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Girlfight - Auf eigene Faust
 
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Girlfight - Auf eigene Faust

Michelle Rodriguez , Jaime Tirelli , Karyn Kusama    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 11,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Michelle Rodriguez, Jaime Tirelli, Paul Calderon
  • Regisseur(e): Karyn Kusama
  • Komponist: Theodore Shapiro
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Senator Home Entertainment (Vertrieb Universum Film)
  • Erscheinungstermin: 5. Januar 2009
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 106 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001C05M78
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 34.992 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Regieneuling Karyn Kusama erzählt die einfache, aber packende Geschichte einer jungen Frau in Brooklyn, deren aggressive Impulse in der Schule sowie ihre Neigung, ihre Wut körperlich zum Ausdruck zu bringen, sie dazu veranlassen, als Boxerin zu trainieren. Zuerst versucht ihr Trainer, es ihr auszureden, aber angesichts ihrer Entschlossenheit wie auch ihrer physischen Fähigkeiten, überlegt er es sich schließlich doch anders. Diane, gespielt von Michelle Rodriguez, ist ein missmutiger Blitzableiter für unvermittelte Aggression. Sie entdeckt, dass das Boxen ihr ein Gefühl der persönlichen Würde vermittelt -- sowohl beim Training als auch beim Verfeinern ihrer Fertigkeiten -- das auch in ihren Alltag überzugehen scheint, trotz der ablehnenden Haltung ihres gewalttätigen Vaters. Die Geschichte, die Kusama hier erzählt, ist nicht neu. Sie erzählt sie aber mit einem Sinn für Leidenschaft und Selbstwertgefühl in einem für Frauen noch recht unerforschten Gebiet. Obwohl eine romantische Nebenhandlung wie nachträglich angeheftet daherkommt -- Diane muss gegen den Jungen in den Ring, den sie liebt -- ist Girlfight ein einnehmender, ja geradezu rührender Film. --Marshall Fine

Produktbeschreibungen

G - Girlfight

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Viel besser als erwartet 30. Juni 2003
Von realkenai & family TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Handlung (ohne zu viel zu verraten):
Diana Guzman (Michelle Rodriguez) gehört eindeutig zu den Verlierern: Gestraft mit einem Vater der Marke Macho-Alki, die Mutter durch Suizid verloren, selbst von ihrer besten (weil einzigen) Freundin verraten fristet sie Perspektiv- und Illusionslos ihr Dasein in einem schäbigen hauptsächlich von Latinos bewohnten Vorort New Yorks, möchte eigentlich nur eins - nämlich in Ruhe gelassen werden. Verletzt jemand diese Regel bekommt er - unabhängig von Alter und Geschlecht - direkt "was auf die Nase".
Das diese Argumentationsmethode vielleicht in Hollywood, keinesfalls aber im wahren Leben als Option Nr. 1 angewandt werden sollte, erfährt sie schmerzlich als ihr der Schulverweis droht. Doch auch das ist Diana erst mal relativ schnurz, mit ihren Noten wird sie später eh keinen "reißen" können - Ziellos hat sie sich längst in die Rolle der ewigen Verliererin gefügt.
Ein typischer Fall mangelnden Selbstwertgefühls also.
Immerhin bleibt ihr der Bruder. Mit dem liegt sie zwar auch im Dauerzwist, doch unter dieser Fassade ist deutlich eine Menge gegenseitige Zuneigung zu erkennen. Dem armen Kerl geht's nämlich auch nicht viel besser. Eigentlich eher den schönen Künsten zugewandt, wird er vom Vater ("Ein Mann muss sich wehren können") in den Ring gezwungen.
Eines Tages sieht sie ihn in seinem Box-Club ungerecht behandelt. Es kommt was kommen muss - Boxer hin oder her - der Bad Guy kriegt ordentlich eins auf die Nase und geht zu Boden; das fachkundige Publikum ist angesichts ihres Mutes und der demonstrierten Schlagkraft begeistert.
Als Diana diese anerkennenden Reaktionen realisiert steht für sie fest - "Ich will Boxen, und zwar richtig!!!"
Ob und in welcher Form sie dieses Ziel in den verbleibenden 90 Filmminuten erreicht verrate ich - wie oben versprochen - nicht, doch ihr könnt euch sicher vorstellen - sie hat noch viele Stolpersteine zu überwinden.

State:
Michelle Rodriguez fiel mir erstmals in "The Fast and the Furious" positiv auf, gefiel mir dann in ihrer Rolle als Kampftruppfurie in "Resident Evil" dermaßen gut, dass ich unbedingt weitere Filme mit ihr sehen wollte. So bestellte ich denn "Girlfight", den ich einige Zeit vorher, ihn - entsprechend der Coverbeschreibung - als tumben Schlägerfilm abtuend, schon von der "Habenwollliste" gestrichen hatte, wegen ihr denn doch noch.
Und - Surprise! - Michelle sei gedankt! - wurde wirklich positiv überrascht. Das vermeintliche Haudraufmovie entpuppte sich als geniale Detailaufnahme einer verlorenen Jugend in einem tristen, Chancen hemmenden Umfeld und der inneren Kraft, die einen abstürzenden Menschen dann doch noch im letzten Moment das rettende Seil ergreifen lässt - auch wenn er sich unter Aufbietung aller Kraft schlussendlich alleine daran hoch hangeln muss.
Die Regisseurin Karyn Kusama präsentiert uns hier ein rundum gelungenes, sehr gut durchdachtes Werk, welches auf dumme Klischees fast vollständig verzichtet, eine dichte Atmosphäre (inhaltlich, bei der Ausleuchtung und auch durch die Wahl der Drehorte) aufbaut, insbesondere bei den Kampfszenen geniale Kameraeinstellungen bietet, mit einem immer passenden (wenn auch in meinen Ohren nicht sonderlich schönen) Soundtrack unterlegt ist und mit zwar weitgehend unbekannten, aber durch die Bank ihre Rollen perfekt spielenden Schauspielern aufwartet: Jaime Tirelli, der den Trainer Dianas spielt, ist vielleicht dem einen oder anderem aus "Carlito's Way" bekannt, Paul Calderon, in der Rolle des Vaters, trat u. a. schon in "Pulp Fiction und "Copland" in Erscheinung. Und da wären wir wieder bei Michelle Rodriguez: In Haudraufrollen ist sie - keine Frage - topp, doch in "Girlfight", ihrem Erstling, darf sie noch zeigen, dass sie auch eine wirklich gute ausdrucksstarke Schauspielerin ist. Ihre Fassungslosigkeit beim Verrat der Freundin, die erstmalige Erkenntnis anerkannt zu werden (nach dem Schlag in der Boxhalle), Verzweiflung in Liebesdingen, Überwindung und anschließender Stolz, wenn sie sich gegenüber Lehrern endlich einmal vernünftig und argumentativ artikuliert hat, Hassausbruch gegenüber dem Vater - alles in Körperhaltung und Mimik so perfekt und intensiv gespielt, wie es nur wirklich gute Darsteller vermögen. So wünsche ich ihr wirklich, dass sie ihr zweifelsohne hohes Potential zukünftig nicht nur in Action- und Horrorfilmen "vergurkt" Nichts gegen diese Streifen (freue mich schon riesig auf S.W.A.T.), aber zu schnell landen auch Allrounder in "Schubladen", aus denen sie nicht mehr herauskommen.
Damit hier keiner auf die Idee kommt ich würde den Film nur wegen Michelle Rodriguez loben - er wurde mit folgenden Preisen geehrt: Regiepreis beim Sundance Filmfestival, Großer Jurypreis beim Filmfest in Deauville und Preis des jungen Kinos in Cannes.

Die DVD:
Bevor ich's vergesse - an dieser Stelle eine kleine Warnung an gehörlose Filmfreunde: dem Film sind weder englische noch deutsche Untertitel zuschaltbar.
Das Bild liegt in opt. 16:9 Widescreen Verh. 1.85:1 vor und weist keine besonderen Stärken oder Schwächen auf.
Der Ton (Deutsch DD 5.1, Englisch DD 2) kommt ein wenig frontlastig, ist aber in der Summe keinesfalls zu beanstanden.
Bei den Extras macht Eurovideo - nicht zum ersten mal - falsche Angaben. Allerdings diesmal zu unserem Vorteil ;-)
Wir finden tatsächlich: Die deutschen Trailer von Girlfight, Chocolat, Im Juli und Sumo Bruno --- 6 Videoclips zu Songs aus dem Soundtrack: I can Do too (Cole feat. Queen Latifah), No Retreat (Dilated People feat. B Real) in voller Länge und "Feelin' you", "Compared to What", "Out for the Count", "Follow me" je auf ca. 30 Sek. gekürzt --- Deutsche Texttafeln mit spärlichem Informationsgehalt: 2 zum Thema Soundtrack, je 2 mit Erläuterungen von Karyn Kusama und Michelle Rodriguez zum Film, insgesamt 5 zu Cast&Crew --- Leidlich interessante Interviews (auch ohne UT) mit Rodriguez (4:30 Min.) und Kusama (2:37 Min). Beide sprechen ein überraschend gut verständliches Englisch.
Das war es denn auch schon - Outtakes, geschnittene Szenen, Making Of - alles nicht vorhanden.

Fazit:
"Girlfight" kann sicher nicht als Teenie Film gelten, wird aber sicher auch dieser Zielgruppe gefallen. Auch Fans brillanter Darstellungen und ausgefeilter Charaktere dürfen zugreifen - Gesellschaftskritiker sowieso. Obwohl viel mehr als ein reiner Boxerfilm kommen wegen der gut choreografierten Kampfszenen auch Action-Fans zumindest einigermaßen auf ihre Kosten. Wer sich ein Movie gerne mit Freunden ansieht, um danach über das übliche "Boah Ey" hinaus darüber zu diskutieren liegt hier ebenfalls goldrichtig.

Ergo - Ein Film den fast jeder Cineast zumindest einmal gesehen haben sollte. Leider aber nur auf einer durchschnittlichen DVD, was bei mir spätestens wegen der fehlenden UT einen Stern Abzug bringt.

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Sie ist stark, sie hat Kraft, sie schlägt zu. Dianas Leben gleicht einer Baustelle: die Mutter ist tot, der Vater hätte an ihrer Stelle lieber einen zweiten Sohn, es mangelt an Geld und in der Schule ist sie auch nicht beliebt. Um ihre Aggressionen und ihre Wut los zu werden, beginnt Diana zu boxen. Das ist der Beginn eines neuen besseren Lebens. Als Boxerin ist sie schnell unschlagbar, doch eine Sache trübt die ganze Situation noch gewaltig: weibliche Boxer werden nicht anerkannt. Der Kampf um Akzeptanz und Liebe ist Inhalt diese packenden Films über eine junge Frau, die mit aller Kraft versucht ihren Platz im Leben zu finden. Sensationell: Michelle Rodriquez in ihrer ersten Rolle. Unbedingt ansehen!!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gibt Kraft 25. September 2002
Von Ein Kunde
Format:Videokassette
Dieser Film gibt Kraft. Das Boxen wird nicht verherrlicht, sondern als Quelle für die Neutralisation einer Person, die aus verständlichen Gründen unter Strom steht, gesehen. Diane ist nicht darauf aus, Gewalt auszuüben um andere zu unterdrücken, wie ihr Vater.
Sie boxt sich frei und gewinnt Stolz und Würde. Positiv ist an dem Film außerdem zu bewerten, daß hier ganz auf Klischees, die sonst häufig auftauchen verzichtet wird. Es wird ein respektvolles Bild von Diane gezeichnet, anstatt sie zu verniedlichen.
Die Problematik mit ihrem Freund, mit dem sie sich auf gleichem Gebiet misst, ist sehr gut dargestellt. Aus einer optimistischen Sicht entsteht das Ende, bei dem der Freund ihre Stärke anerkennt und sich, überraschend und erfreulich selbst reflektierend, auf Diane einläßt. Dies ist allerdings in der Realität noch nicht die Regel.
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