Ich habe auch die anderen Bücher mit Kurzgeschichten von Titus MÜller gelesen und fand sie schön und lebensnah. Daher bestellte ich mir auch dieses Buch. Aber es unterecheidet sich von den anderen Büchern. Titus Müller schreibt sehr lebensnah aus seinem eigenen Erleben als Mensch und als Christ. Er schreibt über ein Leben in einer medialen Welt, über sein Umdenken und auch über Veränderungen in seinem Leben. Er hinterfragt sein Konsumverhalten kritisch, er hinterfragt seinen Medienkonsum und das Leben allgemein. Aber er beschreibt auch, welche Konsequenzen es für seinen Alltag hat, wie er inzwischen, zusammen mit seiner Frau, lebt und das Leben genießt. Wie er die Umwelt anders wahrnimmt. Schon in seinen anderen Büchern empfinde ich Titus Müller als einen nachdenklichen Menschen, der sensibel seine Umwelt wahrnimmt, sich Gedanken darüber macht und diese beschreibt. In diesem Buch wirkt er aber noch gereifter, er ist sich seiner Schwächen bewusst und stellt sich dem Leben. Ich kann das Buch absolut empfehlen. Es liest sich gut und regt zum nachdenken an. Ich habe es schon verschenkt und werde es sicher noch öfters verschenken, weil es wert ist, gelesen zu werden. Da der Autor bei sich selber bleibt hat das Buch nicht den Charakter des erhobenen Zeigefingers.