Pressestimmen
»[...] schildert Yglesias aus distanzierter, gerade darum aber umso ergreifenderer Perspektive. Es ist unnötig, den Schmerz in grosse Worte zu packen. Tränen, zitternde Stimmen, letzte Worte, ob gesagt oder nicht gesagt, lassen mehr als deutlich erkennen, um was es hier geht.« NZZ, 13.10.2010 »Aber trotz des extrem hohen Taschentuchverbrauchs entlässt diese traurige, schöne Geschichte einen nicht ausgewrungen und erschöpft, sondern am Ende doch bereichert. ... ich bin froh, dass mir dieses Buch nicht entgangen ist.« Antje Deistler, WDR2, 23.5.10 »Ein genialer Coup, der zeigt, welche Kraft eine bedingungslose Liebe freisetzen kann.« Brigitte, 5.5.2010 »... er benötigt weder ein umfangreiches Personal noch einen Griff in die erzähltechnische Trickkiste, um das zu schaffen, was wir vor uns haben: einen brillanten, lebensklugen, zutiefst menschlichen Roman, der ohne jede Sentimentalität Leben, Lieben und Sterben seiner Protagonisten inszeniert.« Christoph Schröder, Süddeutsche Zeitung, 7.4.2010 »Ein Buch gelesen. Geweint. Kommt ja auch nicht so häufig vor. Hat nicht nur mit dem Tod zu tun.« Elke Schmitter, Der Spiegel, 12.04.2010 »Wo Glück ist, fehlen nicht selten die Worte. Wo sich kein vergebliches Sehnen und Begehren breit macht, fehlt oft die Inspiration. Rafael Yglesias zeigt, dass es nicht das Krisenhafte braucht, um einen spannungsvollen Roman über die Ehe zu schreiben, der tieftraurig ist und lustig und lehrreich. « Karolin Jacquemain, Hamburger Abendblatt, 05.08.2010 »Ein intimes, ein rührendes Buch.« Annabelle, 10.03.2010 »Yglesias hat zu einer Wahrhaftigkeit des Schreibens gefunden, die einem beim Lesen manchmal den Atem stocken lässt.« Ulrike Frenkel, Stuttgarter Zeitung, 16.04.2010 »Rafael Yglesias hat ein bewegendes Buch geschrieben über das Sterben und den Schmerz des Zurückbleibenden. Und ganz nebenbei mit dem Vorurteil aufgeräumt, in einer glücklichen Ehe müsse es immer harmonisch zugehen.« Marion Lühe, MAZ, 15.05.2010 Eine Love Story ohne Ryan-O'Neal-Kitsch, ein Roman stattdessen, der seine beiden Protagonisten Margaret und Enrique auf jenem Weg begleitet, an dessen Ende schon Philemon und Baucis winkend auf sie warten.« Marko Martin, Rheinischer Merkur, 19.04.2010 »Am meisten Gewinn hat man von diesem Roman wohl, wenn man ihn als Beschreibung einer großen emotionalen Reise liest.. Sie mündet in einen Schluss, der einen sehr beschäftigen kann. In einer Parallelmontage bringt Rafael Yglesias auf den letzten Seiten den Moment des ersten Sexes mit dem Augenblick von Margarets Sterben zusammen...tieftraurigen wie lustigen, so lehrreichen wie nahe gehenden Romans.« Dirk, Knipphals, Die Tageszeitung, 10./11.04.2010 »»Glückliche Ehe« ist ein bewegendes Buch.« Sebastian Fasthuber, Falter, 17.03.2010 »In Zeiten, wo kaum noch jemand willens oder in der Lage zu sein schein, eine über Jahrzehnte dauernde Ehe zu führen, in Zeiten, wo bei jeder kleinen Krise der Scheidungsrichter bemüht wird, ist dieses Buch ein ermutigendes Zeugnis.« Winfried Stanzick, bookreport.de, 27.04.2010 »In seinem grandiosen Roman gelingt es Yglesias, über die Liebe und deren Bedingungen, über den Tod und das Glück auf eine Weise zu schreiben, die jederzeit eindringlich, aber niemals sentimental ist. Fabelhaft!« Journal Frankfurt, 25.03.2010 »Dieser wunderbare Roman ist eines der schönsten Bücher über das Zusammenleben von Mann und Frau, das ich in den letzten Jahren gelesen habe.« Winfried Stanzick, libri, 27.04.2010 »Das ist wirkliche, tief empfundene Intimität.« New York Times »Geschichten über die Ehe sind die ältesten der Welt, aber in Yglesias' zärtlicher, zugleich komischer und reumütiger Schilderung wird eine lebenslange Beziehung zur Geschichte des Lebens an sich.« Wall Street Journal »...ein trauriger und heiterer, ein wunderbarer Roman. Dessen Held ein Schriftsteller ist, der mehr kann, als sein Autor von ihm behauptet: Denn all die feinen Beobachtungen, die tiefen Erkenntnisse, mit denen er uns im Verlauf des Buches bedacht hat, rühren von seiner Fähigkeit her, seine Mitmenschen als literarische Figuren zu betrachten (ja, zuweilen sogar sich selbst). Sie also gelten zu lassen, wie sie sind, und nicht nur auf sich zu beziehen. Literatur also als Schule der Menschenfreundlichkeit.« Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 14.06.2010 Stimmen aus dem Buchhandel »Ich finde, dass "Glückliche Ehe" ein großartiges Buch ist. Ein reifes, wunderbar erzähltes Buch, voller Leben und Liebe, berührend, herzerwärmend - einfach ganz groß!!!« Frank Menden (Thalia Buchhandlung, Ballindamm, Hamburg) »Ich bin restlos begeistert! Dieses Buch ist ein echter Glücksfall. Ich weiß nicht, was ich noch sagen soll. Man kann nur mit Superlativen um sich schmeißen. Also gratuliere ich herzlich und freue mich auf das Erscheinen.« Diana Pietruschka (Mayersche Buchhandlung, Köln) »Selten habe ich eine so intensive "Innenansicht" einer Ehe gelesen, die durch den Krebstod der geliebten Frau nach 30 Jahren zu Ende geht. Und der Autor schafft es, bei aller deutlichen Krankheitsschilderung dennoch eine zarte Geschichte zu erzählen, deren Essenz heißt: verschiebe nie ein wichtiges Gespräch, der richtige Zeitpunkt ist: JETZT!« Franziska Bickel (Buchhandlung Vogel, Schweinfurt) »Eine herzergreifende, bewegende Geschichte, die unter die Haut geht. Große Klasse!« Regina Gabrich (Buchhandlung Schläfke, Obernburg) »Je mehr man liest, umso intensiver ist man in diesem packenden Eheportrait gefangen - nicht zuletzt Dank des gelungenen Erzählkonzeptes, die Geschichte vom Anfang, bis zum schonungslos, aber dadurch umso ergreifenderen Ende parallel zu erzählen.« Tobias Wrany (Buchhandlung Jost, Bonn) »Ein ergreifend schönes Buch, berührend erzählt, ein Highlight in diesem Frühjahr!« Gisela Meyer (Buchhandlung Lesezeichen, Roetgen)
Kurzbeschreibung
»Glückliche Ehe« ist die Geschichte einer fast dreißigjährigen Ehe, von ihren beschwingten Anfängen bis zu ihrem durch Krebs erzwungenen Ende. Die Leichtigkeit und Komik des Kennenlernens in den ersten Wochen wechselt dabei ab mit den bitteren, aber auch erfüllten letzten Monaten von Margarets Leben, als sie sich von Familie und Freunden verabschiedet - und von ihrem Mann Enrique. Als der 21-jährige Enrique Sabas im wildromantischen Manhattan der Siebzigerjahre auf die drei Jahre ältere Margaret Cohen trifft, weiß er, dass sie die Liebe seines Lebens ist. Doch die familiären Gegensätze könnten größer nicht sein: Er ist ein literarisches Wunderkind, ein eigenbrötlerischer Schulabbrecher, der sich ganz dem Leben der Boheme hingibt, wohingegen die lebhafte, attraktive Margaret aus einem bürgerlichen Haushalt kommt und die kontrollierte Emotionalität ihrer Mutter geerbt hat. Die erotischen Abenteuer und Missgeschicke in den ersten Wochen ihres Kennenlernens sind verwoben mit Szenen ihrer Ehe - die Erziehung der Kinder, der Verlust eines Elternteils, die Versuchungen eines allzu leichten Seitensprungs -, bevor Margaret mit Mitte fünfzig ihrer Krebserkrankung erliegt. Eine wahrhaftige Geschichte über ein gemeinsames Leben - und darüber, was eine glückliche Ehe ausmacht.
