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Produktinformation
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Ausgangspunkt für Howard ist die Erfahrung, die nicht nur er in seiner Praxis, sondern jeder, der mit offenen Sinnen seine Umwelt wahrnimmt, immer öfter machen muss (im ungünstigsten Fall am eigenen Leib): Dass nämlich die Arbeit, die die meisten Menschen einzig um des Entgeltes willen tagtäglich ableisten, immer weniger mit ihnen selbst und dem zu tun hat, was man mit Recht "Beruf" nennen könnte. Arbeit und Glück sind oft zu einem begrifflichen Gegensatz geworden
Das vorliegende Buch aber widmet sich einzig der Frage, wie "man die Ideen des Dalai Lama anwenden kann, um in seiner Arbeit glücklicher zu werden". Andere Themen, die während der Gespräche für dieses Buch aus dem Großthema Glück sozusagen ausgegliedert worden sind, haben die beiden auf spätere Bücher verschoben. Und das ist gut so! Denn alles andere als die thematische Beschränkung hätte unweigerlich in die Sackgasse der Verkürzung führen müssen.
So aber bieten die etwas mehr als 200 Seiten genügend Raum, dem Leser einige wirklich hilfreiche Impulse zu geben, wie er die Notwendigkeit, Geld zu verdienen, in die richtige Balance mit dem Bedürfnis nach echtem Lebenssinn bringen kann und damit sich selbst in das Gleichgewicht, aus dem heraus schließlich der Gegensatz zwischen Arbeit und Glück aufgelöst werden kann. Das alles präsentiert Cutler in einer angenehm unaufdringlichen Weise, was bei Büchern dieser Art leider eine Ausnahme ist.
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* Der Titel ist missverständlich übersetzt (Original: "Happyness at work") - auf den gesamten 6 CDs wird nicht ein Wort über Glücksregeln im Alltag gesprochen, sondern lediglich von Cutlers Interpretation einiger Interviews mit dem Dalai Lama sowie ein paar Meditationen bei der Arebit/im Beruf.
* Die Art und Weise, wie sich C.Cutler den Namen des Dalai Lama aneignet ist fast schon unverschämt - die gesamte erste CD (ungelogen) stellt sich Cutler auf die gleiche Ebene von Staats- und Regierungschefs und anderen hohen Persönlichkeiten, weil ER mit seiner Heiligkeit reden durfte. Er erklärt bald eine Stunde lang, warum gerade ER ein unglaublich guter Autor ist.
In den anderen fünf CDs spricht er dann fast ausschließlich davon, warum und wann ER mit ihm geredet hat, was das für SEIN (Cuttlers) Leben bedeutet hat - der Dalei Lama wird fast als "Beiwerk" für SEIN Buch gesehen. Entsprechend herablassend (wirklich) spricht er über das geistige Oberhaupt der Tibeter.
==Fazit==
Wer ein (Hör-)Buch vom Dalai Lama lesen will, wird von diesem Werk sehr enttäuscht sein (ich habe viele Bücher von anderen Autoren über Gespräche mit dem Dalai Lama gelesen, die sich sehr stark auf das konzentrieren, was wirklich der Dalai Lama sagt und weitergeben will). Auch gibt es wesentlich bessere Bücher über Meditationsübungen am Arbeitsplatz.
Wer jedoch hören möchte, was speziell der Autor Howard Cutler bei einigen wenigen Interviews mit dem Dalai Lama persönlich erlebt hat und was er glaubt daraus für den Berufsalltag weiter geben zu können, ist mit diesem Buch ganz gut bedient.
Die Seiten auf denen der Dalai Lama dann doch mal zu Wort kommt sind das Interessanteste des ganzen Buches.
Nicht ohne Grund bemerkt Cuttler selber mehrfach, dass der Dalai Lama die ihm gestellten Fragen als dumm und überflüssig belächelt. So ist der Inhalt an nur einigen Stellen interessant, der Rest ist selbstverständliches Geplänkel mit an den Haaren herbeigezogenen Beispielen Cuttlers'.
Das ganze Buch resultiert auf lediglich einer Handvoll Treffen zwischen dem Autor und dem Oberhaupt der Tibeter. Daraus ein Buch zu schreiben und es auch noch so aufzumachen als käme es mehr oder minder aus der direkten Feder des Dalai Lama, halte ich für nicht wirklich seriös.
Alles in allem: Sehr dürftig.
Das hier nicht selbst der Dalai Lama Autor ist, merkt man nur allzu deutlich. Im Buch werden keine neuen Überlegungen angestellt, sondern verschiedene Weisheiten leicht verdaubar zusammengefasst. Nichts desto trotz sind diese durchaus schön dargestellt.
Wer sich aber zuvor schon mit philosophischer Literatur befasst hat, wird hier wenig Neues finden. Da empehle ich eher zeitgenössische Bücher wie von Jürgen Hogeforster "Langsam schneller sein" oder Mitch Albom "Fünf Menschen die dir im Himmel begegnen". Diese Bücher sind auch wunderschön geschrieben, aber enthalten durchaus neuere Aspekte.
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