Die Rezensionen sind sehr gemischt, da dachte ich, ich sollte auch mal meinen Senf dazu geben. ;)
Zunächst einmal: Ja, die in der Kurzbeschreibung auftauchende Kriegerin und auch der Held sind homosexuell. Auch der Barbar lebt nicht grade in einer Bilderbuchbeziehung (seine Beziehung ist halb so alt wie er, und Liebe ist es nicht wirklich). Gestört hat es mich nicht, es hat nicht überhand genommen. Es gibt ca. 4 (zumindest kann ich mich an die erinnern) recht detailiert beschriebene Sexszenen (und ja 2 waren homosexueller Natur, eine andere mit SM-touch (unsympatischer Priester bringt Prosituierte um) habe ich auch gar nicht gebraucht) auf den über 5oo Seiten. Es ist nicht Thema des Buches und wer so was nicht mag, kann sie getrost überblättern. In dem Buch geht es definitiv nicht um Liebe, denn es gibt keine eine Liebesbeziehung und damit auch kein Geschmachte und Beziehungs-Hick-hack
Was mich bei dem Buch ein wenig verwundert hat, sind die ganzen Rückgriffe. Es klärt sich alles zwar auf, aber stellenweise hatte ich das Gefühl, den 2ten oder 3ten Band einer Bücherreihe zu lesen. Das lag vielleicht aber auch daran, dass sich der Stoff der Rückblicke schon super für ein, zwei Bücher geeignet hätte. Der Held und alle anderen haben wirklich schon sehr viel erlebt. Schade war, dass die Figuren am Anfang alle ihr eigenes Ding drehten und sich um ihre eigenen Probleme kümmerten. Bei Gil, dem Helden, kam gleich Spannung auf, er war auch meine Lieblingsfigur. Archeth, die Kriegerin, war am Anfang kurz sehr spannend, wurde dann für mich aber etwas uninteressanter zu lesen. Später gab sich das aber wieder. Bei Egar, dem Barbaren, wurde es für mich leider erst lesenswert, als er mit dem unsympatischen Priester aneinander geriet.
Am Ende hat habe ich das Buch verschlungen, denn es wurde besser... ^_^ (als dann endlich mal die Antiprotagonisten aufgetaucht sind)