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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Explizit gegen den Fanatsy-Mainstream gebürstet,
Von Tom Dooley (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Glühender Stahl: Roman (Taschenbuch)
"Glühender Stahl" ist nicht für Frauen und Kinder - könnte man sagen. Und nichts für Träumer. Und nichts für Leser, die Probleme mit Homosexualität haben. Und nichts für Menschen, die kein Blut sehen können. Nichts für Elfen-Tralalla-Leser.Der von "Profit" und "Unsterblichkeitsprogramm" in SF-Kreisen bekannte und geliebte Autor Richard Morgan hat mit Glühender Stahl einen explizit sexuell-brutalen Fantasy-Roman abgeliefert, der wohl mit zu den besten High-Fantasy-Werken der letzten Jahre gehört. Die Geschichte um 3 Veteranen der Echsenkriege un ihre Zusammenkunft nach vielen Jahren, um sich erneut einem übermachtigen Feind gegenüber zu stellen ist düster, hemmungslos, unachgibig und tabulos. Dabie kann sich Morgans Ideenreichtum locker mit Größen wie Harrison, Wolfe oder Moorkock messen. Erstaunlich: wenn der Standard-Fantasy-Held reihenweise und sehr explizit Frauen niederlegt, nimmt das jeder als ein realistisches Bild der "harten" Ritterzeit hin. Ist der Held jedoch schwul und an Männern interessiert, die er ebenbürtig zu seinen Hetero-gegenstücken auch regelmäßig vernascht, schreien die ansonsten von Gewalt gegen Frauen kaum beindruckten Sittenwächter gleich Sodom und Gomorrha. Wer sich davon nicht beeindrucken lässt und gern Joe Abercrombie, Jaqueline Carey und eben Richard Morgen im SFliest, wird nonstop eine Seite nach der anderen lesen und das Stahl schmieden, so lange es noch glüht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Hat Höhen und Tiefen,
Von M.P.S. "M." (Wtbg.) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Glühender Stahl: Roman (Taschenbuch)
Also, die Story für sich hat mir ganz gut gefallen und auch die Hauptpersonen sind durchaus sympatisch. Ringil ist ein müde gewordener Kämpfer wie man ihn sich vorstellt. Daß der Held schwul ist fand ich eher ungewöhnlich, hat aber beim Lesen nicht weiter gestört, auch wenn ich etwas Probleme beim Lesen von Sex zwischen Männern hatte. Die Action ist OK, hätte für mich aber etwas härter sein können. Daß es zuviel Sex gibt, dem kann ich nicht zustimmen. Die Dialoge, oft ein Manko, waren ebenfalls lesenswert.Jetzt zu dem, was mich am meisten gestört hat. Ich lese extrem viel Fantasy und ich finde, Begriffe wie "Dumpingpreise" und "Joint" gehören nicht in ein Fantasybuch. Ebenso die Tatsache, daß Ringil "Klebeband" verwendet ( Tesafilm im Fantasyroman? ) und seiner Mutter gegenüber bei einem Gespräch über seine sexuelle Orientieung das Wort "Gleitmittel" verwendet. Und zu seinem Vater sagt er einmal "F..k dich doch ins Knie"! Entweder hatte der Übersetzer keine Lust oder er wollte den Autor boykottieren, keine Ahnung. Mit einer etwas anderen Wortwahl hätte ich 4 Sterne gegeben, aber diese und weiere "moderne" Begriffe haben das Lesevergnügen doch leicht getrübt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannend, komplexe Welt, ungewöhnliche Charaktere,
Rezension bezieht sich auf: Glühender Stahl: Roman (Taschenbuch)
Die Rezensionen sind sehr gemischt, da dachte ich, ich sollte auch mal meinen Senf dazu geben. ;)Zunächst einmal: Ja, die in der Kurzbeschreibung auftauchende Kriegerin und auch der Held sind homosexuell. Auch der Barbar lebt nicht grade in einer Bilderbuchbeziehung (seine Beziehung ist halb so alt wie er, und Liebe ist es nicht wirklich). Gestört hat es mich nicht, es hat nicht überhand genommen. Es gibt ca. 4 (zumindest kann ich mich an die erinnern) recht detailiert beschriebene Sexszenen (und ja 2 waren homosexueller Natur, eine andere mit SM-touch (unsympatischer Priester bringt Prosituierte um) habe ich auch gar nicht gebraucht) auf den über 5oo Seiten. Es ist nicht Thema des Buches und wer so was nicht mag, kann sie getrost überblättern. In dem Buch geht es definitiv nicht um Liebe, denn es gibt keine eine Liebesbeziehung und damit auch kein Geschmachte und Beziehungs-Hick-hack Was mich bei dem Buch ein wenig verwundert hat, sind die ganzen Rückgriffe. Es klärt sich alles zwar auf, aber stellenweise hatte ich das Gefühl, den 2ten oder 3ten Band einer Bücherreihe zu lesen. Das lag vielleicht aber auch daran, dass sich der Stoff der Rückblicke schon super für ein, zwei Bücher geeignet hätte. Der Held und alle anderen haben wirklich schon sehr viel erlebt. Schade war, dass die Figuren am Anfang alle ihr eigenes Ding drehten und sich um ihre eigenen Probleme kümmerten. Bei Gil, dem Helden, kam gleich Spannung auf, er war auch meine Lieblingsfigur. Archeth, die Kriegerin, war am Anfang kurz sehr spannend, wurde dann für mich aber etwas uninteressanter zu lesen. Später gab sich das aber wieder. Bei Egar, dem Barbaren, wurde es für mich leider erst lesenswert, als er mit dem unsympatischen Priester aneinander geriet. Am Ende hat habe ich das Buch verschlungen, denn es wurde besser... ^_^ (als dann endlich mal die Antiprotagonisten aufgetaucht sind) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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