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The Girl in the Other Room
 
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The Girl in the Other Room

Diana Krall Audio CD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (13. April 2004)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Verve (Universal)
  • ASIN: B0001N1RU8
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Stop This World 3:58EUR 0,99
Anhören  2. The Girl In The Other Room 4:04EUR 0,99
Anhören  3. Temptation 4:27EUR 0,99
Anhören  4. Almost Blue 4:03EUR 0,99
Anhören  5. I've Changed My Address 4:46EUR 0,99
Anhören  6. Love Me Like A Man 5:48EUR 0,99
Anhören  7. I'm Pulling Through 4:02EUR 0,99
Anhören  8. Black Crow 4:48EUR 0,99
Anhören  9. Narrow Daylight 3:31EUR 0,99
Anhören10. Abandoned Masquerade 5:10EUR 0,99
Anhören11. I'm Coming Through 5:06EUR 0,99
Anhören12. Departure Bay 5:39EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Diana Krall hat seit ihrem letzten, mit Platin und Grammys verwöhnten Album The Look Of Love einiges erlebt: Schönes, wie die Heirat mit dem britischen Song-Genie Elvis Costello, und Tragisches, wie den Tod ihrer Mutter. Die Kerben in ihrer bislang so glamourös wirkende Biografie blieben natürlich nicht ohne Wirkung -- auch musikalisch. Dennoch gehört auch eine Portion Mut dazu, wie sie sich mit ihrem neuen Album The Girl In The Other Room präsentiert.

Sie setzt auf Risiko -- und kann dabei höchstens an Profil gewinnen. Denn unter kommerziellen Gesichtspunkten betreibt die Kanadierin mit Wohnsitz New York ein verwegenes Vabanque-Spiel. Schließlich hätte sie bequem weiter auf ihre Erfolgsformel setzen können: gefälligen Jazz-Standards und Burt Bacharach ein Prise Sex einzuhauchen. Doch was macht Diana Krall? Sie zeigt ihr ungeschminktes Gesicht und offenbart dabei einen Blick in ihre Seele.

Von einer Hand voll hochkarätiger Musiker begleitet (darunter Drummer Peter Erskine und Bassist Christian McBride), interpretiert sie einerseits mit gewohnt cooler Verve aber neuer Intensität ein halbes Dutzend, für sie recht ungewöhnliche Songs. Zum Beispiel den Opener "Stop This World", ein träger Shuffle von Blues-Veteran Mose Allison; oder "Temptation", ein Schmuckstück aus der Kollektion von Tom Waits; oder die Verneigung vor ihrer Landsmännin Joni Mitchell -- "Black Crow". Schwerfällig wie der Mississippi im Hochsommer schiebt das in der Interpretation von Bonnie Raitt bekannt gewordene "Love Me Like A Man" daher, ein weiterer pechschwarzer Blues.

Die andere Hälfte der CD sind Eigengewächse aus dem Hause Krall/Costello. Wer bei diesen Genen auf wahre Song-Wunderkinder hofft, liegt nicht so ganz falsch. Titel wie der ungeheuer dynamisch swingende Titelsong, der Big-City-Blues "I've Changed My Address" oder das bei aller Melancholie irgendwie hoffnungsfrohe "Departure Bay" sind prächtige Beispiele für höchste Songschreiber-Kunst. Vier-, Fünf-Minuten-Werke, die einfach alles haben: Geist, Sex, Hirn, Herz, Gefühl -- und die ihren Stammbaum nicht verleugnen können. So lassen sich die rauchige Stimme, das flinke Händchen am Klavier natürlich klar Diana Krall zuschreiben, die hintergründige, metaphernreiche Wortgewalt und die raffinierten Melodiebögen und -wendungen sind dagegen ganz Elvis Costello.

Fazit: Das schöne Gesicht des Jazz hat seine ersten Falten bekommen -- und ist dabei nur noch attraktiver geworden. Ein Meisterwerk! --Gunther Matejka

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THE GIRL IN THE OTHER ROOM

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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zurück zu den Wurzeln 16. April 2004
Von T-Elch
Format:Audio CD
"The girl in the other room" ist Diana Kralls "Unplugged" oder "Stripped"-Album. Nach den zuletzt doch arg zuckersüßen, von Streichern und großem Orchester umschmeichelten Alben findet die schöne Kanadierin nun augenscheinlich zurück zu den Wurzeln. Die Besetzung ist mit Gitarre, Bass, Hammondorgel, Schlagzeug und ihr selbst am Klavier geradezu minimalistisch, die Songs zum ersten Mal größtenteils von ihr selbst bzw. zusammen mit Ehemann Elvis Costello geschrieben. Und genau da liegt die Stärke dieses wunderbaren Albums: die neuen Songs sind voll Poesie und treffen genau auf den Punkt. Zwischen Text und Musik steht nicht mehr ein ganzes Orchester, sondern sie sind viel unmittelbarer als früher, viel persönlicher. Der Einfluss des genialen Songwriters Costello ist spürbar und doch sind es hundertprozentig Diana Kralls Songs und natürlich sind es auch immer noch Jazz-Songs, die da aus den Boxen perlen, aber es ist ein Jazz, der zurück zu seinen Wurzeln gefunden hat, zum Unmittelbaren. "The girl in the other room", das ist auch die andere Diana Krall, die nun ungeschminkt und bar jeder Hochglanzveredelung am Piano ihre Lieder singt. Nicht umsonst spiegelt sich das auch in Songtiteln wie "I've changed my address" oder "Abandoned Masquerades" wider.
Eine ganz große Leistung des Ehepaares Krall und MacManus, wie Elvis Costello ja eigentlich heißt und dem auch unter diesem Namen witzigerweise auf der Hülle gedankt wird. Sich auf der Höhe des Erfolges noch einmal neu zu definieren und das auch noch in dieser überzeugenden Weise - das gelingt nicht jedem.
Anspieltipps: "Narrow daylights", "Almost Blue" und "Departure Bay".
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Auf dieser CD ist zu hören, was ich Diana Krall immer gewünscht habe. Der Einfluss Ihres Ehemanns Elvis Costello öffnet ihr offenbar neue Horizonte. Wo sie sich früher zum Teil in arg glatte und mainstreamige Arrangements ergeben hat, findet man hier eine Bandbreite vor, die wirklich grandios ist. Ihre Stimme steht natürlich immer noch im Zentrum der Songs, umspielt von Ihrem spröden Klavierspiel.
Dazu eine Produktion, die deutlich karger und puristischer daherkommt und sich auch Ecken und Kanten traut. Die Instrumentierung verläßt dabei manchmal die gewohnten Jazzpfade - aufregend.
Das Material ist exzellent und vielseitig. Vom coolen Tanzbodenschleicher "Stop this world", über der atmosphärische Titelsong mit seinem ausgefeilten Spannungsbogen, bis zum leisen "Departure bay" Natürlich gibt es schleichige Jazz-Balladen, aber der handfester Blues "Love me like a man" überrascht den unbedarften Fan. "Black crow" bestätigt wieder einmal, dass Diana Krall eine exzellente Joni Mitchell-Interpretin ist.
Eine wunderschöne CD, die einen großen Schritt einer großen Künstlerin zeigt - eine Künstlerin, die mit eigenem Material nochmals wächst ... ein Wahnsinnsalbum ohne Durchhänger
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69 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
TÜREN UND FENSTER AUF 12. Februar 2004
Von "nadjavm"
Format:Audio CD
DIANA KRALL IST „THE GIRL IN THE OTHER ROOM"

Die Gefühlstiefe, die sich hinter der äußerst erfolgreichen Discographie von Diana Krall verbirgt, war sensibleren Hörern stets offenkundlich. Und nun, mit ihrem neuen Album „The Girl in the Other Room", demonstriert Krall nicht nur ihr Gespür für die breite Palette des Jazz-Genres, sondern offenbart auch ihr Talent als Songschreiberin.

Und tatsächlich ist bereits der Titelsong der CD unverkennbar ein Krall Werk durch und durch. Während sich einige mit dem lyrischen Bild einer Frau identifizieren, die sich von soetwas wie der Liebe ablenken läßt (wohlgemerkt entstand der Text in Zusammenarbeit mit Elvis Costello) - so verfallen andere dem mühelos swingenden Klavierspiel bei dem Krall von ihren langjährigen Rhythmus-Kollegen begleitet wird: John Clayton am Bass und Jeff Hamilton am Schlagzeug. Über weite Strecken des Albums fällt diese Rollen allerdings Schlagzeuger Peter Erskine und Bassist Christian McBride zu. Das sympathische und zugleich einfallsreiche Gitarrespiel von Anthony Wilson ist nur einer der viele roten Fäden, die „The Girl In The Other Room" durchziehen. Zudem sind Gastmsiker wie die Schlagzeugerin Terri Lynne Carrington und Neil Larson (Hammond B-3) zu hören.

Erstmals tritt Diana Krall neben Tommy LiPuma, der hiermit ihr siebtes Album produziert, als Co-Produzentin auf. Ein weiterer langjähriger Kumpane, Ton-Techniker Al Schmitt, mischte während der mehrwöchigen Sessions in den Capitol Studios in Hollywood und bei Avatar Recordings in New York 2003 entstandenen Aufnahmen zusammen.

Wer bereits an Kralls intime und verführerische Stimme gewöhnt ist, wird bei ihrer aktuellen Auswahl an Komponisten zunächst überrascht sein. In Mose Allisons zeitlosem Blues „Stop This World" oder Smithers fröhlich-sinnlichem „Love Me Like A Man" ist eine Sängerin, Pianistin und Bandleaderin in Höchstform zu erleben.

Kralls sanfte Interpretation von Tom Waits „Temptation" mit seinem außergewöhnlichen Intro von Christian McBride findet seinen Widerhall in Kralls Vorspiel zu einer großartig sanften Version von Elvis Costellos „Almost Blue". Mit einer wunderschön reflektierten Einspielung eines stets einwenig sonderbaren Standard, Herzogs „I'm Pulling Through", belebt Krall den Stil ihres früheren Lehrers, Pianist Jimmiy Rowles wieder.

Im Geiste Rowles und den Lehrjahren in kleinen Jazz Clubs zollt Diana Krall mit der Eigenkomposition "I've Changed My Address" Tribut. Krall gibt zu, dass jüngste Besuche in einigen dieser alten Bars gelegentlich schockierten: "Alles sieht fast so aus wie früher, aber das Ganze ist mittlerweile eine Sport-Kneipe und anstelle des Klavier steht dort ein Bilard-Tisch."

Obwohl "The Girl in the Other Room" eine Menge Neues bietet, imitiert das Album doch irgendwie eine Schallplatte mit zwei Seiten. Die großzügigen und fließenden Soli von Gitarist Anthony Wilson und Krall selbst in Joni Mitchells Fernweh-Hymne „Black Crow" kündigen eine Reihe eigener Stücke an, die von Familie, Liebe aber auch vom unerträglichen Schmerz des Verlusts eines Elternteils erzählen. Krall erklärte dies kürzlich: „Ich durchlitt eine Reihe tiefer persönlicher Verluste und Veränderungen in meinem Leben. Naja, und das ist es, was ich tat statt mich einzuigeln und zu sagen ‚damit komme ich nicht klar!'".

Und so sind es die unumstößlichen Veränderungen im hoffnungsvollen „Narrow Daylight", die Raum schaffen für den raffinierten Blues „Abandoned Masquerade". Genau dieser Song ist es, der am deutlichsten macht, dass es (zumindest vorläufig) für die Sängerin Zeit ist, aus dem Lichtkegel der bezaubernd romantischen Illusion herauszutreten, der so viele der alten Songs beleuchtet hat. Einmal mehr besteht kein Zweifel daran, dass der Zuhörer dem Werk eines echten Jazz-Komponisten lauscht.

Der sanfte Trotz von "I'm Coming Through" markiert eine weitere unterschwellige Verschiebung des musikalischen Szenenbildes mit dem beeindruckend schönen Spiel von Anthony Wilson. Der Inhalt dieser beiden letzten Songs ist zweifellos das persönlichste Material, das Diana Krall bis heute aufgenommen hat. Das Album schließt mit dem sicher innigsten Titel der CD. "Departure Bay" beschreibt nicht nur intensiv und beinahe anrührend Bilder aus Kralls Heimatstadt Nanaimo auf Vancouver Island (British Columbia, Kanada), sondern auch schmerzliche Erinnerungen an das erste Weihnachten der Familie Krall ohne Dianas Mutter, die im Mai 2002 an Krebs starb. Die letzte Strophe jedoch heißt eine neue Liebe willkommen und drückt Hoffnung für die Zukunft aus.

Stammt die Musik dieser Songs allein von Krall, so stellen doch viele eine lyrische Zusammenarbeit mit Dianas frischgebackenem Ehemann, Elvis Costello dar. Zum Thema wie die gemeinsame Arbeit funktionierte, sagt Krall: „Ich schrieb zunächst die Musik und dann diskutierten Elvis und ich, was wir im Text ausdrücken wollen. Ich erzählte ihm Geschichten und schrieb seitenweise Erinnerungen an Begebenheiten und Eindrücke auf, die er anschließend in eine engere lyrische Form brachte. Für ‚Departure Bay' beispielsweise schrieb ich eine lange Liste an Dingen herunter, die ich besonders an zu Hause liebe, auch Dinge, die ich jetzt, nachdem ich weggegangen bin, anders - wenn nicht sogar exotisch - sehe."

Lieder spiegeln häufig Momente aus unserem Leben wider und die meisten Zuhörer sind sich bewußt, dass Diana Kralls bisherige Alben stets viele persönliche aber vor allem private Bedeutungen für die Künstlerin in sich trugen. „The Girl in the Other Room" bringt nun erstmalig das, was bislang zart verhüllt war, zum Vorschein.

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Vor 8 Monaten von Robert Rubel veröffentlicht
Wenig Substanz aber guter Klang
Irgendwie kann Frau Krall nicht richtig singen. Das ist alles, bis auf wenige Ausnahmen, undefiniert, schwammig und unrhythmisch was sie da so vor sich her trällert. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von K. Reutlingen veröffentlicht
Das Beste
Für mich ist dieses Album von Diana Krall zugleich ihr Bestes. Es wartet mit vielen Eigeninterpretationen und Eigenkompositionen auf, von denen jede einzelne ein Juwel ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2010 von libri1902
Empfehlenswerte CD
Ich hatte bisher noch keine CD von Diana Krall. Bin über Stöbern bei Amazon auf sie gestoßen. Dank der Rezensionen zur CD, habe ich mich entschlossen sie zu kaufen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Mai 2009 von R. Krietsch
eine lanze für diana
nachdem frau krall später mit "the look of love" und "quiet nights" zwei schmalztriefende kitsch-alben abgeliefert hat (die aber trotzdem von hoher musikalischer qualität... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. April 2009 von Stephan Urban
Genial
Dieses Album ist wirklich wunderschön. Intensiv und doch so herrlich unaufdringlich. Auch die Texte sind eines genauen Zuhörens wert! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juli 2007 von H. Brogsitter
Dianas Beste
Dies ist die intimste und interessanteste CD von Diana Krall. Die Songs, auch die Klassiker wie Temptation u. a., sind sehr authentisch und einfühlsam vorgetragen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2007 von Kritik
Ein Stern am Jazzhimmel
Ich kenne Frau Krall nun seit vielen Jahren

(leider nur per CD / TV)

Sie ist eindeutig gereift - wirkt und singt

mit viel mehr Herzblut.... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Januar 2007 von Elmar Cramer
Was will man mehr?
Manche Menschen haben Glück im Leben: Sie sehen gut aus, können toll Klavier spielen, gut singen und prima Lieder schreiben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. September 2006 von Tolu
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