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Giovanni Francesio - TIFARE CONTRO: Eine Geschichte der italienischen Ultras
 
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Giovanni Francesio - TIFARE CONTRO: Eine Geschichte der italienischen Ultras [Broschiert]

Giovanni Francesio
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Giovanni Francesio - TIFARE CONTRO: Eine Geschichte der italienischen Ultras + Streunende Köter [Cani Sciolti]: Ein Roman über zwei Jahrzehnte italienische Ultrakultur, Freundschaften, Kämpfe und Drogen + Die Ultras: Fußballfans und Fußballkulturen in Deutschland
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eine Geschichte der italienischen Ultras. 1968-2007. Diesen beiden Jahreszahlen markieren die Endpunkte, zwischen denen die Parabel der italienischen Ultras ihren Bogen zieht. Von der Gründung der ersten Gruppierung bis zum Tod des Polizisten Filippo Raciti und des Fußballfans Gabriele Sandri: das Ende der Geschichte, wenn die Strategie der Repression um jeden Preis die Überhand behält. Vierzig Jahre sind vergangen, und trotzdem wissen die meisten immer noch sehr wenig von der Welt der Ultras inklusive der Journalisten, die sich Fußballspiele nur im Fernsehen anschauen, oder jener Politiker, die die Kurve vom warmen Sessel der VIP-Tribüne aus erleben. Trotzdem füllen beißende Aburteilungen und politische Stimmungsmache die Spalten der Tageszeitungen: alles Verbrecher , das sind Tiere, und so müssen sie auch behandelt werden , das absolut Böse des Fußballs . In Erwartung einer sinnvolleren Strategie als der derzeit angewandten also Prügel und Stadionverbot und einer weniger anachronistischen Organisation der Stadien ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, zu versuchen, den Schleier der Heuchelei zu lüften und Licht auf eine Bewegung zu werfen, die mit Sicherheit nicht der verkommenste Bestandteil des modernen Fußballs ist. Ein unverblümtes und provozierendes Buch, um ohne großes Drumherumreden die Geschichte italienischer Kurven zu erzählen. Aus der Sicht von jemandem, der die Kurve gelebt hat.

Autorenkommentar

„Für viele Jahre war ich Ultrà. Im Stadion, in der Kurve, fühlte ich mich immer wohl. Aber außerhalb hatte niemand auch nur die geringste Idee davon, was diese Welt wirklich bedeutete, die mir so wichtig war. Ich habe dieses Buch geschrieben, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe.“

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mal eine andere Sicht 26. April 2011
Von K. Dimmek
Dieses Buch ist einfach nur jedem zu empfehlen, der sich, wenn auch nur rudimentär, mit dem Thema "Ultras" beschäftigt bzw. beschäftigen muß. Zumeist hat man nur die eigene Sicht bzw. die der Vereine bzw. der Polizei. Hier wird sozusagen aus dem Inneren der Ultras berichtet, es wird nichts geschönt, wenn auch ein wenig verklärt - zumindest aus meiner Sicht, denn grundsätzlich halt ich vieles an der Ultra-Bewegung für falsch und gerade der Ansatz "Ich verstoße gegen alle Regeln und fordere dann von den Offiziellen Gesprächsbereitschaft ein" ist für mich grundsätzlich falsch. Aber das Buch möchte auch gar nicht bekehren, sondern einfach nur präsentieren und dies gelingt dem Autor auf eine sehr gut zu lesende Art. Wie gesagt, ich teile absolut die Sichtweise nicht, jedoch ist es ein wichtiges Buch, um gewisse Entwicklungen in den Stadien zu begreifen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Buch sollte eher den Titel "Eine Geschichte des Scheiterns der italienischen Ultrabewegung" heißen, den de facto geht es um nichts anderes als um das Thema Gewalt und das Scheitern aller Beteiligten an dem Thema. Sei es nun der Staat, die rdnungskräfte, die Medien oder eben die Ultras selber. Das ist ein wichtiges Thema beleuchtet aber nur einen Teilaspekt der Thematik. Was halt komplett fehlt ist der Versuch die anderen Aspekte des Ultra daseins zu beleuchten. Und teilweise ist es dann doch eine Spur zu flach. Trotzdem fand ich - als an der Thematik interessierte Nicht-Ultra - das Buch interessant. Vor allem ist echt recht alternativlos.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Buch befasst sich größtenteils mit dem Scheitern der Ultra-Bewegung in Italien. Aufgegriffen werden fast ausschließlich die negativen Gesichtspunkte dieser Subkultur, besonders die Gewalt, die (leider) auch bei uns in zunehmendem Maße mit dieser einhergeht - vielleicht auch eine Warnung an die deutsche Ultra-Szene. Denn letztlich waren es doch - und Giovanni Francesio macht es sehr deutlich - die italienischen Ultras, die den Niedergang zumindest teilweise mit zu verantworten haben. Die positiven Aspekte dieser Jugend- und Subkultur werden beinahe gänzlich außer Acht gelassen. Für Außenstehende und Interessierte ist das Buch durchaus lesenswert. Wirklich viel Neues erfährt der Leser allerdings leider nicht. Alles in allem kann ich dieses Buch jedem an dieser Thematik Interessierten uneingeschränkt empfehlen.
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