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Der Glückspilz. Satirischer Roman
 
 
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Der Glückspilz. Satirischer Roman [Gebundene Ausgabe]

Ephraim Kishon
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 300 Seiten
  • Verlag: Langen/Müller; Auflage: 1., Aufl. (1. September 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3784429351
  • ISBN-13: 978-3784429359
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 15,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 410.329 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ephraim Kishon
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Im Mittelpunkt von Ephraim Kishons lang erwartetem urkomischen neuen Roman steht ein vor sich hin dümpelnder Held. Eigentlich wird er ganz gegen seinen Willen und ohne sein Zutun von übergeschnappten Kritikern zum umjubelten Shootingstar gemacht. Sein Aufstieg beschert ihm alles, wovon ein Mann nur träumen kann, aber wie all die anderen bemitleidenswerten Glückspilze der heutigen Gesellschaft erlebt er bald seine unaufhaltsame Selbstzerstörung.
Ein sehr persönliches Buch, eine überraschend intime Bilanz all jener Lebenserfahrungen, über die Kishon bisher noch nie geschrieben hat.

Klappentext

Der lange erwartete neue Roman des weltbekannten Satirikers ist sein persönlichstes literarisches Werk. Mit den humorvollen Abenteuern seines Romanhelden, eines hoffnungslos unbegabten Fernsehstars, zieht Ephraim Kishon eine überraschend intime und humorvolle Bilanz all jener Lebenserfahrungen, die er bisher für sich behielt. Er beschreibt auf seine unverwechselbare Weise die Qualen um den Spießrutenlauf zum Erfolg, ausgeliefert an die übergeschnappten Medien, und die unvermeidlichen Debakel der ebenso unvermeidlichen Dreiecksgeschichten.

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wie das Leben so spielt...., 9. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Glückspilz. Satirischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Ein Arbeitskollege schwärmte mir immer von den großartigen Werken von Epharim Kishon vor - ich wollte es endlich selbst wissen ob die Bücher des geborenen Ungars wirklich so "viel auf den Kasten" haben. Also bestellte ich mir das Buch "Der Glückspilz". Siehe da: Ephraim Kishon hat einen Fan mehr!!

Die Story ist wirklich zum Brüllen komisch: ein bestenfalls drittklassiger Schauspieler (bisherige Glanzrolle: die Rolle als Esel) mit mehr als durchschnittlichen Aussehen, einer Frau, bei der er eher aus Bequemlichkeit als aus Liebe bleibt und deren gemeinsame 23jährige Tochter bilden die Eckpfeiler seines Lebens. Durch einen (un)glücklichen Zufall bekommt er eine Rolle für einen Pilotfilm der eigentlich nie veröffentlicht werden soll (der Produzent wollte nur mit der Hauptdarstellerin ins Bett - doch dazu musste er ihr versprechen eine Serie mit ihr als Hauptdarstellern zu drehen). Doch wie das Leben so spielt wird der Pilotfilm doch ausgestrahlt und durch eine eine erstklassige Bewertung eines angesehenen Filmkritikers mausert sich der Film zum Kultobjekt. Unser Hauptprotagonist Karl Müller bekommt alles was sich ein Star wünscht: Ruhm, Geld und Frauen. Doch natürlich kommt alles anders als man sich denkt. Die Fassade beginnt zu bröckeln und Camillo Lloyd Romanoff (so de Künstlername) wird immer tiefer in den Sog aus Lügen, Sex und Suff hineingezogen.

Schlussendlich wird sich ab alles zum Guten wenden. Neugierig geworden? Dann sollten Sie das Buch kaufen...

Fazit: Ich habe das Buch durchgehend mit einem Grinser im Gesicht gelesen - einfach super!!

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Kurzweiliges, nachdenkliches Vergnuegen, 15. September 2006
Was passiert, wenn ein hoffnungslos unbegabter Schauspieler in einer drittklassigen Fernsehserie den eifersuechtigen Ehemann gibt? Er wird zum Star. Wenn naemlich ein hoffnungslos uebergeschnappter Kritiker ihn zum umjubelten Helden kuert. Doch wie all die anderen bemitleidenswerten Glueckspilze der heutigen Gesellschaft erlebt er bald seine unaufhaltsame Selbstzerstoerung, ist auf den Einband eines der letzten Buecher von Ephraim Kishon geschrieben.

Das Buch Der Glueckspilz ist eine intime Bilanz des Lebens des vor allem in Deutschland bekannten Satirikers. Hier offenbart er die Hoehen und Tiefen eines unterdurchschnittlich talentierten Schauspielers, eines Normalos.

Nicht wie ein Drama, sondern sinuskurvenformig verlaeuft sein satirischer Roman. So nehmen sich die Kapitelueberschriften von Tiefpunkt, die Wende bis hin zu Siegeszug, Im Himmel und Das schwarze Loch und schliesslich Happy End als Richtungsmesser fuer die Geschichte aus.

In seinem Werk kommt er zu so manch philosophischen Gedanken, der die zwischenmenschlichen Beziehungen auslotet: Ein Mann, der keine Angst vor seiner Frau hat, ist kein Mann.

Oder aber: Manchmal haelt das Schicksal haarstreubende Ueberraschungen fuer uns bereit und der liebe Gott kann auch nicht alle unsere Fragen beantworten, wahrscheinlich weil er mit seinem geliebten Universum ueberfordert ist.

Im Grunde genommen ist der Glueckspilz des Buches ein armes Wuerstchen, das seine Fehler erkennt, aber nicht umhin kann sich der menschlichen Schwaeche hinzugeben: Die Scham, die sich zu meiner Depression gesellte, gab mir den Rest. Dass sie, mein herzensgutes Hildelein, am Krankenbett meines alten Vaters sass, waehrend ich im Hotel mit 9,5 Promille in Carlas Popo biss, oh ja, ich hatte alles verdient, was das Schicksal fuer mich bereithielt.

Das Buch hat zahlreiche lustige, traurige Wendungen parat. Schliesslich laesst Kishon seinen Protagonisten am Ende folgendes Fazit ziehen. Vielleicht sogar ueber sein eigenes Leben? Auf dem letzten Absatz daemmerte mir, dass der Gelehrte keineswegs ein Hellseher war, sondern einfach nur die grundlegenden Eigenschaften eines ganz gewoehnlichen Menschen beschrieb, eines Mannes, wie ich ihn gerade im Spiegel gesehen hatte. Und so liess er mich wissen, dass meine wahnwitzige Geschichte eigentlich eine ganz alltaegliche Geschichte ist.

Kurzweiliges, nachdenkliches Vergnuegen.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Glückspilz ist jeder der dieses Buch liest / gelesen hat, 30. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Glückspilz. Satirischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Kishon wieder einmal von seiner besten Seite, diesmal als der große Schauspieler Camillo Lloyd Romanoff ;)
Wie des öfteren wird auf die menschlichen Schwächen eingegangen.
Mehr will ich jetzt dazu nicht sagen, einfach selber lesen - es ist nur zu empfehlen.
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