Giuseppe Sinopoli

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Biografie

Giuseppe Sinopoli wurde am 2. November 1946 in Venedig geboren. Er studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt Musik und gleichzeitig auf Wunsch seines Vater in Padua Medizin. Er promovierte 1972 mit einer Arbeit über kriminelle Anthopologie und mit einer Arbeit über das Zusammenspiel physiologischer und akustisch-mentaler Komponenten der menschlichen Wahrnehmung. Das Musikstudium in Venedig stellte sich für Sinopoli als unergiebig heraus, weshalb er 1968 Sommerkurse in Darmstadt bei Karlheinz Stockhausen und Bruno Maderna besuchte. Auf den Geschmack gekommen, vertiefte er seine Kenntnisse ... Lesen Sie mehr

Giuseppe Sinopoli wurde am 2. November 1946 in Venedig geboren. Er studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt Musik und gleichzeitig auf Wunsch seines Vater in Padua Medizin. Er promovierte 1972 mit einer Arbeit über kriminelle Anthopologie und mit einer Arbeit über das Zusammenspiel physiologischer und akustisch-mentaler Komponenten der menschlichen Wahrnehmung. Das Musikstudium in Venedig stellte sich für Sinopoli als unergiebig heraus, weshalb er 1968 Sommerkurse in Darmstadt bei Karlheinz Stockhausen und Bruno Maderna besuchte. Auf den Geschmack gekommen, vertiefte er seine Kenntnisse von 1969-73 an der Accademia Musicale Chigiana in Siena bei Franco Donatoni, wurde dessen Assistent und schloss schließlich die Ausbildung mit Dirigier-Meisterkursen bei Hans Swarowsky in Wien ab. Im Laufe der siebziger Jahre wurde er zunächst durch seine kompositorischen Aktivitäten bekannt, erhielt unter anderem Aufträge von Festspielen in Frankreich, den Niederlanden und Deutschland (Donaueschingen). Seine Oper "Lou Salomé" wurde im Mai 1981 an der Bayerischen Staatsoper in München uraufgeführt.

Im Jahr 1972 wurde Sinopoli Dozent für zeitgenössische und elektronische Musik am Konservatorium von Venedig, orientierte sich aber gleichzeitig nach Wien und gründete 1975 das Bruno Maderna-Ensemble. Seit Mitte der Siebziger machte er sich neben der kompositorischen Tätigkeit zunehmend auch als Dirigent einen Namen. Zu wichtigen Stationen seiner Karriere wurden Aufführungen von Verdis "Aida" 1976 und von Puccinis "Tosca" 1977 in Venedig. 1980 debütierte er mit Verdis "Macbeth" an der Deutschen Oper Berlin, mit "Aida" an der Hamburgischen Staatsoper und mit Verdis "Attila" an der Wiener Staatsoper. 1983 stellte Sinopoli sich als Operndirigent in London (mit Puccinis "Manon Lescaut") und 1985 an der Metropolitan Opera New York ("Tosca") vor. 1994 schließlich debütierte er an der Scala mit Richard Strauss' "Elektra". Außerdem trat er seit seinem Bayreuth-Debüt 1985 ("Tannhäuser") regelmäßig im Rahmen der Festspiele auf. 1994 dirigiert er dort den "Parsifal", sechs Jahre später den "Ring".

Darüber hinaus war Giuseppe Sinopoli regelmäßig Gast der Salzburger Festspiele, der Internationalen Musikfestwochen Luzern, des Schleswig-Holstein Musik Festivals und der großen Opernhäuser in New York, London, Mailand, Wien und Berlin. 1990 übernahm er die künstlerische Leitung der Festspiele "Taormina Arte". Sinopoli war ein weltweit gefragter Star am Pult. Er dirigiert die Berliner und Wiener Philharmoniker, das New York Philharmonic Orchestra, die Orchester der Deutschen Oper Berlin, der Accademia di Santa Cecilia und das Londoner Philharmonia Orchestra und die Staatskapelle Dresden. Von 1983 bis 1987 war er Chefdirigent des Orchesters der Accademia di Santa Cecilia in Rom. Das Philharmonia Orchestra ernannte ihn 1984 zu seinem Chefdirigenten und drei Jahre darauf zum Musikdirektor (bis 1994). Von 1992 an stand er auch an der Spitze der traditionsreichen Staatskapelle Dresden, die 1998 ihr 450jähriges Bestehen feierte.

Am 20. April 2001 brach Giuseppe Sinopoli überraschend beim Dirigieren während des dritten Aktes von "Aida" in der Deutschen Oper Berlin zusammen und starb an den Folgen eines Herzinfarktes. Giuseppe Sinopoli nahm zwei Jahrzehnte lang für Deutsche Grammophon auf. Seine Diskographie umfasst zahlreiche preisgekrönte Einspielungen wie Puccinis "Manon Lescaut", "Madame Butterfly" und "Tosca", Verdis "La Forza del Destino", Wagners "Tannhäuser" sowie Richard Strauss' "Salome" und "Elektra". Darüber hinaus entstanden hoch gelobte Einspielungen mit Orchestermusik, darunter Tschaikowskys "Symphonie Nr. 6", Mahlers "Symphonie Nr. 9" und die Schumann-Symphonien. Zu seinen jüngeren Veröffentlichungen zählen Aufnahmen mit Werken von Busoni, Liszt und Bruckner mit der Staatskapelle Dresden sowie Wagners "Fliegender Holländer" mit dem Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin. 1994 wurde Giuseppe Sinopoli für seine Verdienste um die Kultur und die Musik das Große Verdienstkreuz verliehen, die höchste Auszeichnung des Landes Italiens.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Giuseppe Sinopoli wurde am 2. November 1946 in Venedig geboren. Er studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt Musik und gleichzeitig auf Wunsch seines Vater in Padua Medizin. Er promovierte 1972 mit einer Arbeit über kriminelle Anthopologie und mit einer Arbeit über das Zusammenspiel physiologischer und akustisch-mentaler Komponenten der menschlichen Wahrnehmung. Das Musikstudium in Venedig stellte sich für Sinopoli als unergiebig heraus, weshalb er 1968 Sommerkurse in Darmstadt bei Karlheinz Stockhausen und Bruno Maderna besuchte. Auf den Geschmack gekommen, vertiefte er seine Kenntnisse von 1969-73 an der Accademia Musicale Chigiana in Siena bei Franco Donatoni, wurde dessen Assistent und schloss schließlich die Ausbildung mit Dirigier-Meisterkursen bei Hans Swarowsky in Wien ab. Im Laufe der siebziger Jahre wurde er zunächst durch seine kompositorischen Aktivitäten bekannt, erhielt unter anderem Aufträge von Festspielen in Frankreich, den Niederlanden und Deutschland (Donaueschingen). Seine Oper "Lou Salomé" wurde im Mai 1981 an der Bayerischen Staatsoper in München uraufgeführt.

Im Jahr 1972 wurde Sinopoli Dozent für zeitgenössische und elektronische Musik am Konservatorium von Venedig, orientierte sich aber gleichzeitig nach Wien und gründete 1975 das Bruno Maderna-Ensemble. Seit Mitte der Siebziger machte er sich neben der kompositorischen Tätigkeit zunehmend auch als Dirigent einen Namen. Zu wichtigen Stationen seiner Karriere wurden Aufführungen von Verdis "Aida" 1976 und von Puccinis "Tosca" 1977 in Venedig. 1980 debütierte er mit Verdis "Macbeth" an der Deutschen Oper Berlin, mit "Aida" an der Hamburgischen Staatsoper und mit Verdis "Attila" an der Wiener Staatsoper. 1983 stellte Sinopoli sich als Operndirigent in London (mit Puccinis "Manon Lescaut") und 1985 an der Metropolitan Opera New York ("Tosca") vor. 1994 schließlich debütierte er an der Scala mit Richard Strauss' "Elektra". Außerdem trat er seit seinem Bayreuth-Debüt 1985 ("Tannhäuser") regelmäßig im Rahmen der Festspiele auf. 1994 dirigiert er dort den "Parsifal", sechs Jahre später den "Ring".

Darüber hinaus war Giuseppe Sinopoli regelmäßig Gast der Salzburger Festspiele, der Internationalen Musikfestwochen Luzern, des Schleswig-Holstein Musik Festivals und der großen Opernhäuser in New York, London, Mailand, Wien und Berlin. 1990 übernahm er die künstlerische Leitung der Festspiele "Taormina Arte". Sinopoli war ein weltweit gefragter Star am Pult. Er dirigiert die Berliner und Wiener Philharmoniker, das New York Philharmonic Orchestra, die Orchester der Deutschen Oper Berlin, der Accademia di Santa Cecilia und das Londoner Philharmonia Orchestra und die Staatskapelle Dresden. Von 1983 bis 1987 war er Chefdirigent des Orchesters der Accademia di Santa Cecilia in Rom. Das Philharmonia Orchestra ernannte ihn 1984 zu seinem Chefdirigenten und drei Jahre darauf zum Musikdirektor (bis 1994). Von 1992 an stand er auch an der Spitze der traditionsreichen Staatskapelle Dresden, die 1998 ihr 450jähriges Bestehen feierte.

Am 20. April 2001 brach Giuseppe Sinopoli überraschend beim Dirigieren während des dritten Aktes von "Aida" in der Deutschen Oper Berlin zusammen und starb an den Folgen eines Herzinfarktes. Giuseppe Sinopoli nahm zwei Jahrzehnte lang für Deutsche Grammophon auf. Seine Diskographie umfasst zahlreiche preisgekrönte Einspielungen wie Puccinis "Manon Lescaut", "Madame Butterfly" und "Tosca", Verdis "La Forza del Destino", Wagners "Tannhäuser" sowie Richard Strauss' "Salome" und "Elektra". Darüber hinaus entstanden hoch gelobte Einspielungen mit Orchestermusik, darunter Tschaikowskys "Symphonie Nr. 6", Mahlers "Symphonie Nr. 9" und die Schumann-Symphonien. Zu seinen jüngeren Veröffentlichungen zählen Aufnahmen mit Werken von Busoni, Liszt und Bruckner mit der Staatskapelle Dresden sowie Wagners "Fliegender Holländer" mit dem Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin. 1994 wurde Giuseppe Sinopoli für seine Verdienste um die Kultur und die Musik das Große Verdienstkreuz verliehen, die höchste Auszeichnung des Landes Italiens.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Giuseppe Sinopoli wurde am 2. November 1946 in Venedig geboren. Er studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt Musik und gleichzeitig auf Wunsch seines Vater in Padua Medizin. Er promovierte 1972 mit einer Arbeit über kriminelle Anthopologie und mit einer Arbeit über das Zusammenspiel physiologischer und akustisch-mentaler Komponenten der menschlichen Wahrnehmung. Das Musikstudium in Venedig stellte sich für Sinopoli als unergiebig heraus, weshalb er 1968 Sommerkurse in Darmstadt bei Karlheinz Stockhausen und Bruno Maderna besuchte. Auf den Geschmack gekommen, vertiefte er seine Kenntnisse von 1969-73 an der Accademia Musicale Chigiana in Siena bei Franco Donatoni, wurde dessen Assistent und schloss schließlich die Ausbildung mit Dirigier-Meisterkursen bei Hans Swarowsky in Wien ab. Im Laufe der siebziger Jahre wurde er zunächst durch seine kompositorischen Aktivitäten bekannt, erhielt unter anderem Aufträge von Festspielen in Frankreich, den Niederlanden und Deutschland (Donaueschingen). Seine Oper "Lou Salomé" wurde im Mai 1981 an der Bayerischen Staatsoper in München uraufgeführt.

Im Jahr 1972 wurde Sinopoli Dozent für zeitgenössische und elektronische Musik am Konservatorium von Venedig, orientierte sich aber gleichzeitig nach Wien und gründete 1975 das Bruno Maderna-Ensemble. Seit Mitte der Siebziger machte er sich neben der kompositorischen Tätigkeit zunehmend auch als Dirigent einen Namen. Zu wichtigen Stationen seiner Karriere wurden Aufführungen von Verdis "Aida" 1976 und von Puccinis "Tosca" 1977 in Venedig. 1980 debütierte er mit Verdis "Macbeth" an der Deutschen Oper Berlin, mit "Aida" an der Hamburgischen Staatsoper und mit Verdis "Attila" an der Wiener Staatsoper. 1983 stellte Sinopoli sich als Operndirigent in London (mit Puccinis "Manon Lescaut") und 1985 an der Metropolitan Opera New York ("Tosca") vor. 1994 schließlich debütierte er an der Scala mit Richard Strauss' "Elektra". Außerdem trat er seit seinem Bayreuth-Debüt 1985 ("Tannhäuser") regelmäßig im Rahmen der Festspiele auf. 1994 dirigiert er dort den "Parsifal", sechs Jahre später den "Ring".

Darüber hinaus war Giuseppe Sinopoli regelmäßig Gast der Salzburger Festspiele, der Internationalen Musikfestwochen Luzern, des Schleswig-Holstein Musik Festivals und der großen Opernhäuser in New York, London, Mailand, Wien und Berlin. 1990 übernahm er die künstlerische Leitung der Festspiele "Taormina Arte". Sinopoli war ein weltweit gefragter Star am Pult. Er dirigiert die Berliner und Wiener Philharmoniker, das New York Philharmonic Orchestra, die Orchester der Deutschen Oper Berlin, der Accademia di Santa Cecilia und das Londoner Philharmonia Orchestra und die Staatskapelle Dresden. Von 1983 bis 1987 war er Chefdirigent des Orchesters der Accademia di Santa Cecilia in Rom. Das Philharmonia Orchestra ernannte ihn 1984 zu seinem Chefdirigenten und drei Jahre darauf zum Musikdirektor (bis 1994). Von 1992 an stand er auch an der Spitze der traditionsreichen Staatskapelle Dresden, die 1998 ihr 450jähriges Bestehen feierte.

Am 20. April 2001 brach Giuseppe Sinopoli überraschend beim Dirigieren während des dritten Aktes von "Aida" in der Deutschen Oper Berlin zusammen und starb an den Folgen eines Herzinfarktes. Giuseppe Sinopoli nahm zwei Jahrzehnte lang für Deutsche Grammophon auf. Seine Diskographie umfasst zahlreiche preisgekrönte Einspielungen wie Puccinis "Manon Lescaut", "Madame Butterfly" und "Tosca", Verdis "La Forza del Destino", Wagners "Tannhäuser" sowie Richard Strauss' "Salome" und "Elektra". Darüber hinaus entstanden hoch gelobte Einspielungen mit Orchestermusik, darunter Tschaikowskys "Symphonie Nr. 6", Mahlers "Symphonie Nr. 9" und die Schumann-Symphonien. Zu seinen jüngeren Veröffentlichungen zählen Aufnahmen mit Werken von Busoni, Liszt und Bruckner mit der Staatskapelle Dresden sowie Wagners "Fliegender Holländer" mit dem Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin. 1994 wurde Giuseppe Sinopoli für seine Verdienste um die Kultur und die Musik das Große Verdienstkreuz verliehen, die höchste Auszeichnung des Landes Italiens.

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