Das Leben der Hauptperson Julia verändert sich total, als ihre Tochter auf dem Spielplatz während einer nur kurzen Unaufmerksamkeit entführt wird. Von ihrer Familie wird sie mit ihren Nöten allein gelassen und ihr Mann wie auch der Sohn wenden sich von ihr ab, nachdem sie polizeilich festgehalten wird, weil sie im Park mit kleinen Kindern Kontakt suchte. Sie kann ihre Maggie einfach nicht vergessen und auch ihre Liebe zu Kindern nicht unterdrücken.
Als sie viele Jahre später ein Mädchen im Park kennenlernt, wird sie daran erinnert, dass ihre Tochter eigentlich im gleichen Alter wie dieser herumlungernde Teenager ist. Sie überwindet sich und gibt Louise Unterkunft und Heimat, wohl wissend, das es sich um ein kleines Biest handelt. Trotzdem gibt es ihr einen gewissen Trost, sich um das alleinstehende Mädchen zu kümmern, auch wenn sie weiss, dass es sich nicht - wie ursprünglich angenommen - um ihre Tochter Maggie handelt. Konfrontiert mit der "Überwachung" durch ihre Gönnerin, die sich ihr gegenüber wie eine besorgte Mutter verhält, verlässt Louise das traute Heim .....
Während der ehemalige Ehemann sich zusammen mit seiner neuen Frau nach wie vor verhärtet zeigt, bahnt sich durch die Schwangerschaft der Schwiegertochter eine Annäherung an den Sohn an, wobei einfach etwas Verständnis für die Seelenqualen der Mutter aufgebracht wird.
Eine durchaus überzeugende Handlung, die man als Mutter gut verstehen kann. Die Darstellung durch Sigourney Weaver ist großartig.