Man denkt sich beim Anhören diverser Musiktiteln wie "Spiegel TV", oder Auslandsjournal", die im deutschen Fernsehen als Vor- oder Nachspann laufen: groovt eigentlich ganz nett, sind das nur kurze Jingles oder verbergen sich dahinter ganze Songs von entsprechend längerer Laufzeit? Und wenn ja, wie hören die sich denn an? Neben der Zusammenstellung der populären Serientitel wie in "Generation Fernsehkult 1+2" erscheint mit "Give Peas A Chance" so etwas wie die Version für die Rare - Groove - Anhänger. Denn viele dieser Aufnahmen sind bislang noch nicht auf CD erschienen. Eingespielt wurden diese Tracks meist von renommierten Jazz - Musikern aus Deutschland, die aus monetären Gründen ihr Talent für diese Auftragsarbeiten einsetzten. Musiker wie Paul Kuhn, Dieter Reith oder Hartmut Kiesewetter mögen noch geläufig sein, doch wer kennt noch Künstler wie Freddy Gigele ("Polizeiruf 110"), George Fenton & Ken Freman ("Mobil Unit" - "Spiegel TV") oder G. Grant / S. Parks ("Good Company" - "Auslandsjournal")?
Neben diesen finden sich noch viele andere - auch obskure - Pretiosen aus den 60er und 70er Jahren, die ihren Einsatz zwar im TV fanden, hier aber endlich auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Schon aus historischen Gründen (neben der schieren Qualität der jazzigen Grooves) ein dickes Lob.