oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 5,25 eintauschen?
Gift
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Gift [Broschiert]

Peer Meter , Barbara Yelin
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 20,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 6 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Mittwoch, 30. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Gift gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 5,25 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern.

Wird oft zusammen gekauft

Gift + Haarmann + Die Verwandlung von Franz Kafka als Graphic Novel
Preis für alle drei: EUR 59,85

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung. Details

  • Haarmann EUR 19,90

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Die Verwandlung von Franz Kafka als Graphic Novel EUR 19,95

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Broschiert: 200 Seiten
  • Verlag: Reprodukt; Auflage: 1., Auflage (1. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3941099418
  • ISBN-13: 978-3941099418
  • Größe und/oder Gewicht: 23 x 19,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 145.180 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

ren angewendet, deswegen herrschte bis zum Urteilsspruch eine strenge Zensur, die Prozessakten unterlagen strengster Geheimhaltung. Dennoch kamen noch während des Verfahrens die Verhörprotokolle in Umlauf und bedienten nicht zuletzt das sensationslüsterne Publikum. Gottfrieds Anwalt, Friedrich Leopold Voget, erwies sich in seiner Verteidigung als fortschrittlich, da er seine Mandantin als psychisch kranke und also unzurechnungsfähige Frau darstellte und ihr so den Tod ersparen wollte; in seinen später erschienenen Büchern aber stellte er sie als heimtückische, geldgierige Mörderin dar.

Die Person Vogets ist nur eine Facette in einem undurchsichtigen Spiel. Gottfrieds frei gelebte Sexualität, immerhin war sie drei Mal verheiratet, weckte den Argwohn nicht nur des streng religiösen Juristen, sondern sorgte in der ganzen Stadt für Gespräch. Zugleich war die Frau gerade wegen der hingebungsvollen Pflege der in ihrem Haus auffällig oft krank werdenden Menschen anerkannt und geachtet. Bis zuletzt gaben die Ärzte, die in Gottfrieds Unglückshaus ein- und ausgingen, katastrophale Fehldiagnosen ab. Davon aber und von der Mitverantwortung des Bremer Bürgertums sollte im Prozess keine Rede sein.

Barbara Yelin führt uns behutsam in die Bremer Verhältnisse ein und lässt eine junge Schriftstellerin an der Weser eintreffen: Eigentlich soll sie eine Reisereportage schreiben, doch alsbald gerät sie in den Sog der Ereignisse, nur wenige Tage vor der Hinrichtung herrschen in der Stadt Aufregung und Misstrauen. Hier zeigt sich das besondere Geschick Yelins. In Bildfolgen, die sich wie Kamerafahrten von den Dächern bis in die Straßenniederungen ausnehmen, tauchen wir in die Geschichte ein. Es sind zumeist dunkle Bilder, die gerade deswegen eigentümlich erleuchtet erscheinen. Yelin schafft von Licht durchflutete, durch Licht erst geschaffene, in das Dunkel gegrabene, dem Dunkel entrissene Räumlichkeiten.

Yelins Könnerschaft besteht in dieser kunstvollen Modellierung aus Licht. Dabei erinnert ihr ästhetisches Verfahren an Piranesis berühmte Kerkerbilder: kontrastreiche und theatralische Inszenierungen. Yelin findet auf diese Weise großartige Bilder der Erhabenheit noch im finstersten Schrecken." (Berliner Zeitung, 28.07.2010)

Kurzbeschreibung

Bremen 1831. Den Auftrag im Gepäck, eine Reisebeschreibung über die Hansestadt zu verfassen, trifft eine junge Schriftstellerin an der Weser ein. Doch ihr schlägt eine Atmosphäre des Misstrauens entgegen, denn die Stadt kennt dieser Tage nur ein Thema: die unmittelbar bevorstehende Hinrichtung der mehrfachen Giftmörderin Gesche Gottfried. Ungewollt verbindet sich das Schicksal der jungen Frau mit dem der Gesche Gottfried...
Im März 1828 wurde in Bremen ein Kriminalfall aufgedeckt, der die Stadt erschüttern sollte und der in seiner Beispiellosigkeit ungeheures Aufsehen erregte. Bereits in den ersten Verhören gestand die 43-jährige Gesche Margarethe Gottfried, von 1813 bis 1827 fünfzehn Menschen vergiftet zu haben, darunter ihre Ehemänner, ihre Eltern und ihre Kinder. Ausgehend von diesem historischen Drama entwickeln Peer Meter (Szenario) und Barbara Yelin (Zeichnungen) eine Geschichte voller Spannung und Intensität.Bremen 1831. Den Auftrag im Gepäck, eine Reisebeschreibung über die Hansestadt zu verfassen, trifft eine junge Schriftstellerin an der Weser ein. Doch ihr schlägt eine Atmosphäre des Misstrauens entgegen, denn die Stadt kennt dieser Tage nur ein Thema: die unmittelbar bevorstehende Hinrichtung der mehrfachen Giftmörderin Gesche Gottfried. Ungewollt verbindet sich das Schicksal der jungen Frau mit dem der Gesche Gottfried...
Im März 1828 wurde in Bremen ein Kriminalfall aufgedeckt, der die Stadt aufs tiefste und nachhaltigste erschüttern sollte und der in seiner Beispiellosigkeit ungeheures Aufsehen erregte. Bereits in den ersten Verhören gestand die 43-jährige Gesche Margarethe Gottfried, von 1813 bis 1827 fünfzehn Menschen vergiftet zu haben, darunter ihre Ehemänner, ihre Eltern und ihre Kinder. Ausgehend von diesem historischen Drama entwickeln Peer Meter (Szenario) und Barbara Yelin (Zeichnungen) eine Geschichte voller Spannung und Intensität.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug | Rückseite
Hier reinlesen und suchen:

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Durch den Newsletter des Reprodukt-Verlages bin ich auf dieses herrliche Werk aufmerksam geworden. Und da ich mich sehr für die Geschichte der Gesche Gottfried und besonders für ausgefallene Bildergeschichten interessiere, habe ich sofort zugegriffen. Ich muss sagen, ich bin unheimlich beeindruckt! A: von der offensichtlich fundierten und differenzierten Geschichtsrecherche und B: von der Aufmachung des Bandes bzw. von den düsteren, zu Herzen gehenden s/w Illustrationen.

Kurze Inhaltsbeschreibung:
Eine junge Schriftstellerin reist nach Bremen, eigentlich um für einen Reisebericht zu recherchieren. Zeitgleich finden jedoch die Vorbereitungen für die Hinrichtung der verurteilten mehrfachen Giftmörderin Gesche Gottfried statt. Die junge Schriftstellerin trifft auf bigotte Bürger und einen rätselhaften Kriminalfall, der viel Raum für Deutungen lässt.
So fragt man sich recht schnell zwei Dinge: Zum Einen, was die Motive der Gesche Gottfried waren und zum Anderen, warum ihre Umgebung so lange hat blind sein können ob der vielen Krankheits, - und Todesfälle in ihrer direkten Umgebung.

Fazit:
Selten findet man einen Comic, der handwerklich UND inhaltlich so faszinieren kann.

PS: Der Autor Peer Meter bringt zeitgleich ein Sachbuch über den Fall Gesche Gottfried heraus.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Bremen 1831: Eine junge, ungenannt bleibende Schriftstellerin trifft aus London in der Hansestadt ein. Während ihres wenige Tage dauernden Aufenthaltes soll sie eine touristische Beschreibung im Auftrag des renommierten Brockhaus-Verlags verfassen. Der Zeitpunkt hätte nicht ungünstiger gewählt sein können: Dieser Tage steht nämlich die öffentliche Hinrichtung von Gesche Margarethe Gottfried an. Innert 14 Jahren soll die 43-Jährige fünfzehn Leute durch Gift in den Tod geschickt haben - darunter auch Menschen aus ihrem engsten familiären Umfeld. Weil jedermann seine ganz klare, unverrückbare Meinung zum Fall hat, kommt die Befürchtung auf, das fremde «Frauenzimmer» recherchiere heimlich über den Aufsehen erregenden Prozess und bringe damit die Stadt als solche in Verruf. Immer grösseren Anfeindungen - eine Mischung aus Misogynie und Xenophobie - ausgesetzt, beginnt sich das Schicksal der Autorin je länger je mehr auf unheilvolle Weise mit demjenigen der Gesche Gottfried zu verbinden. Zu einer Zuspitzung kommt es, als sie es wagt, offen gegenüber Autoritäten an der Schuldfähigkeit der Verurteilten zu zweifeln und mit der vorherrschenden Meinung bricht, dass es sich dabei einfach nur um eine durch und durch böse Frau handelt.

Peer Meter ist mit «Gift» - ausgehend von einer historisch authentischen Begebenheit - ein wichtiger Comic gelungen, der sich im Gedächtnis der Leserschaft hartnäckig festsetzt. Vermittelt über eine Rahmenhandlung, die 50 Jahre nach der Exekution auf dem Bremer Domshof vor 35'000 Schaulustigen spielt, vermengt der 54-jährige Bremer, der Erfahrung mit der Aufbereitung von Kriminalstoffen hat (Haarmann I), auf äusserst geschickte Weise Fakten und Fiktion. Barbara Yelin trägt auf grafischer Ebene mit ihren unspektakulären und dabei doch sehr detaillierten und stimmigen Kohlezeichnungen zum guten Eindruck bei. Durch die sehr berechtigten und für die Autoritäten unangenehmen Fragen der Protagonistin werden am Beispiel des «Engels von Bremen» zum einen der Starrsinn einer Epoche und die durch Vorurteile eingeschränkte Sicht ihrer Zeitgenossen zum Thema gemacht und zum anderen universelle Fragen über Schuld, Gerechtigkeit und Bestrafung aufgeworfen. Eine sehr bereichernde Lektüre, die Lust macht, mehr über den historischen Fall zu erfahren - Peer Meter hat zeitgleich zur Publikation des Comics auch noch das Sachbuch Gesche Gottfried. Eine Bremer Tragödie. veröffentlicht - und sich auch Rainer Werner Fassbinders vom Titel her sprichwörtlich gewordenen Film «Bremer Freiheit» aus dem Jahr 1972 zu Gemüte zu führen. (Comic-Check)
War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von breedstorm TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Im Jahre 1831 kommt eine junge, in London lebende Schriftstellerin nach Bremen. Eigentlich soll sie über den Aufenthalt einen Reisebericht schreiben, jedoch dreht sich ihre Recherche schnell um die inhaftierte Giftmörderin Gesche Gottfried, die 15 Menschen durch Arsen in Nahrung vergiftet haben soll. Die ganze Stadt ist noch immer erschüttert, und die Exekution steht unmittelbar bevor.

Das Interesse der Schriftstellerin wird schnell bemerkt, und sowohl die Justiz als auch der Klerus ist nicht begeistert davon. Mehr noch, der allein reisenden Frauen schlägt offen Feindschaft entgegen, als sie Widersprüche der offiziellen Verlautbarung anspricht, doch ihr Interesse bleibt bestehen.

Autor Peer Meter hat hier nicht nur eine Zusammenfassung der geschichtlichen Abläufe geschrieben, sondern eine Parabel auf aktuelle Ereignisse geschaffen, bei der die Gesellschaft trotz eindeutiger Hinweise zu ignorant ist, um drohendes Übel zu bemerken. Der Aufschrei ist aber immer wieder groß, wenn der Leichnam eines Kindes in einer Gefriertruhe gefunden wird.

Barbara Yelin hat das ganze hervorragend illustriert; die düsteren Bleistiftzeichnungen eignen sich hervorragend, um die dunkle Atmosphäre zu transportieren. Gerade die Zeichnung auf dem Cover war wegen der durchdringenden Augen ein deutlicher Kaufanreiz für mich.

Im Anhang gibt es einige Erläuterungen zu Gesche Gottfried und ihrem Umfeld. War sie nun berechnende Killerin, oder zwanghaft gestörte Psychopathin? Lest 'Gift', und bildet eine eigene Theorie.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de