sollen. Das ist Hans Zimmer so gut gelungen, dass der Soundtrack auf dieser CD, der ein Extrakt der wichtigsten Themen des Films nahtlos ineinander übergehend (nicht in originaler Reihenfolge) enthält gleichsam den Film vor dem gesitigen Auge ablaufen lässt.
Viele der Themen sind einfühlsam, emotional und zum Teil auf gewaltig und bombastisch - einer Oper gleich. Ein fantastisches Meisterwerk.
Hans Zimmer hat selbst jede "klassische" Musikausbildung verweigert und stattdessen kreativ gearbeitet. Früh hat er begonnen, Synthesizer mit Orchestern zu komponieren und Ethno-Elemente in seiner Arrangements einfließen zu lassen. Das hat ihm nicht immer Sympathien seiner Kollegen eingebracht, letztlich aber eine wohltuende Abwechslung zu den ewig gleichen Orchester-Soundtracks oder den abartig ätzenden Rap-/Hip-Hop-/Soul-Soundtracks gebracht, die in Filemen wie "The Last Samurai", "Armageddon" und anderen Filmen zu einem musikalischen Spitzenerlebnis geführt hat.
Daumen hoch!
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
|||||||
|
|
|