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Glückstage in der Hölle: Wie die Musik mein Leben rettete
 
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Glückstage in der Hölle: Wie die Musik mein Leben rettete [Gebundene Ausgabe]

Mark Oliver Everett , Hannes Meyer
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Ich bin nicht unbedingt so berühmt wie die Leute, die normalerweise Bücher über ihr Leben schreiben, aber nichtsdestoweniger habe ich einiges hinter mir, und ich finde, das es Zeit ist, all das aufzuschreiben. Das hier ist nicht die Geschichte eines unglaublich berühmten Typen. Es ist einfach nur die Geschichte eines Typen (der ab und zu in Situationen gerät, die dem Leben eines berühmten Typen ähneln). Natürlich ist die Autobiografie "Glückstage in der Hölle" zunächst vielleicht nur für die leider gar nicht so zahlreichen Menschen mit gutem Musikgeschmack interessant, denn Mark Oliver Everett ist E ist der Kopf der amerikanischen Indierockband Eels. Doch nicht umsonst werden die Eels neben der Musik vor allem für Everetts intime wie düstere Songtexte verehrt. Er hat was zu erzählen, vor allem eine alles andere als glückliche Kindheit: Da ist sein Vater, der Physiker Hugh Everett III., der seinen Sohn kaum bemerkt. Da ist seine Schwester, die bis zur tödlichen Pillendosis zwischen Drogenexzessen und Selbstmordversuchen pendelt. Da ist der Krebstod der Mutter, Everetts Vorliebe für verrückte Frauen, die im Freundeskreis "E Girls" genannt werden, und da sind im zweiten Teil der Autobiografie viele Kämpfe mit der profitgeilen Musikindustrie und Szeneschnurren. Selbst wer noch nie eine Eels-Platte gehört hat, wird sich in Everetts Schreibsound zwischen Nachdenklichkeit und schnoddrig-schwarzem Humor verlieren. Everett geht es nicht darum, das eigene Leid auszustellen oder sich auf seine coole Indiekarriere einen runterzuholen. Er macht lieber uns allen Mut: "Im Moment lebe ich noch, und mir ist aufgefallen, dass einige der schlimmsten Momente in meinem Leben zu einigen der schönsten geführt haben." (cs)

Kurzbeschreibung

"Autobiographien von Popmusikern sind eigentlich überflüssig. Nur die von Mark Oliver Everett von den 'Eels' nicht." Süddeutsche Zeitung

Der Mann füllt mühelos große Hallen, seine Konzerte ziehen Tausende Fans in ihren Bann. Trotzdem ist Mark Oliver Everett alles andere als ein Selbstdarsteller. Er spricht nicht gern, am wenigsten über sich selbst. Wenn er es nun doch tut, dann liegt das daran, dass er schier Unglaubliches zu erzählen hat.
Wenn jemand mit Fug und Recht behaupten kann, dass die Musik sein Leben gerettet hat, dann ist es Mark Oliver Everett von den "Eels". Er ist ein Davongekommener. Seine Kindheit und Jugend in Virginia sind überschattet von Ereignissen, die andere zerbrechen lassen. Die Eltern sterben früh, die begabte ältere Schwester nimmt sich das Leben. Und dann ist da noch die Cousine, die ihm eine Postkarte schickte, "Ist das Leben nicht schön?" stand darauf, bevor sie in das Flugzeug stieg, das am 11. September 2001 ins Pentagon stürzte.
Mark Oliver Everett überlebt, indem er Musik macht, indem er von seinem Verlust, von seiner Trauer singt. "Novocaine for the Soul", Schmerzmittel für die Seele, wird sein erster Hit. Schon als Kind hatte er sich das Schlagzeugspielen beigebracht, er experimentiert und bastelt obsessiv an seinen Songs, die er allein in seinem Zimmer auf einem Kassettenrecorder aufnimmt. Ende der Achtzigerjahre geht er nach Los Angeles, und nach drei Jahren voller Kämpfe und Rückschläge erscheint dort sein erstes Album. Mit seinen berückenden, schwermütigen Songs hat er sich inzwischen eine immer größer werdende Fangemeinde erobert.
Everett schreibt seine Autobiographie, als würde er einem guten Freund sein Leben erzählen: ohne jedes Pathos, aber mit einer Intensität, die einen nicht mehr loslässt. Dass er trotz aller Schicksalsschläge nie die Hoffnung und nie den Humor verliert, macht ihn für den Leser zu einem Helden der ganz besonderen Art. Und in der Musikwelt zu einem einzigartigen Künstler.

Über den Autor

Mark Oliver Everett, geboren 1963 in Virginia, ist der Frontmann der Rockband "Eels". Schon in seiner Kindheit hat er eine Vorliebe für Spielzeug-Instrumente entwickelt, was seine spätere musikalische Arbeit entscheidend prägte. In den 1980er-Jahren zog er nach Los Angeles, wo er unter dem Pseudonym E seine ersten beiden Soloalben "A Man Called E" und "Broken Toy Shop" veröffentlichte. Mit seiner Band "Eels" hat er inzwischen elf von der Kritik gefeierte Alben herausgebracht. 2003 komponierte er den Soundtrack zum Film "Levity" mit Billy Bob Thornton und Morgan Freeman.DESCRIPTION:"Autobiographien von Popmusikern sind eigentlich überflüssig. Nur die von Mark Oliver Everett von den 'Eels' nicht." Süddeutsche Zeitung

Der Mann füllt mühelos große Hallen, seine Konzerte ziehen Tausende Fans in ihren Bann. Trotzdem ist Mark Oliver Everett alles andere als ein Selbstdarsteller. Er spricht nicht gern, am wenigsten über sich selbst. Wenn er es nun doch tut, dann liegt das daran, dass er schier Unglaubliches zu erzählen hat. Wenn jemand mit Fug und Recht behaupten kann, dass die Musik sein Leben gerettet hat, dann ist es Mark Oliver Everett von den "Eels". Er ist ein Davongekommener. Seine Kindheit und Jugend in Virginia sind überschattet von Ereignissen, die andere zerbrechen lassen. Die Eltern sterben früh, die begabte ältere Schwester nimmt sich das Leben. Und dann ist da noch die Cousine, die ihm eine Postkarte schickte, "Ist das Leben nicht schön?" stand darauf, bevor sie in das Flugzeug stieg, das am 11. September 2001 ins Pentagon stürzte. Mark Oliver Everett überlebt, indem er Musik macht, indem er von seinem Verlust, von seiner Trauer singt. "Novocaine for the Soul", Schmerzmittel für die Seele, wird sein erster Hit. Schon als Kind hatte er sich das Schlagzeugspielen beigebracht, er experimentiert und bastelt obsessiv an seinen Songs, die er allein in seinem Zimmer auf einem Kassettenrecorder aufnimmt. Ende der Achtzigerjahre geht er nach Los Angeles, und nach drei Jahren voller Kämpfe und Rückschläge erscheint dort sein erstes Album. Mit seinen berückenden, schwermütigen Songs hat er sich inzwischen eine immer größer werdende Fangemeinde erobert. Everett schreibt seine Autobiographie, als würde er einem guten Freund sein Leben erzählen: ohne jedes Pathos, aber mit einer Intensität, die einen nicht mehr loslässt. Dass er trotz aller Schicksalsschläge nie die Hoffnung und nie den Humor verliert, macht ihn für den Leser zu einem Helden der ganz besonderen Art. Und in der Musikwelt zu einem einzigartigen Künstler.

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