Die wenig attraktive Gisela lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in einer Hochhaussiedlung. Beide arbeiten, doch zu Wohlstand sind sie nicht gekommen. Georg und Paul sind beide arbeitslos und vertreiben sich die Zeit damit Autofahrer zu ärgern und junge Mädchen anzubaggern. Darin ist Georg ein rechter Draufgänger, der nichts anbrennen lässt. Mehr aus einer Laune heraus fragt er Gisela im Supermarkt, ob sie zu einer Party kommen wolle. Das triste Leben satt und sich nach etwas Abwechslung sehnend, kommt Gisela überraschenderweise zu dieser Party. Georg ist wieder mit seinen jungen Dingern beschäftigt, aber der ruhige Paul scheint Gisela zu gefallen. Und auch Paul gefällt Gisela. Eine lockere rein sexuelle Beziehung beginnt. Irgendwie scheint dies Georg nicht zu gefallen und er sorgt dafür, das Gisela's Mann davon erfährt. Der darauf folgende Ehestreit führt dazu, das Gisela mit Sohn für eine Nacht bei Paul schläft, aber der kann ihr keine Zukunft bieten. Eine Annäherung an Georg führt auch ins Leere und Gisela führt ihre langweilige Ehe weiter wie zuvor.
Die Handlung ist einfach gestrickt. Eine vernachlässigte Ehefrau sucht und findet Abwechslung, ohne den Lebensweg zu ändern. Im Ghetto des Alltäglichen sieht ein Tag wie der andere aus, sieht alles grau aus. Fehlende Ziele heißt fehlende Perspektiven, heißt Perspektivenlosigkeit. Man wohnt, isst, hat Sex, hat Hartz IV; schöne heile Welt. Ein äußerst authentisch wirkender Film und deshalb so bedrückend.