Noch nie waren die Menschen medizinisch so gesund und doch fühlen sie sich kränker denn je, heisst es im Buch. Und wer hat nicht selbst ständig das Gefühl, mehr für die Gesundheit tun zu müssen. Der Autor zeigt, dass eine gigantische Industrie davon lebt, uns ein schlechtes Gewissen einzureden. So werden Diäten, Therapien und Ratgeber verkauft, die den Weg zu einem gesünderem Leben versprechen.
Werner Bartens zeigt, dass es auch anders und vor allem besser geht, dass es gar nicht nötig ist, entbehrungsreiche Diäten zu machen, Alkohol zu meiden oder sich in Fitnessstudios zu quälen. Das halten die Wenigsten auf Dauer durch und es bringt oft nur Frust.
Stattdessen plädiert er dafür, in sich rein zu hören, zu sich selbst nett zu sein und heraus zu finden, was einem guttut. Und das sind meist viel einfachere Dinge, als man glaubt: einfach mal ausschlafen, ein Spaziergang an frischer Luft, die Pflege von menschlichen Beziehungen, die einen in schwierigen Zeiten auffangen können, oder ein gutes Essen mit Freunden. Das klingt natürlich recht simpel, aber viele nehmen sich gerade dafür keine Zeit und hasten lieber nach einem anstrengenden Arbeitstag noch ins Fitnessstudio.
Fazit: Medizin muss nicht nur bitter sein, es gibt auch unbeschwertere Wege zum Glück. Ohne schlechtes Gewissen und ohne den Einfluss der Diät,- Wellness- und Pharmaindustrie lebt es sich nur nur entspannter, sonder auch besser.