Amazon.de
Die Summe der Einzelfolgen war definitiv besser als die gesamte Staffel der
Gilmore Girls in ihren vierten Jahr, in dem das energiegeladene Mutter-Tochter-Gespann getrennt wurde. Nach mühevollen Jahren an der hochnäsigen Chilton Privatschule begab sich Rory (Alexis Bledel) endlich auf den Universitäts-Campus, als sie ihr erstes Jahr in Yale begann. Die nicht allzu weite Entfernung stellte die Beziehung zu ihrer Mutter Lorelai (Lauren Graham) auf die Probe, denn die beiden mussten so ihre Unterhaltungen per Telefon abhalten was nicht das Gleiche ist, wie wenn man sich von Angesicht zu Angesicht austauschen kann. Während sich Rory mit ihrer nörgeligen Zimmergenossin Paris im Schlepptau an das Studentenleben anpasste, musste Lorelai nun ohne ihre Tochter auskommen und lernte jedoch einen neuen Freund in der Gestalt von Jason "Digger" Stiles (Chris Eigeman) kennen, einen Freund aus der Kindheit, der mittlerweile zum Geschäftspartner ihres Vaters avanciert war. Aber die Anziehungskraft von Stars Hollow, jener von den Gilmores viel gepriesenen Kleinstadt, sollte sich als zu stark erweisen, denn Lorelai entschloss sich doch, ihr eigenes Gästehaus zu eröffnen, und die beiden Damen fühlten sich beide zu Einwohnern dieser Stadt hingezogen: Lorelai intensivierte ihre Freundschaft mit dem Restaurantbesitzer Luke (Scott Patterson) und Rory kam wieder mit ihrem alten Freund Dean (Jared Padalecki) zusammen was der Serie ein gehöriges Maß Spannungen bescherte, was auch dringend nötig war. Egal, dass die beiden Männer jeweils mit anderen Frauen verheiratet waren!
Die erste Hälfte der vierten Staffel lahmte sicher ein wenig, denn offensichtlich versuchten die sonst immer erstklassigen Autoren, die Chemie zwischen den beiden Gilmores am Laufen zu halten, obwohl die beiden Hauptdarstellerinnen getrennt wurden. Rorys Einstieg in das Studentenleben war nicht sonderlich dramatisch, und Lorelais Beziehung zu Jason kam trotz eines guten Beginns nie richtig in Schwung. Doch sobald sich die beiden Mädels in die Arme der Männer aus Stars Hollow begaben, verwandelte sich die Stimmung in der Serie, und so führte der kreative Neubeginn zu den höchsten Einschaltquoten seit dem Serienstart. Auf dem Weg zu dem überraschenden und vielschichtigen Finale gab es viele tolle Episoden zu sehen: in "Partylaune" gingen Rory und Paris zum spring break, "Ein Trauerfall" drehte sich um eine unerwartete Beerdigung, bei "Still gestanden!" spielten Einwohner von Stars Hollow klassische Theaterstücke nach und in "Alles für die Katz" geriet die Romanze zwischen Luke und Lorelai endlich in den Vordergrund. Die Staffel hat vielleicht schwach angefangen, aber dieses vierte Jahr endete mit einem Knall und dem Vorgeschmack auf ein kommendes Feuerwerk. --Mark Englehart
Produktbeschreibungen
"Boola boola" singt Rory mit den Kommilitonen, als sie ihr Studium an der Yale-Universität beginnt. "Kohle, Kohle!" stöhnt Lorelai, als sie endlich das Dragonfly Inn eröffnet und dafür ihren letzten Cent ausgibt (wobei sie sich auch von Luke noch Geld leihen muss). Wieder erleben die Gilmore Girls ein funkelndes, mit frechen Sprüchen gespicktes Jahr der...Gilmore Girls. Willkommen, Gilmore-Fans, zur vierten Staffel der Serie, die für ihre spritzige Balance zwischen Leben und Lachen gerühmt wird. Ach ja, und die Liebe nicht zu vergessen... Lorelai hat eine Affäre mit dem neuen Geschäftspartner ihres Vaters, doch am Ende des Jahres
bekommt sie den Mann, den die Fans schon lange als den Richtigen für sie erkannt haben. In Bezug auf Rory scheint Amor allerdings ein Sabbatjahr einzulegen - bis plötzlich Dean und Jesse gleichzeitig wieder in ihrem Leben auftauchen. Sookie bringt Davey zur Welt, Lane beginnt zu leben, Kirk findet eine Freundin (!), und wir erleben in Stars Hollow einen Urlaub in 22 Episoden inklusive DVD-Specials... und einem süßes Betthupferl auf